Krieg

Iran-Krieg: US-Militär greift Ziele im Iran an

Nach den Attacken auf mehrere Tanker in der Strasse von Hormus hat das US-Militär Ziele im Iran angegriffen. Das neueste gibt es hier im Ticker.

ARCHIV - Handelsschiffe sind in der Straße von Hormus vor Bandar Abbas zu sehen. Foto: Amirhosein Khorgooi/ISNA/AP/dpa
Handelsschiffe sind in der Strasse von Hormus vor Bandar Abbas zu sehen. - Keystone/ISNA/AP/Amirhosein Khorgooi

Droht die Lage im Nahen Osten einmal mehr zu eskalieren?

Die USA haben in Reaktion auf Attacken gegen Tanker in der Strasse von Hormus erneut Ziele im Iran bombardiert. Zudem setzen die USA Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft.

Droht die Situation im Nahen Osten wieder zu eskalieren?

Teheran verurteilte Washingtons Vorgehen umgehend als «schwerwiegenden Verstoss» gegen das Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges.

Der Iran werde «entschlossene Massnahmen ergreifen, um seine nationalen Interessen und seine Sicherheit zu wahren». Das schrieb Vizeaussenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattform X.

Später meldete der Golfstaat Kuwait feindliche Raketen- und Drohnenangriffe. Auch in Bahrain heulten die Sirenen am frühen Morgen.

Das neueste zu der jüngsten Eskalation gibt es hier im Ticker:

Kuwait vermeldet Beschuss

Die Führung in Teheran hatte Medienberichten zufolge eine Reaktion auf die erste Welle der US-Angriffe angekündigt. Kurz darauf meldete die Armee des mit Washington verbündeten Golfstaats Kuwait feindlichen Beschuss. Auch in Bahrain heulten die Sirenen. Eigentlich hatten die USA und der Iran eine Waffenruhe vereinbart.

US-Militär greift Ziele im Iran an

Das US-Militär teilt mit, dass es Ziele im Iran angegriffen hat. Eine Reihe von Luftangriffen werde durchgeführt. Es gehe darum, Irans «Fähigkeit, die Freiheit der Schifffahrt in der Strasse von Hormus zu gefährden, zu schwächen». Dies teilte das zuständige US-Regionalkommando Centcom mit. Bereits am Vortag hatte Centcom nach eigenen Angaben über 80 Ziele im Iran angegriffen und das mit Angriffen auf Handelsschiffe begründet.

Zuvor kündigte Donald Trump an, das Land erneut anzugreifen. Die Waffenruhe gelte nicht mehr.

Trump: Rechne nicht mit Fortsetzung

Donald Trump hat die Gefahren einer neuen Eskalation im Iran-Krieg heruntergespielt. «Ich glaube nicht, dass er wieder aufflammt», sagte er bei einer Pressekonferenz. Stattdessen rechne er damit, dass der Konflikt zeitnah wieder beigelegt werde.

Im Gegensatz zu Präsident Trump sehen Märkte und Händler dagegen keine Zeichen der Entspannung – im Gegenteil: Am Mittwoch stieg der Preis für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zur Lieferung im August etwa um gut 5,3 Prozent auf 78,16 US-Dollar.

Iran reagiert auf Trump

Der Iran droht im Gegenzug, im Fall neuer US-Angriffe die für den internationalen Energiehandel wichtige Strasse von Hormus vollständig zu sperren.

Wie der englischsprachige Staatssender PressTV unter Berufung auf eine gut informierte Quelle aus Sicherheitskreisen weiter mitteilte, sei der Iran bereit, für die Aufrechterhaltung seiner Kontrolle über die strategisch wichtige Wasserstrasse zu kämpfen.

Der Iran mache dabei keinen Unterschied zwischen den USA und deren regionalen Partnern.

Trump: «Wir werden heute Abend hart zuschlagen»

Der US-Präsident Donald Trump erklärte, er werde am Mittwochabend nach den Angriffen vom Vortag wahrscheinlich weitere Luftangriffe auf den Iran fliegen.

Trump
Laut Medien enthielt die Warnung erstmals einen konkreten Anschlagsplan. - keystone

«Ich gebe eine kleine Warnung: Wir werden heute Abend hart zuschlagen», sagte Trump vor seinem Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj gegenüber Reportern auf dem NATO-Gipfel in der Türkei.

Er erklärte ausserdem, er sei «nicht zufrieden mit dem, was die Iraner tun», und fügte hinzu, dass er zwar keinen Regimewechsel anstrebe, die USA aber nicht wollten, dass der Iran über Atomwaffen verfüge.

