Iran-Ticker – Leavitt: Kein Einsatz von Bodentruppen geplant

Nach massiven Luftangriffen der USA und Israels auf iranische Militär- und Führungsstrukturen ist die Lage im Nahen Osten erneut deutlich eskaliert.

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US-Admiral Brad Cooper informierte am vierten Tag des Iran-Kriegs über die bisherigen Erfolge. In diesem Video sind auch neue Waffensysteme der USA zu sehen. - X@CENTCOM

Das Wichtigste in Kürze

  • Die USA und Israel greifen seit Samstag zentrale Militär- und Führungsziele im Iran an.
  • Dabei wurden Irans Oberster Führer Ali Chamenei sowie mehrere ranghohe Militärs getötet.
  • Das Regime reagiert mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel und US-Stützpunkte.

Israel hatte am Samstagmorgen mit Unterstützung der USA einen grossangelegten Angriff auf Iran gestartet. Die Schläge richteten sich insbesondere gegen Ziele, die mit Raketenprogrammen sowie der militärischen Führung des Landes in Verbindung stehen.

Bei den Angriffen wurden der iranische Oberste Führer Ajatollah Ali Chamenei sowie mehrere ranghohe Militärs getötet. Teheran reagierte umgehend mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel.

Wird das iranische Regime nun fallen?

Auch Staaten in der Region, in denen die USA Militärbasen unterhalten, wurden angegriffen. Ausserdem kündigte Teheran weitere Vergeltung an. International wächst die Sorge vor einer Ausweitung des Konflikts auf die gesamte Region.

Mit dem Ticker von Nau.ch bleibst du auf dem Laufenden:

Macron warnt Netanjahu vor Bodenoffensive im Libanon

23.35: Emmanuel Macron hat den israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu dazu aufgerufen, von einer Bodenoffensive im Libanon abzusehen.

Es sei wichtig, dass die territoriale Integrität des Libanon gewahrt werde und dass die proiranische Hisbollah-Miliz ihre Angriffe auf Israel einstelle, teilte Macron nach Gesprächen mit Netanjahu und dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun auf der Plattform X mit. Es sei wichtig, dass die Parteien zum Waffenruheabkommen zurückkehrten.

Rubio: Angriffe auf Türkei sind inakzeptabel

22.30: Nach dem Abfeuern einer Rakete aus dem Iran auf die Türkei haben die USA dem Nato-Partner ihre Unterstützung zugesichert. US-Aussenminister Marco Rubio habe seinem türkischen Kollegen Hakan Fidan mitgeteilt, dass Angriffe auf das Hoheitsgebiet der Türkei inakzeptabel seien, teilte ein Sprecher des US-Aussenministeriums mit.

Mit dem Abfeuern einer ballistischen Rakete auf die Türkei sorgte der Iran für Empörung und eine weitere Eskalation des Nahost-Konflikts. Die Rakete war von einem Nato-Abwehrsystem in der türkischen Grenzregion abgefangen worden. Ein Teil der Abwehrrakete fiel in der Grenzprovinz Hatay auf eine freie Fläche, es gab keine Verletzten. Wo die iranische Rakete hätte einschlagen sollen, wurde zunächst nicht bekannt.

Kurden planen laut Berichten Bodenoffensive im Iran

22.25: Laut verschiedenen Berichten greifen kurdische Kämpfer aus dem Irak am Boden im Iran ein. Ein Sprecher der Koalition der politischen Kräfte des iranischen Kurdistans sagte zu «i24news»: Eine Militäroffensive gegen die Streitkräfte des iranischen Regimes sei gestartet worden.

Auch «Fox News» und «Axios» berichten, dass Tausende kurdische Kämpfer mit der Boden-Operation begonnen haben. Diese soll auf Initiative der USA helfen, das Regime im Iran zu besiegen.

