WM 2026: Trump-Vertrauter will Italien für Iran an WM holen
Kommt es für die WM 2026 kurzfristig zu einer Änderung im Teilnehmerfeld? Ein Vertrauter Donald Trumps möchte den Iran durch Italien ersetzen.

Das Wichtigste in Kürze
- Stand jetzt nimmt der Iran trotz des Krieges an der WM 2026 in den USA teil.
- Ein Trump-Vertrauter schlägt jetzt aber vor: Italien soll anstelle des Irans teilnehmen.
- Die Italiener scheiterten im Playoff an Bosnien und Herzegowina.
Die WM 2026 steht vor der Türe – und die 48 Teilnehmer stehen fest. Eigentlich. Denn: Im Zuge des Konfliktes zwischen Gastgeber USA und WM-Teilnehmer Iran gibt es immer noch leise Zweifel.

Aktuell beteuert der Iran, an der WM 2026 teilnehmen zu wollen. Das Team ist derzeit daran, die Vorbereitung auf die Endrunde zu treffen.
«Stand jetzt nehmen wir teil», sagt Verbandschef Mehdi Taj der Agentur «Isna». Sollte es trotz der aktuellen Waffenruhe erneut zu einem Krieg kommen, werde die Politik über die Teilnahme entscheiden.
Italien statt Iran an der WM 2026?
Zuvor hatte US-Präsident Donald Trump dem Iran nahegelegt, auf die Teilnahme an der WM 2026 zu verzichten. Jetzt sorgt ein Vertrauter Trumps für eine Aussage, die aufhorchen lässt.

Der Trump-Gesandte Paolo Zampolli sagt gegenüber der «Financial Times»: Italien soll anstelle des Irans an der WM 2026 teilnehmen! Er habe sowohl dem US-Präsidenten als auch Fifa-Boss Gianni Infantino diesen Vorschlag unterbreitet.
«Ich bin gebürtiger Italiener», so Zampolli. «Und es wäre ein Traum, die italienische Mannschaft bei einem von den USA ausgerichteten Turnier zu sehen. Mit vier Titeln haben sie die nötige Erfahrung, die eine Teilnahme rechtfertigt.»
Will die US-Regierung Italien besänftigen?
Das Problem: Die «Azzurri» sind im Playoff an Bosnien und Herzegowina gescheitert. Die Bosnier sind nun der dritte Gruppengegner der Schweizer Nati.

Zampollis Vorstoss dürfte in erster Linie politisch zu deuten sein. Beobachter deuten die Initiative als Signal in Richtung Rom: Die US-Regierung will die Beziehungen zu Italien stärken.
Zuletzt kam es zwischen den beiden Ländern zu Spannungen – auch wegen des Streits des Papstes mit Donald Trump.

Vom Weissen Haus, der Fifa und von Seiten des Irans gibt es bislang keine Stellungnahme zu Zampollis Idee. Allerdings bestätigte Fifa-Boss Infantino erst kürzlich, dass der Iran «auf jeden Fall» an der WM 2026 dabei sein werde.
















