WM 2026: Erster WM-Achtelfinalist steht fest
Kolumbien holt den Gruppensieg vor Portugal. DR Kongo, Algerien und Österreich lösen das Sechzehntelfinal-Ticket. Die K.o.-Phase startet mit einem Sieg Kanadas.

Die Gruppenphase der WM 2026 endete am Sonntagmorgen. Nach den letzten Gruppenspielen war dann auch klar, auf wen die Schweizer Nati im Sechzehntelfinal treffen wird: Es geht gegen Algerien. Daneben sicherten sich auch DR Kongo und Österreich im letzten Gruppenspiel ein Ticket für die K.o.-Phase.
Am Sonntagabend begann die K.o.-Phase mit dem Sechzehntelfinal zwischen Kanada und Südafrika. Die Ahornblätter gewannen 1:0.
Hier gibts den Tag im Ticker.
Die Spiele an WM-Tag 18
Kolumbien – Portugal 0:0
DR Kongo – Usbekistan 3:1
Algerien – Österreich 3:3
Jordanien – Argentinien 1:3
Südafrika – Kanada 0:1
Der WM-Tag im Ticker
Der Co-Gastgeber qualifizert sich an der WM 2026 als erstes Team für den Achtelfinal. Ein Tor in der 92. Minute genügt in Los Angeles gegen Südafrika. Hier geht es zum Matchbericht.

Kanadas Superstar Alphonso Davies steht auch gegen die Südafrikaner nicht in der Startaufstellung. Der Verteidiger von Bayern München steht aber erneut im Aufgebot und nimmt zunächst auf der Bank Platz. Ob er heute zu seinem ersten Einsatz kommt?
Today’s starters, presented by @GE_Appliances
— CANMNT (@CANMNT_Official) June 28, 2026
🍁 Moïse and DC at the back
🍁 Tajon and Liam provide the width
🍁 JD and Tani up top
🇨🇦 🇿🇦
LET’S GO #CANMNT pic.twitter.com/YiUt0ADYtz
Der erste Sechzehntelfinal der WM 2026 geht ab 21 Uhr in Los Angeles über die Bühne.
Die Gruppenphase ist vorbei – weiter geht es an der WM 2026 mit den Sechzehntelfinals. Schon heute Abend (21 Uhr) beginnen diese mit Co-Gastgeber Kanada gegen Südafrika. Die Südafrikaner sind eine von neun Mannschaften aus Afrika, die den Sprung in die K.o.-Phase geschafft haben!

Das ist Rekord. Tunesien ist als einziges afrikanisches Team in der Gruppenphase hängen geblieben. Damit haben 90% den Einzug in die nächste Runde geschafft – da haben sogar die Europäer eine schlechtere Quote (81,25%).
13 Europäer sind noch mit dabei – Tschechien, Schottland und die Türkei sind bereits ausgeschieden. Von den sechs südamerikanischen Teams sind alle bis auf Uruguay noch dabei. Ganz schlecht sieht die Bilanz von Asien aus: Von neun Teams aus dem asiatischen Verband verbleiben nur Japan und Australien.

Einige afrikanische Teams feiern derweil schon jetzt ihren grössten WM-Erfolg: Südafrika, die Elfenbeinküste und DR Kongo schaffen es erstmals die Gruppenphase zu überstehen. Ägypten und Kap Verde (u.a. 0:0 gegen Spanien) erreichen die erste WM-K.o.-Runde ihrer Geschichte sogar ohne Niederlage.
Schottland-Trainer ist zurückgetreten
Schottland beendet die WM 2026 als Gruppen-Dritter. Die drei Punkte mit einem Torverhältnis von Minus 3 reichen aber nicht fürs Weiterkommen. Durch Niederlagen gegen die Gruppenfavoriten Brasilien und Marokko müssen die Schotten die Segel streichen.

Nationaltrainer Steve Clarke entscheidet sich nach sieben Jahren dazu, seinen Posten freizugeben. In einem offenen Brief zum Abschied schreibt er: «Die Spieler verdienen jedes Lob und jede Anerkennung. Es war mir eine grosse Ehre, ihr Trainer zu sein.»
Algerien und Österreich schaffen es durch ein Unentschieden beide in die K.o.-Phase der WM 2026. Der Weg dahin ist im Direktduell durchaus spektakulär: Das Spiel endet mit 3:3.

Nach 28 Minuten gehen die Österreicher durch Arnautovic in Führung – Algerien wäre zu diesem Zeitpunkt ausgeschieden. Direkt vor der Pause trifft Belghali aber zum Ausgleich. In der zweiten Halbzeit bringt Sabitzer die Ösis aber neuerlich in Front.
Altstar Mahrez sorgt in der 60. Minute fürs 2:2 und legt in der dritten Minute der Nachspielzeit das 3:2 nach. Plötzlich muss Österreich vor dem Ausscheiden zittern. Doch Kaladjzic erlöst das Rangnick-Team in der sechsten Minute der Nachspielzeit mit dem 3:3-Ausgleich.

Damit landet Österreich auf dem zweiten Platz und muss im Sechzehntelfinal nun gegen Spanien ran. Algerien mit Ex-Nati-Trainer Vladimir Petkovic wird Dritter und darf nun gegen die Schweiz ran.
Weltmeister Argentinien überzeugt in der Gruppenphase 2026 auf ganzer Linie. Nach Siegen gegen Algerien und Österreich wird auch Jordanien mit 3:1 bezwungen. Damit beendet das Team von Lionel Scaloni die Gruppenphase mit dem Punktemaximum von neun Zählern und einer 9:1-Tordifferenz.
Lo Celson und Martinez per Penalty bringen die Argentinier gegen Jordanien schon vor der Pause auf die Siegerstrasse. Dann fällt das erste Gegentor der Argentinier: Al-Tamari trifft. Lionel Messi, der erst nach einer Stunde eingewechselt wird, sorgt mit seinem sechsten Tor im dritten Spiel für den Schlusspunkt.
Mit dem überraschenden 1:1-Remis gegen Portugal hat DR Kongo gleich zu Beginn dieser Weltmeisterschaft ein Ausrufezeichen gesetzt. Nun nutzen die Afrikaner die Ausgangslage, um mit vier Punkten als Gruppendritter in die K.o.-Phase einzuziehen.
Das gelingt mit einem 3:1-Erfolg im letzten Gruppenspiel gegen Usbekistan. Newcastle-Stümer Yoan Wissa wird mit einem Doppepack in der 68. (Penalty) und 90. Minute zum umjubelten Matchwinner. Ab der zehnten Minute hatte Usbekistan durch Shomurodov sogar noch geführt.
Portugal verpasst Gruppensieg gegen Kolumbien
In Gruppe K setzt sich der nominelle Favorit Portugal schlussendlich nicht durch. Nach dem deutlichen Sieg gegen Usbekistan bleibt das Team von Roberto Martinez im letzten Gruppenspiel torlos. Mit einem 0:0 sichert sich Kolumbien den Gruppensieg.

Bei den Portugiesen steht Cristiano Ronaldo einmal mehr in der Startelf und spielt 90 Minuten durch. Genauso wie seine Kollegen Joao Felix, Bruno Fernandes oder Rafael Leao kann er aber nicht treffen. Auch die Kolumbier um Luis Diaz bleiben diesmal ohne Tor – dürfen aber trotzdem jubeln.

















