WM 2026: England holt Gruppensieg vor Kroatien
Uruguay muss an der WM 2026 die Segel streichen, Kap Verde schafft das Wunder, Belgien holt sich den Gruppensieg. Der Nau.ch-Ticker zum Tag 17.

Im Überblick
18- England holt Gruppensieg vor Kroatien
- England holt den Gruppensieg
- Vlasic schiesst Kroatien in Führung
- Ghanas Ausgleich zählt nicht
- Kane erhöht
- England geht in Führung
- Weiter gehts in der Gruppe L
- Pause in New York und Philadelphia
- Kroatien geht in Führung
- Los geht's!
- England mit Kane, Kroatien unter Druck
- Deutsche staunen über Yakin-Kniff
- Argentinien-Coach setzt Messi auf die Bank
- Ägypten bangt um Mohamed Salah
- Trifft die Schweiz auf den Iran?
- Kap Verde gegen Messi! Das sind die Sechzehntelfinal-Duelle
- Belgien ist Gruppensieger – Salahs Ägypten holt Rang zwei
- Kap Verde schafft das Wunder, Uruguay schon out
Am Samstag stehen an der WM 2026 weitere Gruppenspiele an. Am Abend steht für Kroatien der Einzug in die K.o.-Phase auf dem Spiel. Bereits jubeln darf Kap Verde. Der Tag im Ticker.
Die Spiele an WM-Tag 17
Uruguay 0:1 Spanien
Kap Verde 0:0 Saudi-Arabien
Neuseeland 1:5 Belgien
Ägypten 1:1 Iran
LIVE Kroatien – Ghana 2:1*
Panama 0:2 England
Tag 17 der WM 2026 im Ticker
Englands Geduld zahlt sich aus: Die «Three Lions» besiegen Panama mit 2:0. In der ersten Halbzeit haben sie deutlich mehr Spielanteile, kommen aber gegen die kompakte Defensive von Panama kaum zu Chancen.
Nach der Pause erlöst Jude Bellingham die Engländer: Zuerst trifft er nach einem Corner selbst, dann bereitet er das Rekordtor von Harry Kane vor.
Ganz glücklich können die Engländer aber nicht sein. Nach der Führung und in der Schlussphase wackelt die Defensive stark. Der Ehrentreffer Panamas wurde wegen Abseits aberkannt.

Kroatien schafft es als erstes Team an der WM 2026 die ghanaische Abwehr zu bezwingen. Sucic und Vlasic erzielen die Tore für die Europäer, Luckassen gelingt mit dem ersten Torschuss Ghanas der zwischenzeitliche Ausgleich.
Damit sind beide Teams weiter: Kroatien als Gruppenzweiter, Ghana als guter Gruppendritter.
Alle vier Teams gehen in die Kabine, die erste Halbzeit ist vorbei. Kroatien führt dank Sucic gegen Ghana, zwischen England und Panama sind noch keine Tore gefallen.
Kroatien ist bemühter und führt verdient gegen Ghana. Die Europäer hatten mehr Chancen und scheiterten an Aluminium. Die Afrikaner traten mit einer Ausnahme kurz vor der Pause offensiv kaum in Erscheinung.
England ist in der anderen Partie bemüht, kontrolliert den Ball, hat aber kaum Ideen. Panama steht defensiv kompakt und diszipliniert und lassen kaum etwas zu. Ihre eigenen Konter blieben erfolglos.
In der 32. Minute des dritten Spiels kassiert Ghana das erste Gegentor an der WM: Petar Sucic trifft für Kroatien.
Die Kroaten waren bislang besser im Spiel, kamen auch zu einem Alu-Treffer. Der wuchtige Distanzschuss von Sicic findet aber den Weg ins Tor.
Mit der Führung springt Kroatien an die Spitze der Gruppe L. England und Ghana wären ebenfalls weiter.
Bald gehen die Abendspiele los: England spielt zum Abschluss der Gruppenphase gegen Panama. Die «Three Lions» sind bereits qualifiziert und in der K.o.-Phase. Dennoch lassen sie die erste Garde aufspielen, es geht schliesslich noch um den Gruppensieg.
In der zweiten Partie steht Kroatien unter Druck: Das Team rund um Modric muss gegen Ghana im Minimum punkten, um weiterzukommen. Aktuell liegt Kroatien mit drei Punkten auf dem dritten Rang.
In der Gruppenphase der WM 2026 überrascht die Rechtsverteidiger-Position der Schweizer Nati gleich mehrfach. Gegen Katar geht Denis Zakaria auf dieser für ihn ungewohnten Position in die Partie. Gegen Bosnien-Herzegowina darf mit Silvan Widmer der einzig nominelle Rechtsverteidiger im Nati-Kader ran.

Und gegen Kanada hat sich Murat Yakin nochmal einen neuen Kniff überlegt: Luca Jaquez gibt rechts hinten sein WM-Startelfdebüt. Dabei weiss der 23-Jährige zu überzeugen. «Ein überraschender Plan, der voll aufging», schreibt die deutsche Zeitung «Bild».
Jaquez, der für Stuttgart bisher nur als Innenverteidiger auflief, könne auch für den VfB eine Rechtsverteidigerlösung werden. «Er schaltete sich immer wieder nach vorne ein. Stark: Jaquez leitete beide Schweiz-Tore mit tiefen Pässen von der rechten Abwehrseite ein.»