Auch die Nachrichtenagentur «AP» berichtet unter Berufung auf kurdische Offizielle, dass kurdisch-irakische Dissidententruppen sich in Stellung bringen. Sie seien von den USA um Unterstützung gebeten worden.

US-Regierung dementiert Berichte über Bewaffnung von Kurden

22.03: Das Weisse Haus hat Berichte über eine geplante Bewaffnung kurdischer Gruppen durch die US-Regierung zurückgewiesen. Die Behauptung, US-Präsident Donald Trump habe derlei Plänen zugestimmt, sei falsch und sollte nicht verbreitet werden, sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington. Richtig sei, dass Trump mit kurdischen Anführern in der Region mit Blick auf den US-Stützpunkt im Norden des Iraks gesprochen habe.

US-Medien hatten zuvor berichtet, dass Trump einen Tag nach Beginn der Angriffe auf den Iran auch mit dem irakischen Kurdenführer Masud Barsani gesprochen habe. Trump soll demnach erwägen, die irakischen Kurden bei einem Kampf gegen die iranische Führung zu unterstützen.

Leavitt: Kein Einsatz von US-Bodentruppen im Iran geplant

21.44: Ein Einsatz von US-Bodentruppen im Iran ist nach Angaben des Weissen Hauses derzeit nicht geplant. «Sie sind derzeit nicht Teil des Plans für diese Operation», sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt auf Nachfrage bei einer Pressekonferenz.

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Ein US-Kampfjet hebt für einen Einsatz im Rahmen der Operation «Epic Fury» ab. - keystone

Zugleich wollte sie eine solche Option grundsätzlich nicht ausschliessen. Man werde dem Präsidenten als Oberbefehlshaber «keine militärischen Optionen vom Tisch nehmen».

Vatikan warnt: Präventivkriege können ganze Welt in Flammen setzen

21.30: Der vatikanische Kardinalstaatssekretär Pietro Parolin warnt mit Blick auf den Krieg im Iran vor einer Aushöhlung des Völkerrechts. «Würde den Staaten das Recht auf einen «Präventivkrieg» nach eigenen Kriterien und ohne einen überstaatlichen Rechtsrahmen zuerkannt, könnte die ganze Welt in Flammen stehen», sagte Parolin dem Nachrichtenportal des Vatikans.

«Es ist wirklich besorgniserregend, dass das Völkerrecht zunehmend ausgehöhlt wird: An die Stelle der Gerechtigkeit ist die Gewalt getreten.»

Kooperiert Spanien mit US-Militär? Madrid dementiert

20.45: Spaniens Aussenminister José Manuel Albares hat eine Darstellung des Weissen Hauses dementiert, nach der das EU-Land nun doch mit dem US-Militär zusammenarbeiten möchte. «Die Position der spanischen Regierung hinsichtlich des Kriegs im Nahen Osten, den Bombardierungen des Irans und der Nutzung unserer Basen hat sich nicht verändert», sagte er in einem Interview des Senders Cadena Ser.

Kurz zuvor hatte US-Regierungssprecherin Karoline Leavitt in Washington gesagt, dass sich Spanien zu einer Zusammenarbeit bereit erklärt habe. Ihres Wissens nach habe das EU-Land «in den vergangenen Stunden» einer Kooperation mit den USA zugestimmt, sagte sie. Zugleich betonte Leavitt, dass US-Präsident Donald Trump von allen europäischen Verbündeten erwarte, «bei dieser lang ersehnten Mission zusammenzuarbeiten». Albares sagte dagegen, er habe nicht «die geringste Ahnung, wie sie darauf kommt.»

Leavitt: Amerikaner stehen hinter Trumps Kriegsentscheidung

20.30: Die US-Bevölkerung steht nach Ansicht der Regierung hinter der Entscheidung zum Krieg gegen den Iran. «Ich glaube, das tut sie», sagte Regierungssprecherin Karoline Leavitt auf eine entsprechende Frage.

