WM 2026: Nati vergeigt WM-Auftaktsieg gegen Katar
Die Schweizer Nati verspielt zum Auftakt der WM 2026 gegen Katar einen Sieg: In der Nachspielzeit setzt es noch den Ausgleich – und das verdient.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati kommt zum WM-Auftakt gegen Katar nur zu einem 1:1.
- Die Nati ist über weite Strecken klar die bessere Mannschaft.
- Allerdings ist die Chancenverwertung der Yakin-Elf furchteinflössend schlecht.
Die Schweizer Nati hat einen Pflichtsieg gegen Katar zum Start der WM 2026 in letzter Minute verspielt: Bei Gluthitze im kalifornischen Santa Clara führt die Mannschaft von Murat Yakin lange mit 1:0. Doch tief in der Nachspielzeit setzt es den Ausgleich zum 1:1-Endstand.
Nach nicht einmal zwei Minuten muss Gregor Kobel schon die erste Heldentat vollbringen: Akanji patzt bei einer Abwehraktion, plötzlich steht Edimilson frei vor dem Schweizer Tor. Kobel rettet aber mit einer bärenstarken Parade.

Auf der Gegenseite scheitert Ndoye nach einem starken Vorstoss am Katar-Schlussmann. Nach zehn Minuten hat Ndoye dann das 1:0 auf dem Fuss: Nach einem herrlichen Pass steht er am Elfmeterpunkt völlig frei. Sein Schuss geht aber weit über das Tor.
Schweizer Nati geht per Elfmeter in Führung
Nach 13 Minuten zeigt der Unparteiische dann auf den Punkt: Freuler steht nach einem Abpraller frei vor dem Tor, Katar-Goalie Abunada räumt ihn knüppelhart weg. Nach VAR-Check auf Abseits hat der Elfmeter Bestand, Breel Embolo verwandelt eiskalt zum 1:0 nach 17 Minuten.
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Die Nati bleibt auch mit der Führung im Rücken die tonangebende Mannschaft. Keine drei Minuten später hat Zakaria das 2:0 auf dem Fuss. Aus kurzer Distanz bringt er die Kugel aber nicht an Abunada vorbei.
Pausenführung zum WM-Auftakt
Der katarische Torhüter entschärft in der Folge auch gegen Vargas in höchster Not. Und kurz vor der Pause ist Abunada bereits geschlagen. Aebischer bringt den Schuss aus knapp 15 Metern aber nicht an den herbeispringenden katarischen Verteidigern vorbei. Das 1:0 zur Pause ist für die Katarer mehr als schmeichelhaft.

Auch nach dem Seitenwechsel ist die Schweizer Nati im Vorwärtsgang. Es bleibt aber dabei – im Abschluss will es nicht so wirklich klappen. Eine Viertelstunde vor Schluss lässt die Nati gleich zwei Top-Chancen liegen: Erst scheitert Vargas einmal mehr an Abunada, kurz darauf setzt Embolo einen Roller haarknapp am Pfosten vorbei.
Blamage zum Start in die WM 2026
Die katastrophale Chancenauswertung macht die Schlussphase zu einer unangenehmen Hängepartie. Denn die seltenen Vorstösse der Kataris sind nicht gänzlich ungefährlich. Auf Schweizer Seite kommt Manzambi mit einem herrlichen Distanzschuss dem Treffer am nächsten. Da fehlen nach 81 Minuten nur ein paar Zentimeter zum 2:0.

Katar kommt in den Schlussminuten sogar noch zu Chancen, Kobel muss gegen Alaaeldin tatsächlich einen Torschuss parieren. Und dann setzt es in der fünften Minute der Nachspielzeit das 1:1. Bei einer Flanke sieht Muheim gar nicht gut aus. Khoukhi köpft Katar in letzter Minute zum 1:1 ins Glück.
Weiter geht es für die Schweizer Nati an der WM 2026 am Donnerstag mit dem zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien-Herzegowina. Den Abschluss der Gruppenphase bestreitet die Schweiz dann am 24. Juni gegen Gastgeber Kanada.
















