Schweizer Nati – Yakin: «Frühes Tor war ein Weckruf»
Nach 88 Sekunden lag die Schweizer Nati gegen Slowenien hinten, am Ende siegte sie 2:1. Yakin erklärt, warum der Fehlstart für sein Team zum Weckruf wurde.
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Das Wichtigste in Kürze
- Yakin nennt den frühen Rückstand beim 2:1 gegen Slowenien einen Weckruf für die Nati.
- Der Nati-Trainer lobt die Reaktion seines Teams auf das 0:1 nach 88 Sekunden.
- Gleichzeitig machte Yakin klar, dass die Schweiz das Spiel am Ende verdient gewonnen hat.
Murat Yakin hat nach dem 2:1 der Schweizer Nati gegen Slowenien den frühen Rückstand eingeordnet. Der Nati-Trainer sieht darin einen Weckruf. Sein Team habe darauf mit Charakter reagiert. Doch alles der Reihe nach.
Die Schweiz war in Luzern denkbar schlecht ins Spiel gestartet. Slowenien ging nach 88 Sekunden in Führung. Schon in der 10. Minute gelang der Ausgleich.
In der 38. Minute drehte Dan Ndoye die Partie zum 2:1. Es war der dritte Sieg in der Nations League und der erste Heimsieg der Schweizer Nati nach dem WM-Märchen.
Yakin zum 0:1: «Es war sicher ein Weckruf»
Bei der Pressekonferenz der Trainer nach dem Spiel, wollte Nau.ch von Yakin wissen, ob der frühe Rückstand fast wie ein Geschenk gewesen sei. Schliesslich habe die Mannschaft danach so richtig Gas geben müssen. Yakin meinte: «Es war sicher ein Weckruf.»
Zum Glück habe das Spiel zu diesem Zeitpunkt noch extrem lange gedauert, so der Nati-Trainer weiter und führte aus: Wer auswärts so früh in Führung gehe, könne die Partie lange kontrollieren. «Der Gegner hat sich auch entsprechend zurückgezogen und fast nur noch verteidigt.»
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Die Schweizer seien dennoch bei ihrem Plan geblieben. «Wir haben unser Spiel durchgezogen und sind mutig gewesen», sagte Yakin. Einfach sei das nicht gewesen, denn auf dem Luzerner Rasen habe man präzise spielen müssen.
Umso wichtiger sei die Führung noch vor der Pause gewesen. «Wenn man es am Schluss dreht, dann sind wir auf der glücklichen Seite», so der Trainer.
Murat Yakin lobt den Gegner der Schweizer Nati
Beim Gegentor sah Yakin aber auch einen Mangel beim Abschluss und einen cleveren Gegner. Die Schweiz habe eine gute Aktion nicht zu Ende gebracht, dann habe Slowenien zugeschlagen.
«Das haben sie clever gemacht», sagte Yakin. Das Ziel der Gäste sei sofort erkennbar gewesen: Konter und tiefe Läufe hinter die Abwehr. Die Schweizer Nati habe in diesem Moment die Linie nicht schliessen können und so das Offside aufgehoben.

Den Gegentreffer wollte Yakin aber nicht überbewerten. «Aber ja, das war nach einer Minute, das Spiel ging ja noch länger», sagte er.
Danach habe sein Team sehr gut reagiert, Charakter bewiesen und als Mannschaft aufgetreten. Die Tore seien zum richtigen Zeitpunkt gefallen. Am Ende habe die Schweiz aus seiner Sicht verdient gewonnen.
Murat Yakin äussert sich zu Ardon Jashari
Murat Yakin wurde bei der Pressekonferenz auch noch auf Mittelfeld-Motor Ardon Jashari angesprochen. Der Nati-Trainer beschrieb den 24-jährigen als einen «sehr mannschafts dienlichen Spieler».
«Er gestaltet das Spiel mit, zeigt viel Präsenz, versucht auch mit dem Ball den Druck auf der Linie zu bringen. Bei den Abspielen muss er vielleicht noch etwas geduldiger sein, aber er wird von Spiel zu Spiel mehr Erfahrung sammeln.»
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Yakin erwähnte nicht zuletzt auch die vielen gewonnen Zweikämpfe des Youngsters. Seine Einschätzung schloss er mit folgenden Worten ab: «Es ist klar, er ist ein sehr wertvoller Spieler für uns.»
Wie geht es weiter?
Für die Schweiz steht in diesem Länderspiel-Fenster noch ein weiteres Heimspiel in Luzern bevor: Am Dienstagabend ist Nordmazedonien in der Innerschweiz zu Gast.
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