NATO-Spitzenpolitiker: Der Iran darf keine Atomwaffen besitzen

Die Spitzenpolitiker des NATO-Bündnisses haben bei ihrem Treffen in Ankara erneut bekräftigt, dass der Iran keine Atomwaffen besitzen darf.

Gipfeltreffen
In der türkischen Stadt Ankara läuft aktuell das Nato-Gipfeltreffen. - keystone

Weltschifffahrtsorganisation warnt vor Durchfahrt durch Hormus-Passage

Angesichts neuer Angriffe warnt die Weltschifffahrtsorganisation IMO Schiffe vor der Durchfahrt durch die Strasse von Hormus.

«Solange der Schutz und die Sicherheit von Besatzungen nicht garantiert werden können, rufe ich Flaggenstaaten, Betreiber und alle zuständigen Behörden dazu auf, Seeleute keiner unnötigen Gefahr durch das Passieren der Meerenge auszusetzen», sagte IMO-Generalsekretär Arsenio Dominguez einer Mitteilung zufolge.

Hormus
Das Passieren der Strasse von Hormus gilt weiterhin als unsicher. - keystone

Die Angriffe auf mehrere Schiffe in den vergangenen beiden Tagen verurteilte er scharf. «Kein Seemann sollte sein Leben riskieren müssen, um einfach seine Arbeit zu machen», so Dominguez weiter. Die Lage sei volatil. Er rief alle beteiligten Staaten auf, sich maximal zurückzuhalten und die Situation umgehend zu deeskalieren und Schiffen die Abreise zu ermöglichen.

Der IMO zufolge sitzen durch die wochenlange Blockade der Meerenge weiterhin knapp 6.000 Seeleute in der Region fest.

Spaniens linker Regierungschef Sánchez von Trump unbeeindruckt

Als einziges Nato-Land lehnt Spanien die Erhöhung der Verteidigungsausgaben auf fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts ab.

Aus Ankara schrieb Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez auf der Plattform X, Spanien werde weiterhin die vom Bündnis geforderten Leistungen erfüllen, ohne den Sozialstaat zu beschneiden. Den US-israelischen Angriff auf den Iran hatte er als völkerrechtswidrig bezeichnet.

Auf die neuen Drohungen Trumps reagierte Madrid zurückhaltend. «Spanien nimmt diese Äusserungen gelassen und als ganz normal hin», zitierte die Zeitung «El País» aus Regierungskreisen.

Pedro Sánchez
Spaniens linker Regierungschef Pedro Sánchez. - keystone

«Unser Land unterhält hervorragende soziale, kulturelle und wirtschaftliche Beziehungen zu den USA, und wir beabsichtigen nicht, daran etwas zu ändern», sagte der Regierungsvertreter laut der Zeitung.

Dass Spanien ein EU-Land ist, macht Trumps Vorhaben, den gesamten Handel mit Spanien einzustellen, schwierig. Dies auch deshalb, weil Spanien Mitglied des europäischen Binnenmarktes ist, in dem Waren und Dienstleistungen frei gehandelt werden.

Ende der Iran-Waffenruhe lässt Börsen tauchen

Der Schweizer Aktienmarkt hat am Mittwoch die frühen Verluste bis kurz vor Mittag noch einmal ausgebaut. Die Tatsache, das US-Präsident Trump den Waffenstillstand mit Iran als beendet erklärt hat, liess den zuvor schon schwachen Leitindex noch einmal absacken.

Der Leitindex SMI steht um 10.55 Uhr 1,54 Prozent tiefer bei 14'139,00 Punkten und büsste damit im Vergleich zum Vortag mehr als 200 Punkte ein. Von den 20 Titeln stehen bis auf Kühne+Nagel alle im Minus.

Börse
Die Börse reagiert stark auf die Vorkommnisse im Nahen Osten. - keystone

Der Mid-Cap-Index SMIM fiel um 1,82 Prozent auf 3107,70 Punkte zurück und der breite SPI um 1,55 Prozent auf 19'890,56 Punkte. Auch an anderen europäischen Börsenplätzen ging es mit den Kursen klar nach unten, der deutsche Dax oder CAC in Paris büssten mehr als 2 Prozent ein.

Bericht: Neue Angriffe im Süden des Libanon

Ungeachtet der Waffenruhe ist es im Libanon erneut zu Angriffen und Gefechten gekommen. Nach Angaben der libanesischen staatlichen Nachrichtenagentur NNA griff die israelische Luftwaffe in der Nacht zum Mittwoch mehrere Ziele in der Nähe der Stadt Bint Dschubail an.

