WM 2026: Hier kommt Nau-Mischis grosser WM-Rückblick
Fünf Wochen lang hat Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein die Nati an der WM 2026 begleitet. Hier kommt der grosse WM-Rückblick im letzten Tagebuch-Eintrag.

Das Wichtigste in Kürze
- Mischi Wettstein blickt auf fünf Wochen an der WM 2026 zurück.
- Der Nau-Chefreporter hat die Nati von San Diego, über Vancouver bis nach Kansas begleitet.
Mit dem bitteren Aus gegen Titelverteidiger Argentinien endet die WM-Kampagne nicht nur für die Nati, sondern auch für mich. Es ist Zeit für einen Rückblick.

Und der fällt fantastisch aus! Ich war fünf Wochen unterwegs, damit hätte ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Auch wenn ich am Schluss gehofft habe, dass es noch ein bisschen weiter geht.

Sportlich können wir mehr als zufrieden sein, auch wenn die Enttäuschung nach dem Viertelfinal gross ist. Aber das Nati-Ergebnis entspricht der Realität, das zeigt auch der Blick auf die Weltrangliste.
Nati war an WM 2026 immer top auf Gegner eingestellt
Der Viertelfinal ist für die Nati ein richtig gutes Abschneiden. Und wie nach dem Spiel bereits vermutet: Vielleicht wollte jemand auch nicht, dass die Nati weiterkommt – auch wenn das mit diesem Kollektiv möglich gewesen wäre.

Jetzt dürfen wir die Nati so richtig feiern für ihre Leistung. Ein Sonderlob geht an Nati-Coach Muri Yakin: Er hat für jedes Spiel an der WM 2026 Lösungen gefunden.
Schliesslich kann man sich nicht über Dinge hinwegsetzen, die man nicht beeinflussen kann. Zum Beispiel merkwürdige Schiri-Entscheidungen… Abgesehen davon war die Nati immer top auf die Gegner eingestellt.
Jetzt steht Muris Aktie ganz hoch. Allerdings wird mein Wunsch nicht in Erfüllung gehen: Der Mann, der immer eine Lösung bereit hat, wird nicht Schauspieler. Und damit auch nicht der neue James Bond, wie Muri bei der Bilanz-Pressekonferenz auf Nachfrage von mir bestätigt.

Ansonsten waren die fünf Wochen geprägt von schönen Begegnungen, eindrücklichen Erlebnissen – und auch von Schwierigkeiten.
Zeitverschiebung, Stock & Selfies
Da wäre zum einen die Zeitverschiebung in den ersten paar Tagen. Dazu die unterschiedlichen Temperaturen zwischen San Diego, Vancouver und Kansas.
Und: Mein Stock hat mir nach meinem Muskelriss den «Arsch» gerettet. Natürlich nehme ich ihn jetzt als Souvenir von der WM 2026 mit nach Hause.
Auch mit nach Hause kommen Erinnerungen von Begegnungen: Ein Foto mit Weltmeister Bastian Schweinsteiger gehört dazu. Und eigentlich wäre da auch ein Foto mit Thomas Müller, doch das ist dem «Spontan-Fotografen» leider missglückt.
Vor dem Argentinien-Duell haben wir auch noch Ex-Profi Maxi Lopez getroffen. A propos Argentinien: Einen Andrang wie beim Abschluss-Training der Gauchos habe ich in meiner Karriere noch nie gesehen.
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Und dann war da noch die durchgeknallte Amerikanerin Christine, die uns im Hotel zwei Abende lang unterhalten (siehe Galerie oben). Aus dem Nichts erklärte sie mir, dass ich sie mir nicht leisten könnte. Danach hat sie aber gar niemand gefragt….
Diese fünf Wochen waren eine grossartige Erfahrung, die ich nie missen möchte. Schon nur das unfassbare So-Fi-Stadion in Inglewood zu erleben und dort «Bring en hei» zu singen, war ein Highlight.
Und: Ich war dabei, als die Nati an der WM 2026 ihre beste WM aller Zeiten gespielt hat. Ich bin mir sicher: In diesem Leben wird keine Nati mehr so erfolgreich sein, wie diese.
Kollegialer Umgang
Was mich sonst noch beeindruckt hat: Das Klima unter uns Schweizer Journalisten. Obwohl wir Mitbewerber sind, gehen wir kollegial miteinander um. Es ist nicht selbstverständlich, dass man 5 Wochen lang eine gute Zeit hat.
Auch wenn man sich ab und zu auf den «Sack geht» und man mal kritisch miteinander ist: Der Austausch ist immer da und kollegial. Da mag es auch mal einen Schabernack leiden: Mein Kollege Lucas hat mir kurzerhand den WM-Pokal vor die Zimmertüre gestellt…

Zum Schluss geht ein grosses Merci in die Schweiz an mein Nau.ch-Team! Ich bin zwar an der Front, aber ohne meine Jungs in der Heimat wäre ich nur ein «Mückenschiss».
Mischis Tagebuch an der WM 2026 wird präsentiert von «Rowe Motor Oil», powered by «Petro-Lubricants».









































