FC Lugano: Croci-Torti stimmt Lobeshymne für FC Thun an

Mischi Wettstein
Mischi Wettstein, Simon Binz

Thun,

Für Lugano-Trainer Croci-Torti ist das Titelrennen nach dem 1:1 in Basel entschieden. Statt Kampfansagen richtet er eine deutliche Anerkennung an Leader Thun.

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Lugano-Trainer Croci-Torti stimmt eine Lobeshymne für den FC Thun an. - Nau.ch

Das Wichtigste in Kürze

  • Croci-Torti sieht den Meistertitel nach Thuns Serie praktisch vergeben.
  • Der Lugano-Coach richtet den Blick zunehmend auf die Qualifikation für Europa.
  • Croci-Torti würdigt Thuns Saison als aussergewöhnlich dominant.

Beim FC Basel wurden nach dem 1:1 gegen den FC Lugano vor allem die verpassten Chancen und die Penaltyszene diskutiert. Lugano-Trainer Mattia Croci-Torti hingegen richtete den Blick bereits auf das Titelrennen. Er fand dabei deutliche Worte zugunsten des FC Thun.

Auf die Frage, ob der Meisterzug für Lugano abgefahren sei, sagte er bei der Pressekonferenz nach dem Spiel zu Nau.ch: «Ja ich glaube schon, aber das ist nicht nur heute geschehen. Was Thun in dieser Saison geleistet hat, ist unglaublich.»

Kann jemand den FC Thun noch einholen?

Der Trainer des FC Lugano stimmte eine regelrechte Lobeshymne auf die Oberländer an: «Acht Siege in Serie, das ist ein Rekord. Wir sprechen also hier von einer Mannschaft, die das besser macht, als jedes Team der letzten Jahre. Sogar besser als der FCB zu ihren besten Zeiten. Wir können nur noch gratulieren.»

Trainer des FC Lugano: «Bravo Lustrinelli»

Thun trete derzeit mit einer Mischung aus Dominanz und Leichtigkeit auf, die schwer zu stoppen sei. «Sie sind immer dynamisch, immer dominant in der Stärke und sie spielen mit grosser Lockerheit. Alles klappt bei ihnen, da bleibt nicht mehr viel zu sagen ausser Bravo.»

Croci-Torti verwies auch auf die starken Resultate der Berner Oberländer in den Spitzenspielen. Thun habe auswärts überzeugt, «in Basel gewonnen, in Genf», und damit seine Titelambitionen eindrücklich untermauert.

FC Thun FC Lugano
Trainer Mauro Lustrinelli steht mit dem FC Thun an der Tabellenspitze der Super League. - keystone

Ganz abschreiben wolle man die Meisterschaft zwar noch nicht, sollte der Leader unerwartet einbrechen. «Sollte Thun noch eine grosse Krise haben, dann bleiben wir natürlich dran und versuchen, sie zu holen. Aber ich glaube, es ehrlich gesagt nicht mehr, dass es noch so kommen wird.»

Schliesslich meinte Croci-Torti: «Bravo Lustrinelli – und wir können uns jetzt auf die Europaposition konzentrieren.»

Kommentare

User #2533 (nicht angemeldet)

Meister der Herzen bleibt der FcZ. Wenn auch in dieser Saison etwas unglücklich. Aber nächste Saison werden wir wieder angreifen. Diese Saison schauen dass wir noch auf die Europäischen Plätze kommen. Ich traue das uns zu.

User #3990 (nicht angemeldet)

Rentner Paul 1 . In dieser Hinsicht bin ich kein Thun-Neider dafür ein Fan von Mannschaften , die mit wenigen finanziellen Mitteln eine grossartige Mannschaft hervorzaubern können . Sie spielen einen schnörkellosen Fussball ohne Starallüren ! Aber dafür braucht es auch eine Sportsabteilung , die im Vorfeld der Saison das Gespür mitbringen für eine zielgerichtete Zusammensetzung einer Meistermannschaft . Dafür ein grosses Lob an die Verantwortlichen und hoffentlich mit dem CH-Meistertitel als Dank !

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