WM 2026 – Nati-Goalie Kobel: «Ich bin auf jeden Einzelnen stolz»
Nach dem Ausscheiden der Nati an der WM 2026 will Gregor Kobel Gelb-Rot-Sünder Breel Embolo keine Vorwürfe machen. Er lobt das Team und zeigt sich «stolz».

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati hat es in den WM-Viertelfinal geschafft – dort ist Endstation.
- «Wir haben in Unterzahl gut gekämpft», findet Gregor Kobel nach der Argentinien-Pleite.
- Der 28-Jährige sagt: «Ich bin stolz auf jeden einzlenen.»
Auch dank Gregor Kobel schafft es die Schweizer Nati an der WM 2026 in den Viertelfinal. In seinem ersten grossen Turnier als Nummer 1 der Schweiz überzeugt der Sommer-Nachfolger auf ganzer Linie.

Nach seiner «Mann des Spiels»-Auszeichnung gegen Kolumbien geht Kobel mit breiter Brust ins Spiel gegen Argentinien. Dort fällt nach einem Eckball aber früh das erste Gegentor – Der Kopfball von Mac Allister ist unhaltbar.
Die Nati gleicht aber aus und Kobel rettet kurz vor Schluss mit einer Glanzparade die Verlängerung. Dort pariert er gegen Messi, nur um wenig später einen Sonntagsschuss in den Winkel zu bekommen.

Später fällt das 1:3 – wieder ist Kobel machtlos. Die Nati scheidet an der WM 2026 im Viertelfinal aus. Gregor Kobel stellt sich danach den Fragen von Nau.ch:
Mischi Wettstein: Kann man die Enttäuschung gerade in Worte fassen? Wie fühlt es sich an?
Gregor Kobel: Es ist schwierig so kurz nach dem Spiel. Wir können stolz auf das sein, was wir erreicht haben und darauf, wie wir aufgetreten sind an der WM 2026. Ich bin auf jeden Einzelnen sehr stolz.
Wir haben heute auch in Unterzahl gut gekämpft, ich habe gehofft wir können uns wenigstens mit dem Penaltyschiessen belohnen. Aber dann kommt diese Einzelleistung mit dem starken Schuss – so ist Fussball manchmal.
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«Eine Rote Karte ist immer spielentscheidend»
Wettstein: Die Gelb-Rote Karte kommt in die beste Phase von euch oder?
Kobel: Ja, das war auf jeden Fall so.
Wettstein: Also war das matchentscheidend?
Kobel: Eine Rote Karte ist immer spielentscheidend. Aber ich finde, wir haben es als Team auch danach gut gemacht. Es war ein sehr gutes Spiel von uns allen, wir haben hart gekämpft. Jeder hat alles für den Sieg gegeben, deshalb kein Vorwurf an irgendjemanden.
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Breel Embolo wird mit seiner Schwalbe, die zum Platzverweis führte, zur tragischen Figur. Kobel stellt aber klar: «Er hat alles für den Sieg gemacht und wollte unbedingt gewinnen. Wir sind ein Team, jeder steht bei uns hinter dem anderen.»
















