WM 2026 – Ex-Spanien-Ministerpräsident: «Keine Franzosen im Kader»
Die WM 2026 geht in die heisse Phase: Am Montag ruht der Ball, schon am Dienstag geht es mit dem ersten Halbfinal weiter.

Das Wichtigste in Kürze
- An der WM 2026 ruht am Montag der Ball – am Dienstag steht der erste Halbfinal an.
- Frankreich bereitet sich auf den Kracher gegen Spanien vor, England trifft am Mittwoch auf Argentinien.
- FIFA-Präsident Gianni Infantino träumt unterdessen von einer noch grösseren Endrunde.
Für die Schweizer Nati ist die WM 2026 am Sonntagmorgen bitter zu Ende gegangen: Eine kontroverse 1:3-Niederlage gegen Titelverteidiger Argentinien beendet die Träume der Yakin-Auswahl.
Aber auch ohne die Schweiz geht die Endrunde in den USA weiter – allerdings nicht am Montag: Vor den Halbfinalspielen ruht nämlich der Ball.
Der Spielplan an der WM 2026
Dienstag, 14.7. – 21 Uhr: Frankreich – Spanien
Mittwoch, 15.7. – 21 Uhr: England – Argentinien
Samstag, 18.7. – 23 Uhr: Spiel um Platz 3
Sonntag, 19.7. – 21 Uhr: WM-Final
Der frühere spanische Ministerpräsident Mariano Rajoy hat die französische Nationalmannschaft in einem Beitrag für «El Debate» rassistisch beleidigt. Frankreich verfüge zwar «über ein Kader auf höchstem Niveau», so der 2018 gestürzte Ex-Premier. «Allerdings ohne Franzosen.»

Die französische Regierungssprecherin Maud Bregeon kritisierte die Aussage scharf. «Diese abscheulichen Aussagen zeugen von einer grossen Unkenntnis der französischen Geschichte.» Frankreich sei enorm stolz auf sein Nationalteam.
Auch der französische Fussball-Verbandspräsident Philippe Diallo kritisierte die Aussage. «Diese Aussagen zeugen von unerträglichem Rassismus. Und sie werfen Fragen nach dem verwerflichen Klima auf, das einen solchen Gestank erst ermöglicht.»

Es ist nicht der erste rassistische Ausfall einer politischen Figur gegen das französische Team. Die paraguayische Senatorin Celeste Amarilla hatte Kylian Mbappé zuletzt ebenfalls aufs Übelste beschimpft. Der französische Verband zeigte die Politikerin deshalb an.
Im Viertelfinal Norwegen gegen England sorgte eine vergebene Chance von Alexander Sørloth für heftige Reaktionen. Statt auf Erling Haaland zu passen, entschied sich der Norweger bei einem Zwei-gegen-Eins-Konter für den eigenen Abschluss – und scheiterte.

Nach der Niederlage der Norweger erhält Sørloth in den Sozialen Medien nun Morddrohungen. Seine Freundin Lena Selnes veröffentlichte am Sonntag eine Nachricht, in der ein Nutzer schrieb: «Du wirst umgebracht werden.»
An der WM 2026 dürfen erstmals 48 Teams teilnehmen – aber die Gier der FIFA kennt keine Grenzen: Geht es nach Präsident Gianni Infantino, steht schon bald eine weitere Expansion ins Haus.
Der Weltverbands-Boss lässt vor den Halbfinals gegenüber «Blue Sport» anklingen, dass er sich auch 64 Teilnehmer vorstellen kann.

«Es ist ein Riesenerfolg mit 48 Mannschaften», so Infantino. Eine Erweiterung auf 64 Teams sei «auf jeden Fall ein Thema, das man nach dieser WM anschauen und in den Gremien diskutieren wird».
«Jede Nation soll davon träumen dürfen, an der Weltmeisterschaft dabei zu sein. Man sieht, dass die Qualität der Teams extrem hoch ist – und sie wird immer höher, überall auf der Welt», so Infantino.
Ein ganzer Tag ohne WM-Spiel ist an der Endrunde in den USA, Mexiko und Kanada eine Rarität. Am Montag aber ruht der Ball an der Endrunde.
Am Dienstag (21 Uhr Schweizer Zeit) geht es dann mit dem ersten Halbfinal weiter: Top-Favorit Frankreich misst sich im direkten Duell mit Europameister Spanien.

Der zweite Finalist wird dann am Mittwoch (21 Uhr Schweizer Zeit) ermittelt: England trifft auf den Nati-Bezwinger und Titelverteidiger aus Argentinien.
















