PepsiCo steigert Gewinn - Snacks in Nordamerika schwächeln
Der US-Nahrungsmittel- und Getränkekonzern PepsiCo hat im zweiten Quartal Umsatz und Gewinn gesteigert. Das Snackgeschäft in Nordamerika mit Marken wie Lay's, Doritos, Cheetos und Ruffles entwickelte sich jedoch schwächer als erwartet und bremste das organische Wachstum.

Der Umsatz stieg im zweiten Quartal um 6,4 Prozent auf 24,18 Milliarden US-Dollar und lag damit leicht über den Erwartungen der Analysten. Das organische Wachstum betrug 2,4 Prozent und verfehlte damit die Markterwartungen von rund 3 Prozent, liegt aber weiterhin im Zielkorridor des Unternehmens für 2026 von 2 bis 4 Prozent.
Belastet wurde die Entwicklung vor allem durch das nordamerikanische Snackgeschäft, dessen Umsatz um 2 Prozent zurückging. PepsiCo begründete dies mit Preissenkungen zur Entlastung der Konsumenten angesichts der Inflation. Das Getränkegeschäft in Nordamerika legte dagegen um 7 Prozent zu.
Der Reingewinn verdoppelte sich auf 2,98 Milliarden Dollar nach 1,26 Milliarden im Vorjahr. Der starke Anstieg ist allerdings vor allem auf hohe Sonderbelastungen im zweiten Quartal 2025 zurückzuführen. Damals hatte PepsiCo unter anderem Wertberichtigungen auf die Marken Rockstar und Be&Cherry verbucht.
Der um Sondereffekte bereinigte Gewinn je Aktie stieg um 4 Prozent auf 2,20 Dollar und entsprach den Analystenschätzungen. Rückenwind erhielt der Konzern vor allem vom internationalen Geschäft. So legte der Umsatz in Europa, dem Nahen Osten und Afrika um 10 Prozent zu, in Lateinamerika um 15 Prozent und im Asien-Pazifik-Raum um 12 Prozent. Dabei profitierten die Geschäfte auch von günstigen Wechselkursen.
Für das Gesamtjahr 2026 hält PepsiCo an seinen Prognosen fest. Das Unternehmen erwartet ein Umsatzwachstum von 4 bis 6 Prozent sowie einen Anstieg des bereinigten Gewinns je Aktie von 5 bis 7 Prozent. Im vorbörslichen US-Handel verlor die Aktie rund 1 Prozent.