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Karoline Leavitt, Sprecherin des Weissen Hauses, verteidigt indes Trumps Strategie im Iran-Krieg. - keystone

«Der Präsident weiss, dass das Land klug genug ist, um hinter die vielen falschen Schlagzeilen zu blicken», so Leavitt. Sie spielte damit auf Medienberichte an, die die Rechtmässigkeit des Angriffes auf den Iran infrage stellen.

Eine Umfrage im Auftrag von CNN hatte zuvor ergeben, dass 59 Prozent der Amerikaner die ursprüngliche Entscheidung, den Iran anzugreifen, ablehnen. 41 Prozent befürworten sie. Für die repräsentative Umfrage befragte SSRS im Auftrag von CNN 1004 US-Amerikaner. Die Befragung fand Samstag und Sonntag statt.

Israel: Angriff auf bedeutenden Militärkomplex in Teheran

19.20: Israels Luftwaffe hat laut Militärangaben in der iranischen Hauptstadt Teheran einen wichtigen militärischen Komplex bombardiert. Dort seien die Hauptquartiere aller Sicherheitsorganisationen des Irans untergebracht, teilte die israelische Armee mit. Konkret handle es sich um die Hauptquartiere unter anderem der iranischen Revolutionsgarden (IRGC), des Geheimdienstes sowie der Basidsch-Milizen.

Libanon: Mehr als 70 Tote durch israelische Angriffe

19.15: Bei den jüngsten israelischen Angriffen auf Stellungen der proiranischen Hisbollah-Miliz im Libanon sind nach libanesischen Behördenangaben 72 Menschen getötet worden. 437 Menschen seien verletzt worden, teilte das Gesundheitsministerium in Beirut mit.

Iran droht mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit

19.00: Irans Armeesprecher Abolfasl Schekartschi hat mit Angriffen auf israelische Botschaften weltweit gedroht, falls Israel die iranische Botschaft in der libanesischen Hauptstadt Beirut attackieren sollte.

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Ein Polizeiauto steht vor der israelischen Botschaft in Berlin. - keystone

Laut der staatlichen Nachrichtenagentur Irna sagte der General, in diesem Fall würden die israelischen Botschaften auf der ganzen Welt als «legitime Ziele» gelten. Der Iran verfüge über «sehr grosse Fähigkeiten». Bisher halte sich sein Land aus internationalen Rücksichten und Erwägungen zurück.

Katar: Iran will Nachbarstaaten in Krieg hineinziehen

18.50: Katar hat iranische Darstellungen zurückgewiesen, wonach jüngste Raketenangriffe nicht gegen das Golfemirat gerichtet gewesen seien. Der katarische Ministerpräsident Mohammed bin Abdulrahman Al Thani habe entsprechende Aussagen aus Teheran «kategorisch zurückgewiesen», teilte das Aussenministerium in Doha mit.

Die iranischen Massnahmen zeigten einen «eskalierenden Ansatz» und liessen keinen ernsthaften Willen zur Deeskalation erkennen. Teheran versuche, Nachbarstaaten in einen Krieg hineinzuziehen, «der nicht der ihre ist».

In der Strasse von Hormus ist ein Containerschiff von einem Geschoss getroffen worden.

15.45: Das teilte die britische Behörde für Sicherheit der Handelsschifffahrt mit. Der Frachter sei Richtung Osten durch die Meeresenge gefahren, als ein unbekanntes Geschoss knapp über der Wasserlinie eingeschlagen sei, schrieb die Behörde unter Berufung auf den Sicherheitsbeauftragten des Betreibers. Der Treffer habe ein Feuer im Maschinenraum ausgelöst.

Israels Luftwaffe greift Flughafen in Teheran an

15.30: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben den Flughafen Mehrabad in der iranischen Hauptstadt Teheran angegriffen. Es seien dort «Verteidigungs- und Aufklärungssysteme» der iranischen Führung ausser Gefecht gesetzt worden, hiess es in einer Mitteilung.

