Kreml verurteilt Tötung iranischer Anführer
Russland hat die Tötung weiterer Vertreter der iranischen Führung durch israelische Angriffe klar verurteilt.

«Selbstverständlich verurteilen wir aufs Schärfste Handlungen, die darauf abzielen, Vertretern der Führung des souveränen und unabhängigen Iran sowie anderer Länder Schaden zuzufügen oder sie gar zu töten und zu beseitigen», sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow der russischen Nachrichtenagentur Interfax zufolge.
Israel hat im Iran-Krieg bereits Dutzende führende Persönlichkeiten des Machtapparats in Teheran getötet, darunter den obersten Führer Ali Chamenei. Am Montag wurde zudem der einflussreiche Generalsekretär des Sicherheitsrats, Ali Laridschani, gezielt getötet.
Peskow hatte Anfang März im russischen Staatsfernsehen auch mit Blick auf die israelischen und US-Angriffe auf den Iran erklärt, dass das internationale Recht praktisch keine Beachtung mehr finde. Dabei steht Russland selbst in der Kritik, seit mehr als vier Jahren einen völkerrechtswidrigen Angriffskrieg gegen die Ukraine zu führen und dabei auf das Recht des Stärkeren zu setzen.
Nach US-Medienberichten über russische Hilfe für den Iran meinte Peskow, dass es sich bei der Mehrheit der Meldungen um Falschnachrichten handele. «Daher halten wir es nicht für notwendig, jede einzelne dieser Meldungen zu kommentieren», sagte er. Russland und der Iran hatten im vorigen Jahr ein Abkommen über eine strategische Partnerschaft geschlossen, das auch eine militärische Zusammenarbeit vorsieht – allerdings keine Klausel über den gegenseitigen Beistand, sollte eines der Länder angegriffen werden.














