Lewis Hamilton entschuldigt sich: «Nicht die beste Version von mir»
Lewis Hamilton erlebte mit Ferrari in Zandvoort eine Enttäuschung. Statt eines möglichen Podestplatzes reichte es am Ende nur für Rang vier.

Das Wichtigste in Kürze
- Lewis Hamilton muss sich beim Holland-GP mit Rang vier begnügen und verliert WM-Platz zwei.
- Der Brite klagte am Boxenfunk über die Entscheidungen der Ferrari-Strategen.
- Auf Instagram entschuldigt sich der Rekordweltmeister nun bei Team und Fans.
Eigentlich kam Ferrari mit grossen Erwartungen zum ersten Formel-1-Rennen nach der Sommerpause: Auf dem Papier sollte Zandvoort dem SF-26 gut liegen, und Klassenprimus Mercedes hatte vor den Sommerferien geschwächelt. Im Sprint am Samstag fuhr Charles Leclerc immerhin auf Rang zwei.
Doch im vorerst letzten Holland-Grand-Prix musste sich Ferrari am Sonntag mit den Plätzen vier und fünf begnügen. Lewis Hamilton verlor damit auch den zweiten Platz in der WM-Gesamtwertung wieder an Mercedes-Pilot George Russell. Und zwischendurch auch die Beherrschung.
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Am Funk schimpfte der Brite während des Rennens mehr als einmal gegen seine Boxenmauer. Er fühle sich wie ein Versuchskaninchen, klagte der Rekordweltmeister. Zudem ärgerte er sich, dass die Box Leclerc nicht per Stallorder zum Positionstausch aufforderte.
Lewis Hamilton sieht Ferrari auf dem richtigen Weg
Mit etwas Abstand hat sich Lewis Hamilton jetzt zum enttäuschenden Holland-Grand-Prix geäussert. «Ein hartes Wochenende», schreibt der siebenfache Formel-1-Weltmeister auf Instagram. «Aber wir fahren mit wertvollen Punkten nach Hause, und mit Anzeichen dafür, dass wir auf dem richtigen Weg sind.»

Er sei «unglaublich stolz auf alle zuhause in der Fabrik, die ständig Updates liefern», schreibt der Brite weiter. «Dem Team an der Rennstrecke gilt mein Dank. Euer Einsatz und eure Hingabe bleiben nicht unbemerkt. Wir haben noch Arbeit vor uns», betont Hamilton.
Hamilton: «Das war nicht die beste Version von mir»
Zugleich gibt es vom Rekord-Champion auch eine Entschuldigung für seinen Funk-Frust. «Ich habe mir einige meiner Radio- und Fernsehkommentare angehört. Im Eifer des Gefechts kann Frustration durchkommen, besonders wenn einem so viel daran liegt wie mir», so Hamilton.

«Aber das war nicht die beste Version von mir. Ich übernehme Verantwortung dafür und werde mich bessern», verspricht der 41-Jährige. «Diese Leidenschaft kommt daher, dass ich an dieses Team, die Menschen darin und das, was wir gemeinsam aufbauen, glaube. Danke, dass ihr uns und mir die Treue gehalten habt.»
















