WM 2026: Schiri-Leistung im Viertelfinal für Urs Meier «ein Skandal»

Mathias Kainz
Mathias Kainz

USA,

Das Aus der Schweizer Nati im Viertelfinal der WM 2026 wird hitzig diskutiert. Nicht wegen der Schweiz selbst, sondern wegen des Schiedsrichters.

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Urs Meier kritisiert den Platzverweis gegen Breel Embolo. - Instagram/@ursmeier_

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweizer Nati ist im WM-Viertelfinal an Titelverteidiger Argentinien gescheitert.
  • Zu reden gibt vor allem der strittige Platzverweis gegen Breel Embolo.
  • Ex-FIFA-Referee Urs Meier spricht auf Instagram von einem «Skandal».

Das bittere Viertelfinal-Out der Schweizer Nati an der WM 2026 hallt am Tag danach noch lautstark nach. Im Fokus steht dabei vor allem auch – nicht zum ersten Mal an diesem Turnier – die Schiedsrichter-Leistung.

Ist die Schweizer Nati gegen Argentinien vom Schiedsrichter benachteiligt worden?

Schon Argentiniens Achtelfinal-Gegner Ägypten hatte sich gegenüber dem Titelverteidiger vom Schiedsrichter benachteiligt gesehen. Im Viertelfinal war dann die Schweizer Nati das Opfer – auch Nati-Trainer Murat Yakin sagte: «Wir haben gegen den Schiri und den VAR gespielt.»

Embolo Rot WM 2026
Breel Embolo fliegt im Viertelfinal der WM 2026 vom Platz. - keystone

Die Einschätzung teilte auch SRF-Kommentator Sascha Ruefer in der Übertragung – und auch Schiedsrichter-Ikone Urs Meier. «Es ist wirklich ein Skandal, was in diesem Spiel läuft», bilanzierte der Ex-FIFA-Referee auf Instagram.

Wieder zweifelhafte Referee-Leistung an der WM 2026

«Das hat schon in der ersten Halbzeit angefangen. Embolo ist zwei, drei Mal auf das Extremste zurückgehalten worden – da wurde nichts gemacht. Dann geht er irgendwo in einen Zweikampf und bekommt eine Gelbe Karte. Die war überhaupt nicht in der Linie des Schiedsrichters drin», so Meiers Experten-Meinung.

WM 2026 Schweizer Nati
Die Schweizer Nati hatte gegen Argentinien an der WM 2026 mit dem Referee zu hadern. - keystone

Der Schiedsrichter habe auch «ein paar Sachen erfunden», so Meier weiter. «Dann kommt die zweite Halbzeit und er macht genau dort weiter, wo er aufgehört hat: Halten, stossen, treten – das machen die Argentinier, aber die Schweizer bekommen die Karten dafür.

Urs Meier: «Hört mit dem VAR auf!»

Verteidigen will er die Schwalbe von Embolo nicht, stellt Meier klar. «Aber warum hat er das gemacht? Weil er Angst gehabt hat, dass er wieder eins abbekommt – er hat nämlich genug abbekommen in diesem Spiel.»

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Wegen dieser Schwalbe fliegt Breel Embolo vom Platz. - SRF

Vor allem stört sich Meier am Einsatz des VAR an der WM 2026 – und generell. «Hört mit dem VAR auf», fordert er deutlich, «die Schiedsrichter sollen wieder das Spiel leiten. Ich bin so angefressen, was da auf dem Platz läuft. Nein, nein, nein – so geht's nicht!»

Kommentare

User #3407 (nicht angemeldet)

Ohne Breel wären wir gar nicht soweit gekommen

User #4440 (nicht angemeldet)

Es gab in der Vergangenheit genug Fehlentscheide, die es mit VAR nie gegeben hätte. Nun für die Abschaffung vom VAR zu plädieren, weil eine glasklare Schwalbe aufgedeckt wurde, zu ungunsten der Schweiz ist doch sehr fragwürdig. Hätte die gleiche Situation einen Argentinier getroffen, wäre die Dankbarkeit, dass es den VAR gibt wahrscheinlich riesengross.

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