WWE-Legende Hulk Hogan nach Drogen-Dementi: «Es war alles gelogen»
Eine neue Netflix-Doku beleuchtet die Schattenseiten im Leben von Hulk Hogan. Auch der frühere Drogenkonsum der Wrestling-Ikone wird zum Thema.

Das Wichtigste in Kürze
- Hulk Hogan bestritt während seiner Wrestling-Karriere jeglichen Drogenkonsum.
- In einer neuen Netflix-Doku, kurz vor seinem Tod, räumt er mit der früheren Lüge auf.
- Auch seine Zoff-Scheidung und Nähe zu Donald Trump werden erneut zum Thema.
Letzten Sommer musste sich die WWE von einem ihrer grössten Stars für immer verabschieden. Wrestling-Legende Hulk Hogan verstarb am 24. Juli 2025 im Alter von 71 Jahren. Über die Ikone der 80er-Jahre hat Netflix nun eine Doku produziert.
Der Leitsatz, mit dem der US-Amerikaner durchs Leben ging? Beten, trainieren, Vitamine nehmen – und an dich glauben! Doch Letzteres sah in der Wahrheit anders aus: Hogan konsumierte – Drogen, Alkohol, Anabolika.

Auf die Frage, ob er Steroide benutzt hatte, antwortete der Wrestler 1991 in der Talkshow bei Arsenio Hall (70): «Die Zeitungen haben die Unwahrheit geschrieben. Ich war schon immer kräftig, ich habe noch nie Steroide genommen. Millionen Kinder glauben an mich und es macht mich traurig, dass jetzt eine dunkle Wolke über allem hängt, woran ich glaube.»
In der Netflix-Doku, die drei Monate vor seinem Tod produziert wurde, gesteht Hogan schliesslich die Wahrheit: «Natürlich habe ich ihn angelogen. Es war alles gelogen.»
Finanzielle Höhen und Tiefen
Hürden musste der Schauspieler auch privat überwinden. 25 Jahre lang war er mit Linda Claridge (66) verheiratet, Ende 2007 reichte seine Ex die Scheidung ein. Hintergrund waren finanzielle Motive. Hogan sah nur einen Ausweg, um Frieden zu finden: «Ich gab ihr 70 Prozent, damit ich meine Ruhe hatte. Aber dadurch war ich pleite.»

2016 folgte die Kehrtwende: Das Enthüllungs-Portal «Gawker» veröffentlichte ein heimlich aufgenommenes Sexvideo der Wrestling-Legende. Als Schadenersatz bekam er 115 Millionen US-Dollar zugesprochen. Hogans Ruf jedoch blieb angekratzt.
Im Zuge des Prozesses kamen rassistische Äusserungen des Sportlers ans Licht, viele Fans kehrten ihm den Rücken. Die US-amerikanische Wrestling-Federation WWE trennte sich von seinem langjährigen Aushängeschild. Auch mit seiner späteren Rückkehr konnte Hogan die Vergangenheit nicht hinter sich lassen.
Kritik wegen Trump-Wahlkampf
Einer, der weiterhin zum Idol hinaufsah, war Donald Trump (79). In der Netflix-Doku erinnert sich der US-Präsident an frühere Begegnungen: «Ich habe ein grosses Meeting mit Russland laufen. Hogan ist ein netter Mann, mit einem grossen Herzen, wir hatten immer eine gute Chemie.»

Diese «gute Chemie», wie Trump sie beschreibt, beruhte auf Gegenseitigkeit. 2024 setzte sich Hogan im Wahlkampf für Trump ein – zum Entsetzen seiner Fans. Im Januar 2025, bei seinem letzten WWE-Auftritt, schlug der Wrestling-Ikone eine Welle an Buh-Rufen entgegen.
Doch Hogan trug es mit Fassung, sah die Kritik als Motivation. In der neuen Doku meint er: «Ich könnte als Bösewicht zurückkommen und die Hallen mit jedem Gegner der Welt ausverkaufen. Die Fans würden es lieben, wenn ich meinen kaputten Hintern verkloppt bekäme.»
Hogan erlag Herzinfarkt
Zu einem weiteren Auftritt kommt es aber nicht mehr. Kurz nach den Dreharbeiten unterzog sich Hulk Hogan einer Nackenoperation, es kam zu Komplikationen. Zwei Monate später verstarb er im Morton Plant Hospital in Florida an einem Herzinfarkt.

Seine Witwe Sky Daily (47), mit der er bis zuletzt verheiratet war, bereut den Entscheid für den damaligen medizinischen Eingriff: «Ich hätte die Operation nicht erlauben dürfen. Er war danach nie mehr derselbe.»
