Diese hätten eine Bedrohung für Flugzeuge der israelischen Luftwaffe dargestellt. Israels Militär setze seine Bemühungen fort, die gesamte Infrastruktur des iranischen Machtapparats zu schwächen.

Der Flughafen Mehrabad wird vor allem für Inlandsflüge genutzt. Er verfügt über einen militärischen Teil und dient als Basis der Regierungsflotte. Der internationale Flughafen befindet sich rund 40 Kilometer südlich der Hauptstadt.

Nato geht von iranischem Beschuss auf die Türkei aus

14.51: Die Nato geht davon aus, dass der Iran absichtlich eine Rakete auf das Bündnismitglied Türkei abgefeuert hat. «Wir verurteilen, dass der Iran die Türkei ins Visier nimmt», teilte Nato-Sprecherin Allison Hart mit.

Sie betonte, die Nato stehe fest an der Seite aller Bündnispartner und verwies auf die Unterstützung im Bereich der Luftverteidigung und Raketenabwehr.

Pete Hegseth: «Amerika ist am Gewinnen»

14.35: «Amerika ist am Gewinnen. Entschlossen und gnadenlos»: Mit diesen Worten eröffnet Pete Hegseth eine Pressekonferenz im Pentagon.

«Die iranischen Führer werden in den Himmel schauen und nur israelische und amerikanische Jets sehen.» Amerika schlage auf sie ein, während sie am Boden liegen.

Pete Hegseth
Pentagon-Chef Pete Hegseth während der Pressekonferenz am Mittwoch. - keystone

«Wir können diesen Kampf ohne Probleme so lange weiterführen, wie wir wollen», betont der Amerikaner.

Nach einer Nachfrage eines Journalistes, ob es mehr Informationen bezüglich des Angriffs auf eine Mädchenschule im Iran gibt, bekräftigt Hegseth, dass der Vorfall untersucht werde. «Wir greifen keine zivilen Ziele an, das kann ich sagen.»

Lufträume wegen Iran-Kriegs weiter gesperrt

14.00: Die Sperrungen im Luftverkehr wegen des Iran-Kriegs dauern weiter an. Die irakische Zivilluftfahrtbehörde kündigte an, der Luftraum bleibe bis Samstag geschlossen. Auch die Lufträume von Bahrain, Kuwait und Katar bleiben nach Angaben von vor Ort weiterhin gesperrt.

Die staatliche Fluggesellschaft Qatar Airways kündigte an, am Freitag ein weiteres Update zur Lage zu veröffentlichen. Die Regierung in Doha hatte zuvor mitgeteilt, dass mehr als 8.000 Menschen im Land festsitzen, weitere befänden sich auf Kreuzfahrtschiffen.

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Der Luftraum in der Krieg-Region bleibt weiter gesperrt. - keystone

Jordanien hatte seinen Luftraum am Dienstag nach einer kurzen Sperrung wieder freigegeben. Die Flughäfen in Saudi-Arabien und Oman sind zwar geöffnet, allerdings kommt es wegen der Sperrungen in Nachbarländern weiterhin zu Beeinträchtigungen im Flugverkehr.

Die Vereinigten Arabischen Emirate nahmen nach einer vorübergehenden Aussetzung den Flugverkehr in begrenztem Umfang wieder auf, um gestrandeten Passagieren die Ausreise zu ermöglichen. Am Mittag kündigte die emiratische Fluggesellschaft Emirates an, alle planmässigen Flüge von und nach Dubai aufgrund von Luftraumsperrungen in der Region bis Samstagnacht auszusetzen. Ein begrenzter Flugplan bleibe aber bestehen.

Paralleler Angriff auf Tel Aviv aus Iran und Libanon

13.50: Der Grossraum Tel Aviv ist parallel mit Raketen aus dem Iran und aus dem Libanon angegriffen worden. Dies bestätigte ein israelischer Armeesprecher. Es seien eine Rakete aus dem Iran und mehrere von der libanesischen Hisbollah-Miliz abgefeuert worden.

