WM 2026: «Gibt es von Anfang an ‹Rambazamba› mit Manzambi?»

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein, Simon Binz

Kanada,

Vor dem Duell mit Kanada an der WM 2026 wollte Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein von Murat Yakin wissen, ob Johan Manzambi von Anfang an auf dem Platz steht.

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Gibt es heute von Anfang an «Rambazama mit Manzambi», Murat Yakin? - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Murat Yakin lässt offen, ob Manzambi gegen Kanada von Beginn weg spielen wird.
  • «Das Team erfährt erst morgen, wer spielt», so der Nati-Coach.
  • Schweiz und Kanada wollen laut beiden Trainern auf Sieg spielen.

Die Schweiz trifft heute um 21 Uhr (Schweizer Zeit) im letzten Gruppenspiel der WM 2026 auf Kanada.

Bereits am Tag davor stellen sich Nationaltrainer Murat Yakin und Verteidiger Manuel Akanji in Vancouver den Fragen der Medienschaffenden. Mit dabei ist auch Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein.

Manzambi in Startelf?

Wettstein will von Yakin wissen, ob es gegen Kanada von Anfang an «Rambazamba mit Manzambi» gebe.

Wm 2026
Johan Manzambi war im zweiten Gruppenspiel an der WM 2026 der Mann des Spiels. - keystone

Yakin lacht und meint etwas kryptisch: «Wir haben ja im letzten Spiel gesehen, dass wir verschiedene Spielphasen gehabt haben. Am Schluss ist der Eindruck natürlich immer am besten, wenn wir gute Spieler, entscheidende Spieler am Schluss bringen.»

Johan Manzambi, der gegen Bosnien-Herzegowina nach seiner Einwechslung zwei Tore erzielte, sei für ihn natürlich eine Option: «Als Start- als auch als Einwechselspieler.»

Wird Manzambi gegen Kanada von Anfang an auf dem Platz stehen?

Er habe verschiedene Möglichkeiten an der WM 2026, meint Yakin. «Daher wird die Mannschaft auch erst morgen erfahren, wer beginnt», so der Nationaltrainer.

Wohin geht die Reise an der WM 2026, Manuel Akanji?

Manuel Akanji wird während der Medienkonferenz darauf angesprochen, wohin die Reise der Nati an der WM 2026 gehen könnte. Der Verteidiger meinte, das sei schwierig zu sagen und liess stattdessen die ersten zwei Spiele Revue passieren.

«Gegen Katar hätten wir natürlich gerne gewonnen, aber ich glaube, die Leistung von uns war trotzdem gut. Wir hätten fünf oder sechs Tore schiessen können, haben das aber leider nicht gemacht.»

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Manuel Akanji will sich noch nicht dazu äussern, wie weit die Nati-Reise an dieser WM gehen könnte. - Nau.ch

Gegen Bosnien habe man dann gut reagiert: «Wir haben meiner Meinung nach eine sehr gute Leistung gezeigt. Wir sind sehr geduldig geblieben und haben dann auch verdient mit 4:1 gewonnen.»

Nun gehe man, wie auch Kanada, mit viel Selbstvertrauen ins nächste Spiel. «Jetzt schon darüber zu reden, ob es ins Halbfinale reicht, ist etwas früh. Wir wissen, dass wir im letzten Gruppenspiel eine gute Leistung zeigen müssen, und dann schauen wir, wie es weitergeht.»

«Nur ein Sieg ist gut genug»

Sportlich ist die Ausgangslage an der WM 2026 klar: Gewinnt die Schweiz, überholt sie Kanada noch und sichert sich den Gruppensieg, ansonsten reicht es nur für Rang zwei.

Für Yakin eine angenehme Situation, wie er gegenüber «SRF Sport» sagt: «Als Coach ist es für mich angenehmer, wenn wir auf Sieg spielen müssen»

Yakin erwartet auch keine Überraschungen von den Kanadiern: «Sie werden uns mit ihrer Spielweise sicher nicht überraschen.» Anders als gegen Katar und Bosnien-Herzegowina dürfte die Schweiz diesmal keinen tief stehenden Defensivblock vor sich haben.

WM 2026
Manuel Akanji und Murat Yakin stellen sich einen Tag vor dem Spiel der Schweizer Nati gegen Kanada an der WM 2026 den Fragen der Journalisten. - Keystone

Kanada presst hoch und früh und sucht über schnelle Spieler den Weg nach vorne. Es ist eine Spielweise, die auch den Schweizern mehr Räume bieten dürfte als in den ersten beiden Partien.

Als Gruppensieger gibt es acht Tage Pause

Der Ausgang der Partie hat auch Folgen für den weiteren Turnierverlauf der WM 2026: Als Gruppensieger hätte das Team acht Tage Pause, sonst nur vier.

Als Spieler habe er es eigentlich lieber, wenn es Schlag auf Schlag gehe, so Akanji, doch: «Ich bin noch nie auf den Platz gegangen und wollte nicht gewinnen.» Yakin will es nehmen, wie es kommt: «Fussball ist kein Wunschkonzert.»

Kommentare

User #2606 (nicht angemeldet)

Dieser Yakin mag einfach Okafor nicht.Er spielt aber in der premierliga und wo spielen Fassnacht und Iten!!

User #6313 (nicht angemeldet)

Wo sind die Nati Lästerer???

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