In der Westschweiz beschreitet man vor der neuen Saison der Super League neue Wege. Sion und Lausanne schliessen den Gästesektor.
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Obwohl die Stadien der Super League sich wieder füllen: In Sion und Lausanne gibt es keinen Gästesektor mehr. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • In Sion und Lausanne werden personalisierte Tickets eingeführt.
  • Zudem wird der Gästesektor nicht mehr geöffnet.

Endlich! Nächste Woche nimmt die Super League den Spielbetrieb wieder auf. In den Stadien werden wieder Fans zugelassen, die Stimmung kehrt in den Schweizer Fussball zurück.

Während die Clubs ihre Konzepte prüfen und den Einlass neu organisieren, gehen zwei Clubs neue Wege.

Der FC Sion und Lausanne haben beschlossen, den Gästesektor künftig nicht mehr zu öffnen. Zudem werden für den Zutritt ins Tourbillon und die Tuilière neu personalisierte Tickets eingeführt!

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Sion-Boss Christian Constantin hat sich als Erster entschieden, den Gästesektor zu schliessen. - Keystone

Heisst konkret: Wer in diesen beiden Stadien Zutritt erhalten will, muss sich ausweisen können. «Die wiederkehrenden Probleme in Schweizer Stadien haben den Kanton und die Stadt zu dieser Entscheidung veranlasst», schreiben die Walliser.

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Keine Auswärts-Fans mehr in der Super League?

Gästefans aus der Super League sind weiterhin willkommen, müssen sich aber ein Ticket für die restlichen Tribünen kaufen. Und sich eben ausweisen. Das dürfte nicht gut ankommen, denn: Fan-Gruppierungen wehren sich seit jeher gegen personalisierte Tickets.

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Auch im Stade de la Tuilière müssen Gäste auf die «normalen» Tribünen ausweichen. - Keystone

Eine Vorlage der Liga ist diese Massnahme nicht, im Gegenteil. Die SFL schreibt weder personalisierte Eintrittskarten, noch Sektor-Schliessungen vor. Ob sich dem Vorgehen der beiden Westschweizer Clubs ein weiterer Verein anschliessen wird, ist nicht bekannt.

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