WM 2026: Spaniens WM-Titel ist ein Triumph der Fairness
Spanien krönt sich an der WM 2026 mit einer starken Leistung zum Weltmeister. Argentiniens Finalauftritt hätte einen Titel nicht verdient gehabt. Ein Kommentar.

Das Wichtigste in Kürze
- Spanien krönt sich an der WM 2026 verdient zum Weltmeister.
- Im Final setzt sich der neue Weltmeister gegen Argentiniens destruktiven Fussball durch.
- Am Ende ist es auch ein Triumph der Fairness.
Viel ist geschrieben worden über Argentinien und die Schiedsrichter an der WM 2026. Die Gauchos hatten auf ihrem Weg in den WM-Final einiges Glück mit den Unparteiischen.
Aber dieses Glück ist Argentinien im Endspiel ausgegangen – und das sehr deutlich. Dass am Ende ausgerechnet ein Platzverweis gegen einen Argentinier mitentscheidend sein würde, ist fast poetisch.
Das soll die Leistung der Spanier nicht schmälern, im Gegenteil: Wer in einem WM-Final eine Bilanz von 20:0 Torschüssen aufweist, kann, darf, muss Weltmeister werden. Spanien hat sich diesen Titel hart erarbeitet und redlich verdient.

Aber man muss auch Argentinien kritisieren. In einem WM-Final als Titelverteidiger so destruktiv, so – pardon – hässlich zu spielen? Das ist unwürdig, Punkt.
Argentinien hat eine hässliche WM 2026 gespielt
Rustikal spielen, hart spielen, körperliche Präsenz zeigen – alles gut und recht. Aber Argentinien hätte schon lange vor der Nachspielzeit der zweiten Hälfte in Unterzahl sein müssen.
Und dann war da noch Leandro Paredes. Was genau den Argentinier an diesem Sonntagabend geritten hat, mag nur er selbst wissen. Spätestens nach seinem Ausraster zum Schlusspfiff muss Paredes aber für lange Zeit zum Zuschauen verdammt werden.
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Argentinien hat eine hässliche WM 2026 gespielt, hatte mehr als einmal Glück, weiterzukommen. Nicht nur, aber auch gegen die Schweizer Nati im Viertelfinal.
Spaniens Titel ist ein Triumph der Fairness
Dem gegenüber steht ein spanisches Team, das einen unterhaltsamen, aktiven, aber vor allem fairen Fussball zelebriert. Ein spanisches Team, das sich verdient zum zweiten Mal zum Weltmeister gekrönt hat.

Es ist nicht nur ein Triumph für den spanischen Fussball. Es ist am Ende auch ein Triumph der Fairness. Und so hat, wenigstens in dieser Hinsicht, der Sport gewonnen.

















