WM 2026: Swiss fliegt für die Nati Schweizerkreuz in Himmel
Die Schweizer Nati steht an der WM 2026 unter den letzten Acht! Am Sonntag wartet Argentinien. Mit dem Nau.ch-Nati-Ticker bleibst du weiterhin am Ball.
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Im Überblick
11Der Countdown läuft: In der Nacht auf Sonntag trifft die Schweiz an der WM 2026 auf Titelverteidiger Argentinien. Um 3 Uhr Schweizer Zeit kommt es zum Viertelfinal gegen Lionel Messi und Co.
Das Nati-Programm
Sonntag, 12 . Juli, 3 Uhr (Schweizer Zeit): WM-Viertelfinal gegen Argentinien
Der Ticker zur Nati
Noch rund eineinhalb Stunden bis zum Anpfiff. Und jetzt ist klar, wer für die Schweiz die Sensation schaffen soll. Murat Yakin setzt auf diese Elf:
Tor: Gregor Kobel
Verteidigung: Denis Zakaria, Nico Elvedi, Manuel Akanji, Ricardo Rodriguez
Mittelfeld: Granit Xhaka, Djibril Sow, Remo Freuler
Angriff: Dan Ndoye, Breel Embolo, Fabian Rieder
Damit verändert der Trainer nur eine Position: Sow kommt im Mittelfeld anstelle von Ardon Jashari zum Einsatz. Penalty-Held Vargas muss erneut auf der Bank Platz nehmen. Und wie bereits bekannt war, kann Johan Manzambi wieder nicht auflaufen.
Ja, Lionel Messi hat an der WM 2026 schon acht Tore erzielt. Aber: Der 39-Jährige hat auch schon zwei Penaltys (gegen Österreich und Ägypten) verschossen (beide rechts). Wechseln die Argentinier gegen die Schweiz den Schützen aus?
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Man habe das Thema Elfmeter diskutiert, sagt Lionel Scaloni am Abend vor dem Viertelfinal-Knüller (3 Uhr).
«Lionel kann das selbst entscheiden. Er trifft die Entscheidung. Wir passen uns an», sagt der Weltmeister-Trainer an der Pressekonferenz.
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Vor dem WM-Viertelfinal der Schweiz gegen Argentinien haben ein Flugschüler der Swiss und sein Fluglehrer mit einer ungewöhnlichen Route ihre Unterstützung für die Nati bekundet. Südlich von Neuenburger- und Murtensee flogen sie ein Schweizerkreuz und ein Herz.

Die Airline informierte am frühen Samstagabend in einem Communiqué über die Aktion. Die beiden hätten Kreuz und Herz sozusagen an den Himmel gezeichnet – gut sichtbar auf der Plattform Flightradar24, wie ein Video (oben) zeigt.
Gestartet waren Flugschüler Janis Zurbriggen und sein Lehrer Carsten Mangasser den Angaben zufolge in Grenchen mit dem Rufnamen «Hopp Schwiiz».
Gruss-Botschaft vom «Alpen-Messi» vor dem Schweiz-Duell mit Lionel Messi! Xherdan Shaqiri wendet sich an seine ehemaligen Nati-Teamkollegen.
«Liebe Nati, auch wir vom FC Basel wünschen euch ganz viel Glück gegen Argentinien. Ihr habt uns wahnsinnig stolz gemacht bis jetzt. Macht weiter so – wir stehen alle hinter euch.»
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Beim Achtelfinal an der WM 2014 war Shaqiri noch selbst mit dabei. Der damals 22-Jährige stand in der Startaufstellung von Ottmar Hitzfeld – und spielte durch.
In der 118. Minute erlebte er damit auch den K.o.-Schlag in der Verlängerung von Angel Di Maria.
75 Länderspiele hat Raphael Wicky (49) für die Nati absolviert. Der Ex-Profi lässt es sich nicht nehmen, beim Schweizer Abschlusstraining vorbeizuschauen. Für Wicky ist ein Besuch in seinem Wohnzimmer: Schliesslich ist er seit Anfang Jahr Trainer in Kansas.

