WM 2026: Verband gibt heute Update zu Embolos WM-Reise
Breel Embolo durfte nicht mit der Schweizer Nati in die USA fliegen. Heute um ca. 18.15 Uhr will der Verband beim Medientermin ein Update liefern.

Das Wichtigste in Kürze
- Embolos ESTA-Genehmigung wurde kurz vor dem Abflug in die USA auf «in Abklärung» gesetzt.
- Seit Frühling 2026 ist Embolo wegen mehrfacher Drohung offiziell verurteilt.
- Der SFV will heute ein Update geben.
Breel Embolo (29) verpasste den Teamflug der Schweizer Nati in die USA. Am Dienstagnachmittag hob die Mannschaft vom Flughafen Zürich ab – ohne ihren Stürmer. Noch am Morgen war seine elektronische Reisegenehmigung (Esta) bewilligt gewesen.

Embolos Teamkollegen nehmen dessen verschobene Reise mit Humor. Manuel Akanji zeichnet den Stürmer gar als Strichmännchen ins Flugzeug. Für Embolo selber ist die Verspätung deutlich unangenehmer.
Der Stürmer braucht ein neues Visum. Laut dem «Blick» ist Embolo heute in Bern auf der US-Botschaft vorstellig geworden. Wird sein Antrag genehmigt, kann er zügig nachreisen. Der SFV will heute beim Medientermin um 18.15 Uhr ein Update geben.
Embolo erhält Hiobsbotschaft kurz vor Abflug
Gestern um 10.30 Uhr, wenige Stunden vor dem Abflug, kam die Schock-Nachricht: Embolos Esta-Antrag befindet sich erneut «in Abklärung» – eine Einreise ist damit vorerst nicht möglich.

Der Schweizerische Fussballverband (SFV) gab sich in einer Mitteilung zuversichtlich: «Wir gehen davon aus, dass Breel entweder heute noch oder dann morgen nachfliegen und zum Team stossen wird.» Ein Mitarbeiter der Reiseagentur begleite Embolo vor Ort.
Verurteilung als möglicher Stolperstein für Schweizer Nati?
Die entscheidende Frage: Warum gibt es diesmal Probleme? Im vergangenen Jahr reiste Embolo problemlos mit der Nati in die USA ein. Dabei erzielte er in zwei Testspielen je ein Tor: Eines gegen Mexiko (4:2) und eines gegen die USA (4:0).
Die mögliche Antwort: Seit Frühling 2026 ist Embolo offiziell vorbestraft. Wegen eines Vorfalls aus dem Jahr 2018 wurde er der mehrfachen Drohung schuldig gesprochen.
Im Esta-Fragebogen müssen Reisende angeben, ob sie jemals verhaftet oder verurteilt worden sind. Dieser Punkt könnte nun zum Problem geworden sein.

Gut möglich auch, dass Embolo auf dieselbe Esta-Genehmigung zurückgreifen wollte, die er bereits bei der letzten USA-Reise genutzt hatte. Eine Esta-Bewilligung ist in der Regel zwei Jahre gültig. Ob das der Grund für die erneute Überprüfung ist, bleibt vorerst Spekulation.
Embolo ist dabei kein Einzelfall: Die US-Behörden behalten sich bei allen Anträgen das Recht vor, jederzeit eine erneute Überprüfung vorzunehmen.
















