WM 2026 – Peter Bolliger: Influencer fährt 5500 km an Spiel der Nati
Einmal mit dem Velo quer durch die USA und dann ans Nati-Spiel an der WM 2026 gegen Katar: Peter Bolliger spricht mit Nau.ch über seine beeindruckende Reise.

Das Wichtigste in Kürze
- Peter Bolliger ist einer der erfolgreichsten Schweizer Sport-Influencer.
- Mit dem Velo reiste der Innerschweizer ans WM-Spiel der Nati gegen Katar.
- Nau.ch hat mit ihm über die Herausforderung gesprochen.
Nach über 5500 Kilometern und 45'000 Höhenmetern hat er es geschafft: Peter Bolliger kommt in San Francisco an. Der Schweizer ist in vier Wochen einmal quer durch die USA gereist – und das mit dem Velo!

An der Westküste besucht er dann das Spiel der Schweizer Nati gegen Katar. Bolliger hat einen grossen Traum: Er möchte einmal mit der Yakin-Elf trainieren.
Nau.ch: Was hat dich zu dieser Challenge bewogen?
Peter Bolliger: Ich habe ein Buch von jemandem gelesen, der mit dem Velo die USA durchquert hat. Ich habe mir schon immer gedacht, Das wäre mega cool!
Als ich dann gesehen habe, dass die Schweizer Nati in San Francisco spielt, dachte ich mir: Es wäre doch cool, das Spiel als krönenden Abschluss mit meiner Reise zu verbinden.

Nau.ch: Was waren die grössten Herausforderungen auf deinem Weg?
Bolliger: Eine der grössten Herausforderungen war der Gegenwind. Besonders im Westen hatte es teils den ganzen Tag starken Wind, und das bei Hunderten Kilometern geradeaus.
Nau.ch: Wie wichtig war die Unterstützung deiner Frau dabei?
Bolliger: Das meine Frau ab ungefähr der Hälfte mit dabei war, hat mich unglaublich gefreut! Erstens war es ein grosses Zwischenziel, dass sie ab Denver mit dabei sein wird. Zweitens ist sie ein absoluter Organisations-Profi und hat mir geholfen, die ganze Route zu planen. Und drittens, dass ich das alles mit ihr erleben darf und jetzt noch mit ihr die Ferien geniessen kann.

Nau.ch: Hattest du während der Reise mit der Nati Kontakt?
Bolliger: Nein, da gab es keinen Kontakt.
Nau.ch: Wie hast du das Spiel gegen Katar erlebt?
Bolliger: Es war ein Riesen-Highlight und die Stimmung im Stadion war unglaublich. So viele Schweizer im Stadion zu sehen, hat sich nach Heimat angefühlt. Der Last-Minute-Ausgleich hat sich wie ein Stich ins Herz und eine Niederlage angefühlt. Aber so ist Fussball – wer sie vorne nicht macht, bekommt sie hinten...

Nau.ch: Bist du gegen Bosnien auch im Stadion?
Bolliger: Eigentlich bin ich davon ausgegangen, dass ich das Spiel in San Francisco vor dem TV verfolgen werde. Auf den letzten Drücker haben wir uns jetzt aber doch noch Tickets kaufen können – wir werden im Stadion sein.
Nau.ch: Was traust du der Schweiz an der WM noch zu?
Bolliger: Trotz des noch nicht ganz überzeugenden Auftakts traue ich ihr viel zu. Ich sage: Der Viertelfinal ist absolut möglich.
Nau.ch: Wie nah bist du deinem grossen Ziel, einem Training mit der Schweizer Nati?
Bolliger: Da bleibe ich natürlich dran. Vielleicht ergibt sich bald etwas – let's see!
