Eigentlich hätte Wicky auch noch kurz mit Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein über den Kracher gegen Argentinien gesprochen. Dafür reichte die Zeit leider nicht, da das Training mit Verspätung gestartet ist. Trotzdem: Merci Raphi!
Murat Yakin hat an der PK vor dem Viertelfinal gegen Weltmeister Argentinien schlechte News bezüglich Johan Manzambi: «Johan kann morgen leider nicht spielen. Wir haben es versucht, ihn fit zu bekommen. Leider lässt seine Verletzung keinen Einsatz zu.»

Der 20-jährige Shootingstar hatte sich am Vortag des Achtelfinals im Training am Knie verletzt und fehlte der Nati bereits gegen Kolumbien. Manzambi ist mit drei Toren und zwei Assists der beste Schweizer Scorer an der WM 2026.
Seit Mittwoch ist die Nati in Kansas City und bereitet sich dort auf den Viertelfinal-Knüller gegen Titelverteidiger Argentinien vor.

Es stellt sich die Frage: Werden die zuletzt verletzten und angeschlagenen Manzambi, Aebischer und Jaquez wieder fit? Zumindest ist das Trio laut Verband im Training dabei. Vor allem bei Manzambi sind es aber «nur» individuelle Übungen. Ob es bis zum Spiel gegen Messi reicht?
Ein ganz anderes Problem stellt die Hitze dar. Nach den moderaten Temperaturen in Vancouver erlebt das Team in Kansas deutlich höhere Temperaturen. Das beschreibt auch Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein in seinem WM-Tagebuch.

Über 30 Grad herrschen in Kansas, dazu prägt eine hohe Luftfeuchtigkeit das derzeitige Klima. Für die Nati ist das ein grösserer Unterschied als für Argentinier. Die Gauchos haben sich an die Temperaturen gewöhnt, ihr Basecamp haben Messi und Co. schon Ende Mai in Kansas aufgeschlagen.
João Pinheiro leitet den Nati-Viertelfinal gegen Argentinien. Ein gutes Omen? Der Portugiese ist für die Schweiz ein Altbekannter.
In der Gruppenphase pfiff der 38-Jährige das Duell gegen Bosnien-Herzegowina. Die Schweiz setzte sich mit 4:1 durch. Dabei zeigte er dem bosnischen Innenverteidiger Tarik Muharemovic Rot.
Zuletzt war Pinheiro beim Sechzehntelfinal Kanada – Südafrika im Einsatz.
Nati-Shootingstar Johan Manzambi (20) wird kurz vor dem Achtelfinal zum Pechvogel: Der dreifache Schweizer WM-Torschütze zieht sich eine Knieprellung zu und fällt aus. Ob der Freiburg-Profi rechtzeitig für den Kracher gegen Argentinien fit wird, darf bezweifelt werden.

Laut deutschen Quellen kristallisiert sich aber heraus, wo der 20-Jährige Aufsteiger seine Karriere fortsetzen wird.
Sky-Experte Florian Plettenberg erklärt auf Instagram: «Newcastle United und der SC Freiburg haben nach Sky-Infos jetzt eine vollständige Einigung über den Transfer von Johan Manzambi erzielt.»

Laut «Plettigoal» kläre Newcastle derzeit die letzten Details mit der Spielerseite. Es ist von einer Ablösesumme von bis zu 60 Millionen Franken die Rede.
Remo Freuler: «Wir geben uns damit nicht zufrieden»
Remo Freuler bestätigt nach dem Sieg über Kolumbien das Fazit von Nau.ch-Chefreporter Mischi Wettstein: «Das war ein ‹Happy Day› für alle! Es ist ein super schöner Moment für uns und die ganze Schweiz.»

Jetzt wartet das Duell mit Argentinien – und damit auch Lionel Messi. Trotz seiner langjährigen Erfahrung wird das für den 34-Jährigen ein Novum: «Lustigerweise habe ich meiner ganzen Karriere noch nie gegen Messi gespielt», so Freuler. «Das ist sicher etwas Schönes, gegen so einen Fussballer zu spielen. Den Viertelfinal gegen Argentinien haben wir uns verdient.»

Das Ziel, die beste WM aller Zeiten zu spielen, hat die Nati erreicht. Wettstein will wissen: Träumt man im Schweizer Lager von mehr?
Freuler: «Jeder, der diese Mannschaft kennt, weiss, dass wir uns damit nicht zufrieden geben. Wir bereiten jedes Spiel genau gleich vor: Um es zu gewinnen. Wenn man schon so weit gekommen ist, haut man alles rein.»



















