WM 2026: Wegen dieser Szene geben Argentinier Simeone die Schuld
Im Final der WM 2026 griff sich Simeone kurz vor dem Gegentor an die Stulpen. Die Argentinier werfen ihm Eitelkeit vor und geben ihm die Schuld an der Pleite.
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Das Wichtigste in Kürze
- Die Argentinier geben Giuliano Simeone die Schuld an der Final-Niederlage.
- Vor dem Gegentor griff er sich an den Knöchel, anstatt Ferran Torres zu decken.
- Der Mittelfeldspieler entschuldigt sich dafür, den Pokal nicht nach Hause gebracht zu haben.
Auch Tage nach dem verlorenen WM-Final gegen Spanien befindet sich Argentinien im Tal der Tränen. Doch nach der Trauer fokussiert sich das Land auf die Suche nach einem Schuldigen – und hat ihn scheinbar gefunden: Giuliano Simeone.
In der 106. Minute legte Williams auf Ferran Torres ab, der ganz alleine war und zur Entscheidung traf.
In den sozialen Medien wird das Video davon verbreitet, der Fokus liegt auf Simeone, der Torres decken sollte. Sekunden vor dem Tor aber hält er an und greift sich an den Knöchel. Die User sind sich sicher: Der Mittelfeldspieler richtet sich lieber die Stulpen, als zu verteidigen.
Entsprechend wird er kritisiert. Eitelkeit und ein Konzentrationsfehler werden ihm vorgeworfen. So etwas dürfe einem Spieler wie ihm in einem so wichtigen Spiel einfach nicht passieren, lautet der Tenor.
Andere Fans nehmen den 23-Jährigen in Schutz. Sie verweisen darauf, dass er kurz zuvor umgeknickt und rumgehumpelt sei. Womöglich war es also kein Griff an die Stulpen, sondern ein Griff an den schmerzenden Knöchel.
In der Nachspielzeit hatte Simeone nach einem Corner die Chance auf den Ausgleich. Doch aus rund elf Metern schoss er den Ball über die Latte. Kurz später folgte der Abpfiff, und Argentinien verpasste den zweiten WM-Titel in Folge.
Nach dem Spiel gingen die Fotos von Simeone mit Tränen in den Augen viral. Mittlerweile hat er sich auf Instagram gemeldet. Die Szene vor dem Tor spricht er nicht an. Dafür entschuldigt er sich, «dass ich euch den Pokal nicht bringen kann».




