Das Militär sei dabei, diese abzufangen. Ein Einwohner der Stadt Tel Aviv berichtete von massiven Explosionsgeräuschen. Die Polizei teilte mit, es seien in mehreren Gebieten in Tel Aviv Raketentrümmer niedergegangen.

Der staatliche iranische Rundfunk berichtete von einer neuen Welle von Raketen aus dem Iran in Richtung der «besetzten Gebiete» (Israel).

13.40: Bundespräsident Guy Parmelin hat die Lage im Nahen Osten mit dem König Hamad bin Issa al-Chalifa von Bahrain und dem Sultan von Oman, Haitham bin Tariq, erörtert. Er habe im Namen der Schweiz «unsere» Solidarität" zum Ausdruck gebracht.

Guy Parmelin
Guy Parmelin äussert sich auf X zum Iran-Kreig. - X/@ParmelinG

Zudem habe er Unterstützung der Schweiz für mögliche Vermittlungsbemühungen angeboten, schrieb Parmelin am Mittwoch auf X. Die Angriffe, die in vielen Fällen gegen die Zivilbevölkerung gerichtet seien, zeigten, dass eine Rückkehr zur Diplomatie unerlässlich sei. Dies, um weitere unnötige Opfer zu verhindern.

Türkei hat Rakete abgefangen

12.55: Ein aus dem Iran abgefeuertes Geschoss ist nach Angaben des türkischen Verteidigungsministeriums von einem Nato-Abwehrsystem abgefangen worden.

Das ballistische Geschoss war in Richtung des türkischen Luftraums unterwegs und durchquerte den Luftraum des Irak und Syriens, wie das Ministerium mitteilte. Ein Teil der Abwehrrakete fiel demnach in der Grenzprovinz Hatay auf eine freie Fläche, es gab keine Verletzten. Der Kommunikationschef des Präsidialamts, Burhanettin Duran, schrieb auf X, es habe sich um eine Rakete gehandelt.

Die Türkei verhält sich im Krieg gegen den Iran neutral und hat sich lange um eine diplomatische Lösung des Konflikts bemüht. Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hatte sich am Wochenende besorgt über die amerikanisch-israelischen Angriffe auf den Iran gezeigt und alle Seiten zur Zurückhaltung aufgerufen. Er warnte, der Nahe Osten, könne zu einem «Feuerring» werden, sollte der Konflikt nicht eingedämmt werden.

Über 100 Personen nach U-Boot-Angriff vermisst

11.25: Mindestens 101 Besatzungsmitglieder eines gesunkenen iranischen Kriegsschiffs werden nach Medienberichten im Indischen Ozean vor der Küste Sri Lankas vermisst.

Auf der Fregatte «IRIS Dena» seien zudem 78 Menschen verletzt worden, berichtete die sri-lankische Zeitung «Daily Mirror» unter Berufung auf das Verteidigungsministerium.

Verletzte Besatzungsmitglieder seien inzwischen von der sri-lankischen Marine und Luftwaffe gerettet worden. Auf dem Schiff habe sich eine Explosion ereignet, bevor es gesunken sei. Die sri-lankischen Behörden hätten jedoch zunächst nichts über die Ursache der Explosion gesagt.

Das Schiff der iranischen Marine hatte den Berichten zufolge Seenotsignale abgesetzt. Die Fregatte habe sich im Indischen Ozean in internationalen Gewässern befunden.

Neue Angriffswelle im Iran gestartet

10.00: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben eine neue Angriffswelle im Iran gestartet. Es handele sich um Angriffe auf Ziele der iranischen Führung in Teheran, hiess es in einer Mitteilung der Armee.

Nach israelischen Angaben war es die bisher zehnte Angriffswelle seit Kriegsbeginn am Samstag.

