Krieg

Kein Bedauern – Trump steht zum Krieg gegen den Iran

Esada Kunic
Esada Kunic

USA,

US-Präsident Trump sagt, er bereue den Krieg gegen den Iran nicht – und würde jederzeit wieder gleich entscheiden.

Trump krieg
Kein Bedauern beim US-Präsidenten: Trump steht zum Krieg und sagt, er würde jederzeit gleich handeln. - keystone

US-Präsident Donald Trump hat erneut bekräftigt, dass er hinter dem Krieg gegen den Iran stehe. In einem Interview mit Fox-News-Moderatorin Laura Ingraham erklärte er laut «informat.ro», er bereue den Beginn des Krieges keineswegs.

Auf die Frage, ob er die Entscheidung bei gleicher Lage wiederholen würde, antwortete Trump unmissverständlich. Er sagte, er würde in derselben Situation genau gleich handeln.

Glaubst du, dass der Iran tatsächlich Atomwaffen eingesetzt hätte, wenn die USA nicht militärisch eingegriffen hätten?

Trump betonte zudem, der Militäreinsatz sei vor allem darauf ausgerichtet gewesen, die iranischen Nuklearkapazitäten zu neutralisieren. Teheran sollte daran gehindert werden, eine Atomwaffe zu erlangen.

Kein Einfluss von Wahlkalkulationen

Der US-Präsident wies den Vorwurf zurück, der Krieg belaste die Chancen der Republikaner bei den Novemberwahlen. Er erklärte laut «informat.ro», die nationale Sicherheit müsse stets Vorrang vor wahlpolitischen Überlegungen haben.

Auch bei der Frage nach einem möglichen Bedauern blieb Trump unmissverständlich, berichtet «FXStreet». Er glaube nicht an das Wort Reue. Wenn er es noch einmal tun müsste, würde er es genau so wieder tun.

Der Präsident widersprach ausserdem der Darstellung, seine eigene Anhängerschaft sei wegen des Krieges unzufrieden. Vielmehr seien seine Unterstützer stolz darauf, dass er den Iran von Atomwaffen abhalte, so «news.de».

Krieg soll nach Wahlen enden

Trump wiederholte seine Einschätzung, wonach der Krieg unmittelbar nach den Zwischenwahlen enden werde. Wie «FXStreet» berichtet, äusserte er dies in derselben Fox-News-Sendung.

trump krieg
Trump hält den Krieg für richtig – trotz wirtschaftlichem Druck und bevorstehenden US-Zwischenwahlen im November. - keystone

Der Konflikt stellt Trump und die Republikaner wirtschaftlich zunehmend unter Druck. Besonders die gestiegenen Energiepreise und Lebenshaltungskosten sorgen für Unmut in der Bevölkerung.

Washington hält dennoch an der Linie fest, dass der Iran keine Atomwaffe besitzen darf. Die US-Regierung fordert von Teheran, sein Atomprogramm im Rahmen möglicher Friedensgespräche zurückzufahren.

Kommentare

User #2398 (nicht angemeldet)

Donald Trump hat schon sehr viele Kriege beendet, es müssen mittlerweile wohl so dreissig an der Zahl sein!! Er ist der grösste Friedensengel aller Zeiten!

User #1447 (nicht angemeldet)

Dem ist es doch egal wie und wo die Preise explodieren 🤯 ‼️

Weiterlesen

Trump milliarden
43 Interaktionen
Hilfen
Trump iran krieg
16 Interaktionen
Bilanz
trump
16 Interaktionen
November

MEHR IN POLITIK

Roland Ruckstuhl, Gemeindepräsident Eglisau. - zVg
Umfahrung Eglisau
Aargau
Lohnabzug-Kontroverse

MEHR KRIEG

Krieg in der Ukraine
24 Interaktionen
Wende?
Teheran
2 Interaktionen
Teheran
Wladimir Putin krieg
51 Interaktionen
Einzige Machtgarantie
Ukraine Krieg
22 Interaktionen
Krieg

MEHR AUS USA

Anthropic
Erneuter Vorfall
1 Interaktionen
New York/London
New York/London
diesel
6 Interaktionen
Washington