Diese gilt als Hochburg der Hisbollah. Weitere Details wurden zunächst nicht bekannt.

Trauerfeiern für Chamenei gehen im Irak weiter

In der für Schiiten heiligen Stadt Nadschaf im Irak haben Trauerfeiern für Irans getöteten obersten Führer Ajatollah Ali Chamenei begonnen. Heute früh setzte sich dort ein Trauerzug in Bewegung, zu dem örtlichen Berichten zufolge Hunderttausende erschienen.

Irans Präsident Massud Peseschkian und hohe geistliche und politische Führer des Iraks nahmen unter anderem an der Prozession teil. Iraks Ministerpräsident Ali al-Saidi hatte den Leichnam Chameneis am Vorabend in Empfang genommen.

Chamenei
Beim Trauerzug des getöteten obersten Führers Irans, Ajatollah Ali Chamenei, nahmen unzählige Menschen teil. - keystone

Die sogenannten Volksmobilisierungskräfte (PMF) teilten mit, zum Trauerzug in Nadschaf seien mehr als zwei Millionen Menschen erschienen.

Chamenei soll am Donnerstag in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden.

Trump ordnet Einstellung des Handels mit Spanien an

Der US-Präsident erklärte auf dem NATO-Gipfel im türkischen Ankara, er habe seinen Finanzminister Scott Bessent angewiesen, den gesamten Handel mit Spanien einzustellen. Er bezeichnete das Land als «schrecklichen Partner» in der NATO.

Donald Trump
Donald Trump ist beim Nato-Gipfel im türkischen Ankara sichtlich enerviert. - keystone

Im März hatte Spanien erklärt, die USA dürften keine gemeinsamen Militärstützpunkte auf seinem Territorium für Operationen gegen den Iran nutzen. Zudem hat das Land seinen Luftraum für US-Flugzeuge, die an dem Krieg beteiligt sind, gesperrt.

Donald Trump zeigt sich unzufrieden mit der NATO

«Wir mögen sie nicht. Ich mag sie nicht. Das sind böse Menschen.»

Nebst weiteren Seitenhieben gegen den Iran teilt Donald Trump auch gegen die NATO aus: «Ich bin mit der NATO unzufrieden, weil sie uns nicht bei der Bekämpfung des grössten staatlich geförderten Terrors helfen wollte, nämlich dem Iran.»

Trump: «Die sind krank, mit denen stimmt etwas nicht»

Der US-Präsident erklärte gegenüber Reportern auf dem NATO-Gipfel in Ankara, Türkei: «Wir sind gestern Abend sehr hart gegen die äusserst gefährlichen Leute aus dem Iran vorgegangen».

Donald Trump
Donald Trump erklärt die Waffenruhe im Iran für beendet. - keystone

Trump wurde von den Reportern gefragt, ob die Waffenruhe vorbei sei. Seine Antwort: «Es ist eine sehr interessante Frage. Für mich – denke ich – ist sie vorbei.» Zudem sagte der US-Präsident, es sei eine «Zeitverschwendung», sich mit den Iranern abzugeben.

Er fügte hinzu: «Die sind krank, mit denen stimmt etwas nicht.»

Iran meldet US-Angriffe an Südküste - ein Toter

Die USA greifen Angaben aus Teheran zufolge nach ihren nächtlichen Bombardierungen weiter an der iranischen Südküste an. Nahe der Hafenstadt Buschehr seien mindestens zwei Projektile eingeschlagen, berichtete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim am Vormittag (Ortszeit) unter Berufung auf den Vizegouverneur der gleichnamigen Provinz.

Auch der als Vahid bekannte Netzjournalist berichtete über Angriffe bei Buschehr. Er zitierte auf seinem Telegram-Kanal Bewohner, die Explosionen nahe einem Luftwaffenstützpunkt meldeten.

Unterdessen meldeten die Revolutionsgarden den Tod eines Mitglieds, wie die Elitestreitmacht laut dem staatlichen Rundfunk mitteilte. Demnach wurde ein Soldat der Flugabwehr in der Stadt Mahschahr in der Provinz Chusestan getötet.

Situation im Nahen Osten belastet Börsen

Die Eskalationen im Nahen Osten sorgen an den Börsen weltweit wieder für eine schlechtere Stimmung.

Auch die Vorgaben aus den USA und Asien für den Handel in Europa waren mehrheitlich negativ. In Asien ist insbesondere der südkoreanische Kospi nach der Samsung-Schwäche des Vortages weiter nach unten gerauscht.

