BSC Young Boys

YB: Warum spielt Toptorschütze Bedia nicht, Gerry Seoane?

YB jubelt in Basel spät über den Ausgleich zum 3:3. Mit Chris Bedia spielt der beste Torschütze der Berner nicht – Gerardo Seoane erklärt die Situation.

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YB-Trainer Gerardo Seoane erklärt, waum Chris Bedia nicht zum Einsatz kam. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Rund um YB wird auch nach dem 3:3 in Basel über die Rollenverteilung im Sturm diskutiert.
  • Samuel Essende steht bei YB erneut in der Startelf – Chris Bedia sitzt nur auf der Bank.

15 Mal trifft Chris Bedia in dieser Saison für YB in der Super League. Damit ist er zusammen mit Christian Fassnacht bester Torschütze der Berner. Beim 3:3 in Basel sitzt der Stürmer aber 90 Minuten auf der Bank!

Seit der Ankunft von Samuel Essende im Winter ist Bedia in der Stürmer-Hierarchie bei YB nach hinten gerutscht. Essende spielt häufig von Beginn an, ist ein anderer Spielertyp als sein Konkurrent.

YB
Samuel Essende wartet weiter auf sein erstes Tor für YB. - keystone

Nur: Auf ein Tor wartet der Kongolese nachwievor – auch wenn er in Basel das 3:3 von Ebrima Colley vorbereitet.

«Es sind sportliche Entscheidungen, die man als Trainer treffen muss», erklärt Gerardo Seaone nach dem Spiel im Joggeli. Der YB-Coach wird gefragt, wieso Bedia nur auf der Bank sass. (Video oben)

«Diese Entscheidungen sind nicht immer einfach. Und vielleicht nicht nachvollziehbar, wenn jemand keinen Einblick ins Training hat. Oder die Leistungen unter einem anderen Blickwinkel anschaut, als der Trainer», so Seoane.

YB
Chris Bedia sitzt bei YB nur auf der Bank. (Archivbild) - keystone

«Wir haben mit Essende einen Spieler vorne, der für seine Gegenspieler sehr unangenehm ist. Es ist Wahnsinn, was er für die Mannschaft abrackert. Natürlich fehlt ihm ein Tor – darum entsteht diese Diskussion überhaupt», ist Seoane überzeugt.

Wen würdest du bei YB als Stürmer aufstellen?

Seoane: «Bedia hat sich nichts zu schulden kommen lassen»

Bei allem Lob für Essende: Vorwürfe macht Seoane Chris Bedia keine. «Er hat sich nichts zu schulden kommen lassen. Im letzten Spiel zuhause spielte er von Beginn an.»

YB
Joker Alan Virginius (Mitte) wird von YB-Captain Loris Benito abgeklatscht. - keystone

Seoane weiter: «Heute hatte ich das Gefühl, dass ich einen anderen Spielertypen brauche mit Ebrima Colley und Alan Virginius. Es sind wendige Spieler, die einen anderen Impact haben, als Bedia ihn vielleicht gehabt hätte. Es ist eine rein sportliche Entscheidung.»

Und die geht für Seoane auf: Ein Abschluss von Virginius sorgt für das Basler Eigentor zum 2:2. Und Colley gelingt auf Vorarbeit von Essende das 3:3. Die nächste Chance für Chris Bedia bietet sich am kommenden Sonntag beim Heimspiel gegen Servette.

Für Seoane ist zudem klar: «Wir hatten viele Offensivspieler auf dem Platz und haben drei Tore erzielt. Das ist nicht unser Problem. Die Achillesferse ist die Balance. Und die Situationen, in denen es uns nicht gelingt, zu verteidigen.»

Kommentare

User #2364 (nicht angemeldet)

Es war einmal... so fängt die Geschichte an. Nun hat sie aber ein Ende! Merci Lichtsteiner, merci vielmal Degen und merci ihr super Stars.

User #1192 (nicht angemeldet)

Man kann es drehen wie man will - beide Teams sind nur Mittelmass. Aber auch Lugano oder St.Gallen sind nicht wirklich besser. Der Höhenflug von Thun scheint auch langsam vorbei.... Suppenlique halt

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