WM 2026: Schweizer Nati schlägt zehn Bosnier verdient mit 4:1
Die Schweizer Nati zeigt an der WM 2026 die Reaktion! Gegen zehn Bosnier gewinnt die Yakin-Elf dank Johan Manzambi, Ruben Vargas und Granit Xhaka mit 4:1.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Schweizer Nati gewinnt ihr zweites Gruppenspiel an der WM 2026 mit 4:1.
- Gegen zehn Bosnier stechen in der Schlussphase auf beiden Seiten die Joker.
- Johan Manzambi wird mit zwei Treffern zum Schweizer Matchwinner.
Die Schweizer Nati steht an der WM 2026 mit einem Bein in der KO-Phase: Dank drei Joker-Treffern gewinnt die Mannschaft von Murat Yakin gegen zehn Bosnier mit 4:1. Mit vier Punkten winkt im letzten Gruppenspiel an der WM 2026 gegen Kanada nun sogar noch der Gruppensieg.
Die Nati kontrolliert die Startphase, die ganz grossen Chancen bleiben zunächst aber aus. Dem Führungstreffer vor der ersten Trinkpause am nächsten ist Remo Freuler. Sein Distanz-Abschluss geht aber knapp am linken Pfosten vorbei. Allerdings bringt die vorgeschriebene Trinkpause die Nati nach 25 Minuten etwas aus dem Rhythmus.

Diesen Rhythmus findet die Yakin-Elf bis zur Pause nicht mehr wirklich wieder. Im Gegenteil, in den Schlussminuten der ersten Hälfte entgleitet der Nati die Kontrolle etwas. Allerdings finden auch die Bosnier in der Offensive kein Durchkommen. Wenn es hinten brenzlig wird, ist stets noch ein Schweizer Bein dazwischen.
Ndoye-Fallrückzieher als beste Chance
Auch nach dem Seitenwechsel kontrolliert die Schweiz zunächst die Partie, Dan Ndoye kommt sogar zu einem Torschuss. Zudem setzt Michel Aebischer einen Kopfball aus sieben Metern deutlich am Tor vorbei. Die beste Szene ist ein (Offside-)Fallrückzieher von Ndoye, den der bosnische Keeper aber stark pariert.

Noch näher dran ist Breel Embolo nach etwas mehr als einer Stunde: Nach einem Eckball fischt Vasilj einen von Katic abgefälschten Ball gerade noch aus dem Tor. Embolo bringt den Nachschuss nicht auf das Tor. Aus ihrer stärksten Phase in diesem Spiel kann die Nati aber erneut nichts Zählbares machen.
Manzambi lässt die Nati an der WM 2026 jubeln
Auf der Gegenseite muss sich auch Gregor Kobel nach fast 70 Minuten einmal wirklich auszeichnen: Amar Dedic kommt freistehend zum Abschluss, der Nati-Keeper hält den Flatterball aber stark. Yakin reagiert auf die Offensivschwäche und wechselt Manzambi, Vargas und Sow ein.
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Die Einwechslungen machen sich nur drei Minuten später bezahlt: Vargas zieht auf der linken Seite in den Sechzehner und flankt zur Mitte. Auf Umwegen landet die Kugel bei Manzambi, der den Ball volley in die Maschen hämmert. Eine Viertelstunde vor Schluss geht die Nati durchaus verdient in Führung.

Fünf Minuten später schwächt sich Bosnien selbst: Breel Embolo läuft nach einem starken Steilpass auf den bosnischen Sechzehner zu. Muharemovic grätscht ihm von hinten in die Beine und fliegt verdientermassen vom Platz. Den folgenden Freistoss von Vargas entschärft Bosnien-Keeper Vasilj auf der Linie.
Irre Schlussphase in Los Angeles
Fünf Minuten später ist er aber machtlos: Manzambi spielt den Ball von der rechten Seite clever ins Zentrum, via Embolo landet die Kugel bei Ruben Vargas. Der lässt sich nicht zweimal bitten und versenkt den Ball präzise im unteren Winkel.
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Und es kommt noch besser: Kurz vor Ablauf der regulären Spielzeit setzt Vargas nach einem schönen Steilpass clever Manzambi im Zentrum in Szene. Der verwandelt abgebrüht zum 3:0 für die Nati.
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Noch zwei Tore in der Nachspielzeit
In der Nachspielzeit kommen die Bosnier dann noch zum Ehrentreffer. Auch hier sticht ein kurz zuvor eingewechselter Joker: Ermin Mahmic hämmert das Spielgerät nach einem missglückten Befreiungsschlag von Kobel strichgerade in die Maschen.
Doch den Schlusspunkt setzt die Nati: In der sechsten Minute der Nachspielzeit fällt Sow im bosnischen Sechzehner. Der Schiedsrichter zeigt auf den Punkt, Granit Xhaka darf zum Strafstoss antreten. Der Captain verwandelt eiskalt zum 4:1-Endstand.
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Im letzten Gruppenspiel an der WM 2026 am kommenden Mittwoch ist die Nati nochmals gefordert: Auswärts in Vancouver muss die Schweiz gegen Gastgeber Kanada ran. Anpfiff zum Duell mit den Kanadiern ist erneut um 21 Uhr Schweizer Zeit.
