Die israelische Armee teilte zudem mit, ein israelischer Kampfjet des Typs F-35 (Adir) habe ein iranisches Trainingsflugzeug des Typs Jak-130 im Himmel über Teheran abgeschossen. Dies sei der erste Vorfall dieser Art.

Iran Israel
Israel hat eine neue Angriffswelle auf Iran gestartet. - keystone

Auch in Israel dauerten derweil iranische Raketenangriffe an. In der Nacht und am Morgen heulten im Grossraum Tel Aviv erneut die Warnsirenen. Vor wenigen Stunden sei eine 17. Welle mit mehr als 40 Raketen auf israelisch-amerikanische Ziele gefeuert worden, hiess es in einer vom staatlichen Rundfunk veröffentlichten Erklärung der Revolutionsgarden.

Israel greift Hotel in Vorort von Beirut an

09.20: Israel hat in einem Vorort der libanesischen Hauptstadt Beirut nach dortigen Angaben ein Hotel angegriffen. Fünf Menschen seien verletzt worden, eine davon lebensgefährlich, sagte der Hotelbesitzer der Deutschen Presse-Agentur (dpa).

Es handle sich bei der Schwerverletzten um eine Frau, die an der Rezeption des Hotels arbeitete. In dem Hotel hätten sich Menschen aufgehalten, die vor Israels Angriffen im Raum Beirut geflohen seien.

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In einem Vorort von Beirut hat Israel ein Hotel angegriffen. - keystone

Einen Aufruf zur Evakuierung gab es anders als bei vielen der israelischen Angriffe im Libanon nicht vorher. Deshalb kam die Vermutung auf, dass bei dem Angriff etwa ein hochrangiges Mitglied der Hisbollah-Miliz gezielt getötet werden sollte. Das Hotel liegt aber nicht in einem der Vororte, in denen die Hisbollah besonders stark vertreten ist und viele Anhänger hat.

Weitere Angriffe am Golf – Saudi-Arabien fängt Marschflugkörper ab

08.55: Der Iran hat seine Angriffe in den Golfstaaten am fünften Tag des Nahostkriegs fortgesetzt. Saudi-Arabien fing zwei mutmasslich iranische Marschflugkörper sowie zehn Drohnen ab. Das teilte das saudische Verteidigungsministerium mit.

Die Marschflugkörper wurden in der Region al-Chardsch südöstlich der Hauptstadt Riad abgeschossen, wo sich ein wichtiger US-Luftwaffenstützpunkt befindet. Die Basis wurde in vergangenen Tagen bereits mehrfach mit Drohnen angegriffen. Zudem seien mehrere Drohnen abgefangen worden, die in den saudischen Luftraum eingedrungen waren.

Zudem kam es erneut zu einem Angriff bei der Ölraffinerie Ras Tanura des staatlichen Ölkonzerns Aramco. Schäden habe es nicht gegeben, teilte das Verteidigungsministerium mit. Die Aramco-Anlagen sind sehr sensible Ziele. Angriffe hier können sich direkt auf Preise an den Energiemärkten auswirken.

Die Regierung des Nachbarlands Katar teilte mit, Iran habe den wichtigen US-Militärstützpunkt al-Udaid mit ballistischen Raketen angegriffen. Eine Rakete sei an der Basis eingeschlagen, es habe aber keine Opfer gegeben, hiess es aus dem katarischen Verteidigungsministerium. Eine zweite Rakete sei abgefangen worden.

China appelliert an USA und kritisiert Vorgehen im Iran

07.59: Wenige Wochen vor einem möglichen China-Besuch von US-Präsident Donald Trump hat Peking an stabile Beziehungen zu Washington appelliert. «China ist bereit, mit den Vereinigten Staaten zusammenzuarbeiten, um die Kommunikation auf allen Ebenen und über alle Kanäle zu stärken und einen grösseren Raum für Zusammenarbeit beider Seiten zu schaffen», sagte der Sprecher des Nationalen Volkskongresses, Lou Qinjian.

