WM 2026 – Schiri-Boss: Deutsche toben zu Unrecht über VAR
Deutschland scheidet an der WM 2026 aus und ärgert sich nach der Paraguay-Blamage über den VAR. Nun meldet sich Fifa-Schiri-Boss Pierluigi Collina zu Wort.
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Das Wichtigste in Kürze
- Deutschland scheitert an der WM 2026 im Penaltyschiessen an Paraguay.
- Trainer Julian Nagelsmann kritisiert nach dem Aus den VAR scharf.
- Pierluigi Collina, Schiri-Boss der Fifa, widerspricht dem Coach der DFB-Elf.
Deutschland versinkt nach dem Aus an der WM 2026 im Tal der Tränen. Der Frust gilt dabei primär der Leistung des Teams im Sechzehntelfinal gegen Paraguay. Aber auch ein Schiri-Entscheid gibt zu reden.
In der Verlängerung köpft Verteidiger Jonathan Tah die Deutschen zum vermeintlichen 2:1-Sieg. Der Schiedsrichter kassiert den Treffer aber nach VAR-Konsultation ein.
Grund dafür ist ein vermeintliches Foulspiel von Waldemar Anton an Paraguay-Keeper Orlando Gill.
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Für DFB-Trainer Julian Nagelsmann unverständlich. Nach dem Spiel sagt er: «Das ist nicht nur ein Skandal, das ist ein Vollskandal. Das ist nicht einmal ansatzweise ein Foulspiel. Das ist ein Witz.»
Schiri-Boss widerspricht Nagelsmann
Anderer Meinung ist der ehemalige Spitzen-Schiedsrichter Pierluigi Collina. Der Italiener amtet im Rahmen der WM 2026 als Schiri-Verantwortlicher für die Fifa.
In einem Statement des Weltverbands betitelt er den Entscheid gegen Deutschland als korrekt.

Collina erklärt: «Trainer und Spieler wurden darüber informiert. Daher sollte es keine Überraschung sein, wenn Schiedsrichter solche Vergehen ahnden.»
Der Ex-Schiri führt aus: «Schiedsrichter und gegebenenfalls der Videoassistent (VAR) sollten eingreifen, wenn ein Angreifer kein Interesse am Ball hat und sich absichtlich, selbst minimal, bewegt, um die Verteidigung des Gegners zu behindern.»

Dies gelte insbesondere dann, wenn die Taktik darauf abzielt, den gegnerischen Torwart am Verteidigen des Tores zu hindern. Seine Meinung untermauert Collina mit einem Bild der Aktion von Waldemar Anton gegen Paraguay.
