Ob Yakin in der K.o.-Phase erneut auf Jaquez in positionsfremder Rolle setzt? Dieser sagte Nau.ch nach dem Spiel gegen Kanada: «Ich habe mich im Spiel immer besser an die Position gewöhnt. Es war ein wunderschönes Gefühl in der Startelf zu stehen – mit dem Gruppensieg ist es einfach pefekt.»
Lionel Messi hat an der WM 2026 den Tor-Rekord geknackt, steht nun bei 18 Toren. Kylian Mbappé ist dem 39-jährigen Superstar aber dicht auf den Fersen mit 16 Treffern.
Trotz Rekord-Duell: Argentiniens Nationalcoach Lionel Scaloni (48) kündigt an, dass Messi im letzten Gruppenspiel auf der Bank sitzt. Gegen Jordanien (Sonntag, 04 Uhr) kommen also keine Tore hinzu – zumindest nicht in der Startphase.

«Die Idee ist, den meisten Spielern eine Chance zu geben. Ich denke, sie haben es verdient.»
Eine Einwechslung ist möglich. Messi soll «etwas später eingewechselt werden», so Scaloni. Wann genau, das lässt der Weltmeister-Trainer offen.
Im Sechzehntelfinal trifft Argentinien am 4. Juli um 0 Uhr auf Kap Verde – ausgerechnet im Club-Stadion von Messis Miami.
Ägypten sichert sich das Sechzehntelfinal-Ticket. Doch ausgerechnet jetzt bangen die Afrikaner um Superstar Mohamed Salah (34).
Der Angreifer musste beim 1:1 gegen Iran ausgewechselt werden. Auf seinem Oberschenkel wurde ein Eisbeutel festgebunden.

Am Freitag trifft Ägypten auf Australien. Ein Einsatz von Salah ist noch unsicher.
Zumindest ist sein Trainer Hossam Hassan nach dem Spiel am Samstagmorgen optimistisch: «Er wird noch untersucht, wir warten noch auf die Diagnose. Ich habe mit Salah gesprochen und er hat gesagt, es ist okay.»
Wie heisst der nächste Schweizer Gegner? Zumindest nach den Berechnungen von «The Athletic» deutet alles darauf hin, dass es der Iran sein wird. Mit 92 Prozent ist dies gemäss Bericht der wahrscheinlichste Gegner. Die Iraner schliessen auf Rang drei der Gruppe G ab.

Schafft es der Iran als einer der besten Gruppen-Dritten weiter, dann ist das Duell mit der Nati Tatsache. Allerdings müssen die Iraner noch zittern.
Eine achtprozentige Chance errechnet das Modell auch für Algerien mit Trainer Vladimir Petkovic. Algerien kommt aber nur noch in Frage, wenn: Kroatien gegen Ghana punktet, die DR Kongo gegen Usbekistan gewinnt und Algerien gegen Österreich Remis spielt.
Südafrika – Kanada (28. Juni, 21 Uhr)
Brasilien – Japan (29. Juni, 19 Uhr)
Deutschland – Paraguay (29. Juni, 22.30 Uhr)
Niederlande – Marokko (30. Juni, 03 Uhr)
Elfenbeinküste – Norwegen (30. Juni, 19 Uhr)
Frankreich – Schweden (30. Juni, 23 Uhr)
Mexiko – Dritter C/E/F/H/I (1. Juli, 03 Uhr)
Sieger L – Dritter E/H/I/J/K (1. Juli, 18 Uhr)
Belgien – Dritter A/E/H/I/J (1. Juli, 22 Uhr)
USA – Bosnien-Herzegowina (2. Juli, 02 Uhr)
Spanien – Zweiter J (2. Juli, 21 Uhr)
Zweiter K – Zweiter L (3. Juli, 1 Uhr)
Schweiz – Dritter E/F/G/I/J (3. Juli, 5 Uhr)

Australien – Ägypten (3. Juli, 20 Uhr)
Argentinien – Kap Verde (4. Juli, 0 Uhr)
Sieger K – Dritter D/E/I/J/L (4. Juli, 03.30 Uhr)
Belgien überfährt Neuseeland im letzten Gruppenspiel gleich mit 5:1. Trossard trifft doppelt, auch De Bruyne, Lukaku und Saelemaekers lassen sich in die Torschützenliste eintragen. Die Roten Teufel sind damit als Gruppensieger weiter, Neuseeland ist draussen.

Historisches schafft Mohamed Salahs Ägypten. Den Nordafrikanern reicht ein 1:1-Unentschieden gegen Iran – erstmals steht man in der K.o.-Phase einer Weltmeisterschaft.
Bitter für Iran: In der Nachspielzeit trifft Khalilzadeh zum vielumjubelten 2:1. Der VAR kassiert das Tor aber wieder ein, dem Treffer ging ein taktisches Foul voraus. Die drei Punkte reichen noch nicht zum direkten Weiterkommen, man darf aber noch hoffen als Gruppendritter.

Unglaublich! Kap Verde holt an der WM 2026 das dritte Unentschieden. Der Neuling spielt 0:0 gegen Saudi-Arabien – in der 74. Minute verhindert Saudi-Goalie Mohammed Al-Owais gar den Sieg, als er gegen Laros Duarte stark pariert. Die Kapverdier müssen aber keineswegs traurig sein…
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Weil Uruguay im Parallel-Spiel gegen Spanien 0:1 verliert, ist das Wunder perfekt. Kap Verde steht im Sechzehntelfinal der WM 2026 und trifft dort auf Messis Argentinien!
Einen bitteren Abend erlebt Goalie-Legende Fernando Muslera (40). In der 42. Minute lässt er einen harmlosen Aufsetzer von Baena passieren. Zur Pause wird er ausgewechselt.
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Offenbar auf eigenen Wunsch: «Muslera war derjenige, der entschieden hat. Er hat mich gebeten, ihn auszuwechseln», erklärt Trainer Marcelo Bielsa (70) nach dem Spiel.

Spanien misst sich im Sechzehntelfinal mit dem Zweiten der Gruppe J.
















