Super League: Lausanne-Sport trennt sich von Trainer Peter Zeidler

Nicola Wittwer
Nicola Wittwer

Lausanne,

Die Zeit als Trainer von Lausanne-Sport endet: Peter Zeidler muss den Club verlassen.

Peter Zeidler
Trainiert nicht mehr die erste Mannschaft von Lausanne-Sport: Peter Zeidler. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • Lausanne-Sport trennt sich per sofort von Cheftrainer Peter Zeidler.
  • Die Leistungen in der Super League entsprechen nicht den Anforderungen im Waadtland.
  • Bis Saisonende übernehmen Markus Neumayr und Migjen Basha.

Peter Zeidler ist nicht mehr Trainer des FC Lausanne-Sport. Das gibt der Super-Ligist am Donnerstagmorgen bekannt.

Die Waadtländer schreiben in einer Mitteilung: «Die Geschäftsleitung hat beschlossen, die Zusammenarbeit mit dem deutschen Trainer zu beenden, da die Ergebnisse in der zweiten Saisonhälfte als unzureichend bewertet wurden und sowohl auf kollektiver als auch auf individueller Ebene keine Fortschritte zu verzeichnen waren.»

Peter Zeidler Lausanne-Sport
Unter Peter Zeidler sorgte Lausanne-Sport europäisch für Glanzmomente, national jedoch weniger. - keystone

Die Schwierigkeiten hätten auch in den letzten Wochen angehalten, so der FC Lausanne-Sport. «Die Vereinsführung hat sich entschlossen, ab sofort zu handeln, um neue Impulse zu setzen und mit Klarheit und Ehrgeiz in die Zukunft zu blicken.»

Duo übernimmt

Bis Saisonende übernehmen Markus Neumayr und Migjen Basha, die beide bereits zum Trainerstab der ersten Mannschaft gehören.

Erreicht Lausanne-Sport nächste Saison die Top 6 der Super League

Lausanne-Sport bedankt sich in der Mitteilung bei Zeidler und weist auf das Erreichte hin: «Diese Saison wird in vielerlei Hinsicht in die Geschichte eingehen, insbesondere geprägt durch die Rückkehr des Vereins auf die europäische Bühne sowie durch prestigeträchtige Siege gegen Besiktas und die Fiorentina.»

Peter Zeidler sei «eine starke Persönlichkeit, die sowohl intern als auch extern geschätzt wurde und den Verein mit Engagement und Charisma vertreten hat». Der Deutsche folgte im letzten Sommer auf Ludovic Magnin, der damals den FC Basel übernommen hatte.

Lausanne-Sport will in die Top 6

Der Verein will sich nun die nötige Zeit nehmen, um den Trainer für die nächste Saison zu finden. Mit ihm will sich der Super-Ligist «dauerhaft unter den Top 6 etablieren».

In der laufenden Saison verpasste man den Cut um neun Punkte. Statt eines Platzes unter den besten sechs Teams liegt Lausanne-Sport nur auf Rang neun. Am Sonntag verlor man in Sion 0:3.

Kommentare

User #2020 (nicht angemeldet)

Auch der beste Trainer kann in der Swiss Football League nur verlieren. Alle Clubbesitzer finden das Ihr Verein in die Champions-League gehört. Die Realität ist aber überbewertete Spieler und Sportchefs.

User #2800 (nicht angemeldet)

Zeidler soll zu GC kommen, das könnte passen.

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