Börse
Die Börse reagiert auf die jüngsten Angriffe im Nahen Osten. - keystone

Der Schweizer Leitindex SMI büsste gegen 09.30 Uhr 0,88 Prozent auf 14'235 Punkte ein. Von den 20 Titeln notierten 18 tiefer und nur 2 höher. Auch der deutsche DAX-Index gab um 1,03 Prozent nach, während die Londoner Börse ein Minus von 0,76 Prozent verzeichnete.

Iran meldet neue Raketenwelle auf Bahrain

Der Iran hat weitere Angriffe auf den Golfstaat Bahrain gemeldet. Wie der staatliche Rundfunk berichtete, sei eine neue Welle an Raketen auf den Inselstaat erfolgt.

In Bahrain heulten unterdessen die Sirenen. Einwohner wurden aufgerufen, ruhig zu bleiben und sich in Sicherheit zu bringen, wie das Innenministerium in dem Golfstaat auf X schrieb.

Bahrain
Der Iran hat weitere Luftangriffe auf Bahrain geflogen. (Archivbild) - keystone

Nutzer in den sozialen Medien berichteten von Raketenstarts nahe der iranischen Hafenstadt Buschehr. Sie liegt etwa 300 Kilometer entfernt von Bahrain.

Ölpreise ziehen deutlich an nach US-Angriffen auf Iran

Die Ölpreise sind nach den erneuten Angriffen der Vereinigten Staaten auf den Iran kräftig gestiegen. Ein Barrel (159 Liter) der Referenzsorte Brent zur Lieferung im August legte im frühen Handel 2,6 Prozent auf 76,09 Dollar zu.

Bereits am Dienstag hatte der Brent-Preis wegen der Angriffe auf Tanker in der Strasse von Hormus drei Prozent zugelegt. Anfang Juli war Preis auf 70 Dollar gefallen

Ölpreis
Die Ölpreise ziehen nach den jüngsten Angriffen im Nahen Osten wieder an. - keystone

Mit gut 76 Dollar liegt der Brent-Preis rund achteinhalb Prozent über dem Zwischentief von vergangener Woche. Anfang Juli war der Preis für ein Fass der Sorte Brent auf 70 Dollar gefallen und damit auf den tiefsten Stand seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar.

Mark Rutte stellt sich hinter die US-Angriffe

Nato-Generalsekretär Mark Rutte hat sich klar hinter die jüngsten US-Militärangriffe auf den Iran gestellt. Er bezeichnete die Angriffe als «absolut notwendig». Seine Aussagen machte er am Rande des Nato-Gipfels in der türkischen Hauptstadt Ankara.

Rutte begründete seine Haltung damit, dass der Iran die bestehende Waffenruhe gebrochen habe. Eine Waffenruhe ist eine Vereinbarung, bei der sich Konfliktparteien verpflichten, die Kampfhandlungen vorübergehend einzustellen. Laut Rutte habe der Iran diese Vereinbarung «im Grunde genommen verletzt».

Mark Rutte
Nato Generalsekretär Mark Rutte. - keystone

Der Nato-Generalsekretär forderte deshalb eine entschlossene Reaktion der USA. «Es sei absolut entscheidend, dass die USA entschlossen reagieren», sagte Rutte laut Medienberichten.

Iran beansprucht Angriffe in Kuwait für sich

Irans Revolutionsgarden, die Elitestreitmacht der Islamischen Republik, teilten daraufhin nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur Irna mit, ihrerseits 85 Ziele in US-Militäreinrichtungen attackiert zu haben, darunter im Bereich der fünften US-Flotte vor Bahrain sowie auf dem Luftwaffenstützpunkt Ali Al-Salem in Kuwait. Auch eine feindliche Drohne habe man abgeschossen.

Bahrain und Kuwait waren wie auch andere Golfstaaten schon mehrfach unter iranischen Beschuss geraten. Sie alle beherbergen US-Militärbasen, die sich nur wenige Hundert Kilometer vom Iran entfernt befinden.

Kuwait erneut unter Beschuss - Alarm auch in Bahrain

Nach den erneuten Angriffen des US-Militärs auf Ziele im Süden des Irans ist der Golfstaat Kuwait laut kuwaitischen Armeeangaben unter Beschuss geraten. Die Luftabwehr wehre feindliche Raketen- und Drohnenangriffe ab, teilte die Armee des mit Washington verbündeten Landes am frühen Morgen auf X mit.

