Mehrere Leichtverletzte bei Randalen nach Fussballspiel in Sitten
Nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Sion und dem FC Lausanne-Sport ist es am Sonntag zu Ausschreitungen zwischen Fangruppierungen gekommen. Mehrere Personen wurden leicht verletzt. Zudem brachen mehrere kleine Brände aus.

Bereits vor Spielbeginn kam es während des Fanmarsches vom SBB-Bahnhof zum Stade de Tourbillon zu Sachbeschädigungen, wie die Walliser Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei am Montag mitteilten. Dabei wurden Graffiti angebracht, zahlreiche Aufkleber geklebt sowie pyrotechnische Gegenstände gezündet.
Nach dem Spiel kam es im Stadioninneren zu Spannungen zwischen Anhängern beider Teams. Laut Polizei wurden Provokationen und Beleidigungen ausgetauscht. Zudem warfen einige Fans brennende Fackeln und Feuerwerkskörper in Richtung Spielfeld.
Ausserhalb des Stadions setzten rivalisierende Fangruppen später pyrotechnische Gegenstände und Knallkörper ein. Mehrere Personen erlitten leichte Verletzungen, insbesondere Schnittwunden und Prellungen. Sie wurden vor Ort durch eine mobile Sanitätsorganisation versorgt und kehrten anschliessend zum Fanmarsch zurück.
Durch den Einsatz von Pyrotechnik kam es zudem zu mehreren Bränden, sowohl am Rhoneufer als auch auf dem Dach eines Gebäudes. Die Feuerwehr Sitten konnte die Brände rasch unter Kontrolle bringen.
Um die Lage zu beruhigen und die Fangruppen zu trennen, setzte die Polizei Reizgas ein. Einsatzkräfte wurden nach Polizeiangaben nicht verletzt.






