BSC Young Boys

YB– Seone spricht nach Basel-Remis von gerechtem Resultat

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein, Simon Binz

Bern,

YB holt beim FC Basel spät ein 3:3 – und Trainer Gerardo Seoane zeigt sich zufrieden mit der Moral seiner Mannschaft.

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YB-Trainer Gerardo Seoane konnte seiner Mannschaft in der Pause einen Schub geben. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • YB gleicht Auswärts in der 90. Minute gegen Basel aus.
  • Trainer Seoane lobt die Moral, trauert aber drei wichtigen Punkte nach.
  • FCB-Coach Lichtsteiner ärgert sich derweil über den späten Ausgleich.

Gerardo Seoane sah in Basel ein intensives Spiel – und ein Resultat, mit dem beide Teams leben müssen. «Ich finde es ein gerechtes Resultat», sagte der YB-Trainer nach dem 3:3 im St. Jakob-Park.

Vor allem in der Anfangsphase hatte seine Mannschaft Mühe. «Basel hat einen sehr hohen Rhythmus angeschlagen, bei dem wir Schwierigkeiten hatten den Zugriff zu finden», erklärte Seoane.

Hätte YB den Sieg verdient gehabt?

Erst mit dem Führungstreffer fand YB besser ins Spiel. «Wir hatten dann eine bessere Phase, obwohl uns die Durchschlagskraft in der ersten Hälfte gefehlt hatte.»

Nach der Pause entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. «Ich glaube, wir sahen einen sehr intensiven Match, der zum Teil auch etwas offener wurde», sagte Seoane. «Viele packende Zweikämpfe – mit den sechs Toren sind auch alle auf ihre Kosten gekommen.»

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YB-Trainer Gerardo Seoane analysiert das 3:3 Auswärts gegen Basel. - Nau.ch

«Ganz wichtig wären drei Punkte gewesen»

Besonders zufrieden war der YB-Trainer mit der Moral seines Teams. «Ich muss der Mannschaft ein Kompliment machen für die zweite Hälfte, dass sie bis am Schluss drangeblieben ist.»

Der späte Ausgleich in der 90. Minute sei der verdiente Lohn gewesen. «Wir hatten am Schluss die Oberhand – der Siegtreffer wäre möglich gewesen.»

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YB-Trainer Gerardo Seoane äussert sich zum engen Kampf über die europäischen Plätze. - Nau.ch

Trotzdem blieb ein wehmütiger Blick auf die Tabelle. «Ganz wichtig wären drei Punkte gewesen», sagte Seoane. Im Rennen um die europäischen Plätze sei jeder Punkt entscheidend.

«Es sind noch sechs Spiele, das sind viele Punkte und es wird noch viele Direktbegegnungen geben. Das wird eine spannende Schlussphase.»

Warum sass Bedia bei YB auf der Bank?

Für Diskussionen sorgte nach dem Spiel auch die Startelf-Entscheidung von YB. Topskorer Chris Bedia blieb nämlich auf der Bank. Seoane dazu: «Als Trainer muss man sportliche Entscheidungen treffen – das ist nicht immer einfach und vielleicht auch nicht immer nachvollziehbar.»

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Warum hat YB-Trainer Gerardo Seoane den Topskorer auf der Bank gelassen? - Nau.ch

Die Offensivprobleme sieht der YB-Coach aber ohnehin nicht als Hauptproblem. «Wir haben heute wieder drei Tore geschossen», sagte er. «Unsere Achillesferse ist eher die Balance und die Situationen, die wir nicht gut verteidigen.»

FCB-Lichtsteiner trauert verpassten Punkten nach

FCB-Trainer Stephan Lichtsteiner sah derweil vor allem verpasste Punkte. Seine Mannschaft habe «über 90 Minuten eine gute Leistung» gezeigt, erklärte der Basler Coach.

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FCB-Trainer Stephan Lichsteiner analysiert das 3:3 daheim gegen YB. - Nau.ch

Besonders die Schlussphase ärgerte ihn: «Uns hat etwas die Cleverness gefehlt, das Spiel runterzuspielen.» Auch der Basler Trainer lobte jedoch die Intensität der Partie. «Es war ein sehr intensives Spiel», sagte Lichtsteiner – eines, das am Ende keinen Sieger fand.

So geht's weiter

Das Remis hat zur Folge, dass Basel weiter 6 Punkte mehr als YB auf dem Konto hat. Der FCB musste sich in der Tabelle jedoch von Lugano überholen lassen und liegt nur noch auf Platz 4.

In einer Woche gastiert Basel am Samstag beim designierten Meister Thun. Das wird das Spiel sein, bei dem Stephan Lichsteiner nicht an der Seitenlinie der Beppi stehen wird.

YB bestreitet am Sonntag ein Heimspiel gegen Servette.

Kommentare

User #2364 (nicht angemeldet)

Es war einmal... so fängt die Geschichte an. Nun hat sie aber ein Ende! Merci Lichtsteiner, merci vielmal Degen und merci ihr super Stars.

User #1192 (nicht angemeldet)

Man kann es drehen wie man will - beide Teams sind nur Mittelmass. Aber auch Lugano oder St.Gallen sind nicht wirklich besser. Der Höhenflug von Thun scheint auch langsam vorbei.... Suppenlique halt

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