YB: Sanches reagiert wie ein Grosser auf seine WM-Ausbootung
Trotz starker Comeback-Saison mit YB ist Alvyn Sanches an der WM 2026 nicht dabei. Der 23-Jährige «akzeptiert» den Entscheid und will «noch härter arbeiten».

Das Wichtigste in Kürze
- Alvyn Sanches gehörte im März zum Nati-Kader, ist bei der WM 2026 aber nicht dabei.
- Der 23-Jährige ist «enttäuscht», will jetzt aber «noch härter arbeiten».
- YB-Coach Gerardo Seoane ist überrascht – «Alvyn hat sich unglaublich zurückgekämpft».
Nach langer Verletzungspause nach einem Kreuzbandriss – den er sich beim Nati-Debüt zuzog – hat sich Alvyn Sanches zurückgemeldet: In 33 Einsätzen für YB brachte es der Mittelfeldspieler auf zehn Tore und sechs Vorlagen.
Nati-Coach Murat Yakin belohnte ihn bereits im März mit Einsätzen gegen Deutschland und Norwegen für seine starken Leistungen. Wie Nau.ch berichtete, wird Sanches für den WM-Kader aber nicht berücksichtigt.

Das bestätigt der Spieler nach dem letzten Saisonspiel mit YB gleich selbst. Am SRF-Mikrofon sagt er: «Ich bin nur auf der Pikettliste – Diese Entscheidung des Trainers akzeptiere ich.»
Der 23-Jährige zeigt Grösse und gibt sich kämpferisch: «Ich werde noch härter arbeiten, um stärker zurückzukommen.» Gleichzeitig gibt der Youngster auch zu: «Natürlich bin ich enttäuscht, nicht dabei zu sein.»
YB-Trainer Gerardo Seoane sagt: «Ich bin überrascht von dieser Entscheidung. Ich finde, Alvyn hat sich unglaublich zurückgekämpft von seiner Verletzung. Er ist ein sehr guter Spieler und hat einen grossen Anteil an unserem Offensivspiel.»

Trotz Einsätzen in der letzten Länderspielpause fehlt Sanches im Aufgebot für die WM 2026. Gleiches gilt für einen Teamkollegen bei YB: Joël Monteiro ist trotz seines sehenswerten Treffers im Spiel gegen Deutschland nicht mit dabei.
Torschützenkönig Fassnacht darf an die WM
Anders sieht die Situation bei YB-Routinier Christian Fassnacht aus. Er verpasste den Nati-Zusammenzug im März, ist an der WM 2026 aber mit dabei. Er sagt vielsagend: «Ich bin mit Muri immer wieder in Kontakt und weiss Bescheid, was los ist.»

Mit 18 Saisontoren reist «Fasi» als Super-League-Torschützenkönig an die WM. Der 32-Jährige sagt: «Das bedeutet mir viel, ich habe nicht damit gerechnet. Als Flügelspieler wird man schliesslich selten Torschützenkönig. Ich bin happy, dass das geklappt.»












