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    Meta zu Zahlung von 16,68 Milliarden US-Dollar bereit

    Sina Barnert
    Sina Barnert, Keystone-SDA

    USA,

    Tech-Riese Meta hat sich bereit erklärt, 16,68 Milliarden US-Dollar an mehrere US-Bundesstaaten zu zahlen. So will der Konzern einen Rechtsstreit verhindern.

    Mark Zuckerberg
    Meta-Boss und Facebook-Gründer Mark Zuckerberg. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Meta zahlt 16,68 Milliarden US-Dollar an mehrere US-Bundesstaaten.
    • So will der Tech-Konzern einen Rechtsstreit beilegen.
    • Meta wird vorgeworfen, Kinder mit seinen Social-Media-Plattformen süchtig zu machen.

    Meta hat sich bereit erklärt, bis zu 16,68 Milliarden US-Dollar (13,42 Milliarden Franken) an Dutzende US-Bundesstaaten zu zahlen.

    Darauf einigte er sich mit den klagenden US-Bundesstaaten, wie aus einem entsprechenden Gerichtsdokument hervorgeht.

    Die Summe teilt sich auf die überwiegende Mehrheit der US-Bundesstaaten, mehrere US-Territorien und den Hauptstadtbezirk District of Columbia auf. Durch die Einigung hätten die Parteien vereinbart, die Klage ohne weitere gerichtliche Auseinandersetzung beizulegen.

    Strafen könnten Meta bis zu 1,4 Billionen Dollar kosten

    Mehrere US-Bundesstaaten hatten dem Unternehmen vorgeworfen, Kinder bewusst zu einer ausufernden Nutzung von Facebook und Instagram verleitet zu haben. Zugleich habe Meta Risiken vor Eltern und der Öffentlichkeit verborgen. Der Konzern wies damals wie auch jetzt bei der Einigung die Vorwürfe zurück.

    Der Prozess vor Geschworenen im kalifornischen Oakland begann vergangene Woche Dienstag mit den Eröffnungsplädoyers. Die von Kalifornien angeführten Bundesstaaten strebten Geldstrafen sowie Auflagen zur Änderung des Geschäftsmodells an.

    Schützt Meta Kinder und Jugendliche zu wenig?

    Meta gab vor einigen Monaten an, die von den Bundesstaaten geforderten Strafen könnten sich auf 1,4 Billionen Dollar belaufen. Und damit die Existenz des Unternehmens bedrohen.

    Anwälten der Klägerseite zufolge könnte es eher um einen Betrag von etwa 200 Milliarden Dollar gehen. Meta nannte die Vorwürfe unbegründet und die finanziellen Forderungen unangemessen.

    Serie von Rückschlägen für Meta

    Meta hatte zuletzt mehrere empfindliche Niederlagen vor US-Gerichten einstecken müssen. So soll der Konzern im Bundesstaat New Mexico mehr als eine halbe Milliarde Dollar für Hilfen an Kinder zahlen. Diese hatten die durch Nutzung sozialer Medien Schaden genommen.

    Zudem müssen in dem Bundesstaat zusätzliche Einschränkungen für Nutzer im Alter unter 18 Jahren eingeführt werden: Unter anderem sollen sie bei Facebook und Instagram maximal 90 Stunden pro Monat verbringen können. Meta will in Berufung gehen.

    Whatsapp
    Erlitt vor Gericht zuletzt empfindliche Niederlagen: der Facebook-. Whatsapp- und Instagram-Mutterkonzern Meta. - keystone

    Im März verloren Meta und die Google-Videoplattform YouTube einen potenziell wegweisenden Prozess um das Suchtpotenzial von Online-Diensten.

    Geschworene in Los Angeles kamen zu dem Schluss, dass die Plattformen fahrlässig handelten und Nutzer ungenügend über Risiken informierten. Auch dieses Urteil wollen die Unternehmen kippen.

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    Kommentare

    User #1418 (nicht angemeldet)

    Schon noch witzig! Der Eine klaut es den Anderen, und wird dann erneut von wieder anderen beklaut! Was Geld so alles bewirken kann?

    User #6021 (nicht angemeldet)

    6,68 Milliarden US-Dollar Busse bezahlen, aber trotzdem Mark Zuckerberg bleibt Reicher.

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