WM 2026 – Spanien-Star: «Das sollte nicht erlaubt sein»
Spanien nimmt vor dem Final an der WM 2026 auch die harte Gangart Argentiniens unter die Lupe. Verteidiger Aymeric Laporte hält von dieser nicht viel.

Das Wichtigste in Kürze
- Spaniens Laporte kritisiert vor dem WM-Final die Spielweise von Gegner Argentinien.
- Er sei überrascht gewesen, mit welchen Aktionen die «Albiceleste» davonkomme.
- Laut Laporte wird im Final vieles vom Schiedsrichter abhängen.
Europameister Spanien kriegt es heute Abend im Final der WM 2026 mit Weltmeister Argentinien zu tun.
Die «Albiceleste» um Lionel Messi machte sich bei ihren Gegnern zuletzt nicht gerade beliebt. In den Augen vieler Fussballfans übertreibt es der Titelverteidiger mit «dreckigem» Spiel und Provokationen.
Darauf stellt sich Finalgegner Spanien ein. Im Interview mit «Marca» zeigt sich Abwehrspieler Aymeric Laporte überrascht, wie wenig Argentinien an der WM 2026 bestraft wird.
Laporte: «Dinge gesehen, die uns sehr verwundert haben»
Auf die Frage, ob ihm die Aggressivität Argentiniens Sorgen macht, antwortet Laporte: «Die Aggressivität im Fussball macht mir überhaupt keine Sorgen. Solange sie im Rahmen des Erlaubten bleibt und der Schiedsrichter seine Arbeit macht, habe ich kein Problem damit.»

Dann kritisiert der Spanier seinen heutigen Gegner: «Es stimmt allerdings, dass wir in den letzten Spielen Dinge gesehen haben, die uns sehr verwundert haben – Aktionen, die laufen gelassen werden. Vor allem bei Argentinien, einer Mannschaft, die viel provoziert.»
Laporte findet: «Das sollte im Fussball nicht erlaubt sein, besonders nicht bei so grossen Turnieren, denn es kann einen verunsichern und wütend machen.»
Es sei am Schiedsrichter, solche Aktionen zu kontrollieren, «damit er nicht überrannt wird. Wenn ein oder zwei Spieler das tun können, gerät das Spiel ausser Kontrolle.»
Spanien sei «eine ziemlich faire Mannschaft»
Ob Schiedsrichter Slavko Vincic heute Abend nach Laportes Gusto pfeifen wird? Der Slowene hat jedenfalls Erfahrung mit grossen Spielen, so pfiff er etwa den Champions-League-Final von 2024.
Sein Spanien sieht Laporte – im Gegensatz zu Argentinien – «seit Beginn des Turniers in dieser Hinsicht eine ziemlich faire Mannschaft». Er und seine Mitspieler gehörten nicht zu jenen, «die den Gegner schlagen oder verrückte Fouls begehen».

Im Final werde nun aber vieles von der Schiedsrichterleistung abhängen. «Es muss jemanden geben, der diese Aktionen überwacht und feststellt, dass es sich um Fussball handelt und nicht um etwas anderes. Dass ein oder zwei Spieler bestimmte Dinge nicht tun...»
Anpfiff in New York ist um 21 Uhr.