Genauere Angaben gab es zunächst nicht. Auch in Bahrain heulten die Sirenen. Die Bevölkerung solle sich in Sicherheit bringen und ruhig verhalten, teilte das Innenministerium des Inselstaats im Persischen Golf mit.

US-Militär beendet Angriffe gegen den Iran - über 80 Ziele

Das US-Militär hat nach eigenen Angaben über 80 Ziele im Iran angegriffen und seine Attacken mittlerweile beendet. Die Streitkräfte hätten unter anderem Luftabwehrsysteme, Schiffsabwehrraketen sowie mehr als 60 Boote der Revolutionsgarden in oder nahe der Strasse von Hormus getroffen, teilte das zuständige Regionalkommando Centcom mit. Damit sei die Fähigkeit des Irans beeinträchtigt worden, den Schiffsverkehr in der Meerenge zu stören.

Iran Krieg USA
Das US-Militär meldet, dass die Angriffe gegen den Iran beendet seien. - Screenshot/X

Bericht: Angriffe des US-Militärs diesmal deutlich stärker

Das US-Militär hat bei seinen jüngsten Angriffen im Iran Medienberichten zufolge erneut Ziele im Süden des Landes ins Visier genommen. Unter anderem seien Systeme zur Luftabwehr, zur Küstenüberwachung sowie Drohnenstellungen attackiert worden, berichtete «Axios» unter Berufung auf einen US-Regierungsbeamten. Die Angriffe seien vier oder fünf Mal stärker gewesen als Attacken vor rund anderthalb Wochen.

Ein US-Beamter bezeichnete die Angriffe gegenüber dem US-Sender CNN als «Bestrafung». Die Attacken würden demnach noch eine Weile andauern. Zuvor waren mehrere Tanker in der Strasse von Hormus beziehungsweise nahe der strategisch wichtigen Meerenge getroffen worden. Der Golfstaat Katar machte den Iran für einen Angriff auf einen Flüssiggas-Tanker verantwortlich.

Iran: USA verstossen gegen Rahmenabkommen

Der Iran hat die erneuten Angriffe der USA als Verstoss gegen das Rahmenabkommen verurteilt. Das Vorgehen der USA, Sanktionen auf iranisches Öl wieder in Kraft zu setzen sowie die daraufhin erfolgten Angriffe stellten einen «schwerwiegenden Verstoss» gegen das Abkommen dar, schrieb Vizeaussenminister Kasem Gharibabadi auf der Plattform X. Der Iran werde «entschlossene Massnahmen ergreifen, um seine nationalen Interessen und seine Sicherheit zu wahren.»

Kasem Gharibabadi
Irans Vize-Aussenminister Kasem Gharibabadi. - keystone

US-Militär meldet Angriffe gegen den Iran

Nach den Attacken auf mehrere Tanker in der Strasse von Hormus hat das US-Militär Ziele im Iran angegriffen. Das für den Nahen Osten zuständige Regionalkommando des US-Militärs (Centcom) teilte mit, es sei eine Serie von heftigen Angriffen gestartet worden.

Iran Krieg USA
Das US-Militär meldet den Beginn einer "Serie von heftigen» Angriffen auf den Iran. - Screenshot/X

Damit solle Teheran einen hohen Preis für die Angriffe auf Handelsschiffe mit zivilen Besatzungen in einer internationalen Wasserstrasse zahlen. Das Vorgehen des Iran sei unbegründet, gefährlich und ein eindeutiger Verstoss gegen die Waffenruhe gewesen.

Mehr zum Thema:

Kommentare

Chrigel.B

Macht mal Schluss und macht eure Arbeit richtig. Sonst hört das nie auf

User #7158 (nicht angemeldet)

Wieder bitzeli die Märkte manipulieren ...

Weiterlesen

Johann Wadephul
28 Interaktionen
Forderung
Iran
196 Interaktionen
30 Tage
Donald Trump
25 Interaktionen
Washington
Mitsubishi Motors
27 Interaktionen
Outlander und ASX

MEHR IN NEWS

Zermatt
Am Matterhorn
Botschafter
1 Interaktionen
Moskau

MEHR KRIEG

hormus iran krieg
13 Interaktionen
US-Angriffe
19 Interaktionen
Washington
a
11 Interaktionen
Für beide Seiten
6 Interaktionen
Washington/Teheran/Kuwait-Stadt

MEHR AUS USA

Manzmbi
13 Interaktionen
Nach WM-Out
Apple
3 Interaktionen
Tech-News
Trump USA Iran
20 Interaktionen
Eskalation
Mitch McConnell
1 Interaktionen
Erholungsprozess