WM 2026 – Argentinier vor Nati-Duell: «Gewaltige Herausforderung»

Etienne Sticher
Etienne Sticher

USA,

Argentinische Medien warnen vor dem Duell gegen die Schweiz an der WM 2026 vor einem «echten Härtetest». Vor allem die Defensive der Nati wird gelobt.

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Die Schweizer Nati steht an der WM 2026 im Viertelfinal. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Die Schweiz trifft im WM-Viertelfinal auf Titelverteidiger Argentinien.
  • Die argentinischen Medien erwarten einen starken, defensivstarken Gegner.
  • Es wird von einer «gewaltigen Herausforderung» oder einem «echten Härtetest» geschrieben.

Auf dem Papier geht Argentinien als Favorit ins Viertelfinal der WM 2026 gegen die Schweiz. Die Südamerikaner sind die Weltnummer 1 und Titelverteidiger. Zudem steht mit Lionel Messi einer der besten Fussballer aller Zeiten in ihren Reihen und brilliert in Nordamerika. Doch selbst argentinische Medien mahnen zur Vorsicht.

Die Zeitung «Perfil» schreibt von einem «echten Härtetest». Die Schweiz sei der auf dem Papier stärkste Gegner des bisherigen Turniers. Aber: Der Journalist erwartet mehr Raum für offensives Spiel, was Argentinien entgegenkommen könnte.

«Clarín» berichtet, dass Argentinien «vor einer gewaltigen Herausforderung» stehe. Die Schweizer Mannschaft sei bekannt für «ihre taktische Disziplin und ihren Pragmatismus». Die Zeitung verweist aber auch auf die Bilanz: Von sechs Duellen konnte die Albiceleste vier gewinnen, die Schweiz kein einziges.

Wer zieht in den Halbfinal ein?

«La Nación» analysiert die Schweizer Nati in einem längeren Artikel. Es handle sich um einen harten, erfahrenen und defensivstarken Gegner, «ein körperlich stärkeres Team mit weniger Talent». Viele Spieler hätten jahrelange Erfahrung in den Top-Ligen, wird betont.

WM 2026: Argentinische Medien halten Schweizer Offensive für wenig überzeugend

Vor allem die vier Verteidiger und die beiden Mittelfeldspieler Xhaka und Freuler werden hervorgehoben. Sie hätten viel Erfahrung, könnten das Spieltempo der Situation anpassen, seien mit und ohne Ball intelligent. Denis Zakaria und Ricardo Rodriguez werden für ihre Leistungen gegen Kolumbien gelobt, ebenso wie Nico Elvedi und Manuel Akanji.

Die Zeitung schreibt aber auch, dass die Schweizer Nati mit dem Ball «deutlich weniger überzeugend» sei. Das könnte Argentinien entgegenkommen.

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Lionel Messi trägt Argentinien auch an der WM 2026. - keystone

In der argentinischen Presse wird auch häufig das letzte Aufeinandertreffen erwähnt: Bei der WM 2014 in Brasilien kam es im Achtelfinal zum Duell Schweiz gegen Argentinien. In seinem letzten Spiel als Nati-Trainer coachte Ottmar Hitzfeld die Schweiz beinahe zur Sensation.

Erst tief in der Verlängerung schoss Angel Di María die Albiceleste in Führung. Und in der Nachspielzeit köpfelte Blerim Dzemaili den Ball aus kurzer Distanz nur an den Pfosten. Bereits damals standen Ricardo Rodriguez und Granit Xhaka auf dem Feld.

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2014 verlor die Schweiz gegen Argentinien in der Verlängerung. Kurz vor Schluss traf Blerim Dzemaili nur den Pfosten. - keystone

Auch vor dem Duell an der WM 2026 lastet der gesamte Druck auf den Argentiniern. Nichts Geringeres als der Weltmeistertitel wird von ihnen erwartet. Dabei waren sie auf dem Weg in den Viertelfinal nicht immer überzeugend.

In der Gruppenphase wurden sie ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen gegen Algerien (3:0), Österreich (2:0) und Jordanien (3:1) problemlos. Danach musste Argentinien gegen Kap Verde in die Verlängerung und lange zittern. Und auch gegen Ägypten brillierten Messi und Co überhaupt nicht.

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User #1168 (nicht angemeldet)

Wir werden es sehen.

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