WM 2026

WM 2026: Spaniens Ex-Premier sorgt für Rassismus-Eklat

Christoph Böhlen
Christoph Böhlen

Spanien,

Am Dienstag (21 Uhr Schweizer Zeit) kommt es an der WM 2026 zum Halbfinal-Kracher zwischen Spanien und Frankreich. Im Vorfeld kommt es zu einem Eklat.

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Frankreich und Spanien machen an der WM 2026 den ersten Finalisten unter sich aus. (Archivbild) - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Spaniens Ex-Premierminister Mariano Rajoy sorgt für einen rassistischen Eklat.
  • Er bezeichnet das französische Team als ein «Kader ohne Franzosen».
  • Dafür wird er auch in der Heimat kritisiert.

Am Dienstag steigt an der WM 2026 der erste Halbfinal – und was für einer: Für viele Fans ist die Partie zwischen Frankreich und Spanien der vorgezogene Final.

Wer zieht in en WM-Final ein?

Vor dem Knüller sorgt der ehemalige spanische Ministerpräsident für einen Eklat: Mariano Rajoy von der konservativen Volkspartei macht mit einem rassistischen Statement Schlagzeilen.

«Frankreich verfügt über einen Kader von höchstem Niveau. Allerdings ohne Franzosen», sagt Rajoy dem Onlinemedium «El Debate». Das sorgt für viel Empörung.

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Mariano Rajoy (links) sorgt vor dem Halbfinal der WM 2026 für einen Eklat. - keystone

Der aktuelle spanische Regierungschef Pedro Sanchez schreibt bei «X»: «Es gibt Menschen, die Zugehörigkeit immer noch am Nachnamen, am Geburtsort oder an der Hautfarbe messen.»

«Andere messen sie an der Verbundenheit mit einem Land und dem Willen, zu ihm beizutragen», so Sanchez weiter. «Spanien gehört denen, die es lieben und mit Leben erfüllen. Nicht denen, die es mit fremdenfeindlichen Äusserungen in Verruf bringen.»

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Pedro Sanchez kritisiert die Äusserungen von Mariano Rajoy. - keystone

Auch auf Seiten der Franzosen gibt es empörte Meldungen zu Rajoys Äusserung: «Alle Spieler der französischen Nationalmannschaft sind Franzosen», so die französische Botschaft in Madrid. «Von den 26 Spielern sind 23 in Frankreich geboren. Die drei, die im Ausland geboren wurden, sind ebenfalls Franzosen.»

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Spanien trifft im Halbfinal der WM 2026 auf Frankreich (Archivbild). - keystone

Naima Moutchou, die französische Ministerin für Überseegebiete, ruft den französischen Verband dazu auf, sich juristisch zu wehren.

Das Duell der beiden Titel-Favoriten steigt am Dienstag in Dallas. Anpfiff ist um 21 Uhr Schweizer Zeit.

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