Lou Qinjian
Lou Qinjian äusserte sich zur Lage im Iran. - keystone

Zugleich sagte Lou, China habe seine Grundsätze und werde seine Souveränität, Sicherheit und Entwicklungsinteressen verteidigen. Chinas Staats- und Parteichef Xi Jinping und US-Präsident Donald Trump stünden in regelmässigem Kontakt. Die «Diplomatie der Staatsoberhäupter» spiele eine unerlässliche Rolle für die Beziehungen zwischen den USA und China.

Angesprochen auf die Lage im Iran betonte Lou, dass China besorgt sei. Kein Land habe das Recht, internationale Angelegenheiten zu kontrollieren, über das Schicksal anderer zu bestimmen, sagte er ohne ein bestimmtes Land zu nennen. China wolle weiter die Rolle eines verantwortungsbewussten Landes übernehmen und fordere ein Ende der Militäroperationen.

Kurden könnten USA und Israel am Boden helfen

06.15: Donald Trump telefonierte am Sonntag gemäss der US-Nachrichtenseite «Axios» mit kurdischen Führungskräften im Irak. Dabei sei es um das weitere Vorgehen im Iran gegangen.

Dem Bericht zufolge haben die Kurden tausende Soldaten entlang der iranisch-irakischen Grenze stationiert und kontrollieren strategisch wichtige Gebiete. Diese könnten im Verlauf des Krieges demnach eine bedeutende Rolle spielen.

Zwischen den Kurden im Irak und der Minderheit im Iran gebe es eine enge Beziehung.

Peschmerga Iran USA Israel
Greifen die Peschmerga-Kämpfer im Iran ein? - keystone

Israels Premierminister Benjamin Netanjahu soll zuletzt zudem viel Lobbyarbeit betrieben haben. «Es ist die allgemeine Ansicht, und sicherlich auch die Ansicht von Netanjahu, dass die Kurden aus ihrem Versteck hervorkommen werden», zitiert «Axios» einen Beamten.

Die kurdischen «Peschmerga»-Kämpfer haben jahrzehntelange Kampferfahrung aus Kämpfen im Irak und gegen den IS in Syrien. Eine Bodenoffensive der «Paschmerga» im Iran soll nun ein Gedanke von Israel und den USA sein.

Laut CNN arbeitet die CIA bereits daran, die iranischen Oppositionsgruppen zu bewaffnen. Die Kurden könnten demnach bereits in den nächsten Tagen eine Boden-Operation im westlichen Teil des Irans lancieren.

Israel greift weitere Militäranlagen im Iran an

04.20: Die israelischen Streitkräfte haben erneut Militäranlagen im Iran unter Beschuss genommen. Die «breit angelegte Angriffswelle» habe unter anderem Abschussrampen und Luftabwehrsystemen gegolten, teilte das israelische Militär mit. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim berichtete von Explosionen in der Hauptstadt Teheran.

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Die iranische Hauptstadt Teheran steht weiter unter Beschuss. - keystone

Der Iran feuerte seinerseits Raketen auf Israel ab, wie die israelischen Streitkräfte mitteilten. Sie wurden erfolgreich abgefangen, wie die Zeitung «Times of Israel» berichtete. Verletzt wurde demnach niemand.

USA: Iran hat mehr als 500 ballistische Raketen abgefeuert

04.01: Der Iran hat nach Angaben des US-Militärs als Vergeltung für die israelisch-amerikanischen Angriffe mehr als 500 ballistische Raketen und mehr als 2000 Drohnen abgefeuert. Das sagte Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) in dem auf X veröffentlichten Video. Er warf dem Iran vor, dabei wahllos Zivilisten anzugreifen.

Herabfallende Trümmer in Kuwait töten elfjähriges Mädchen

03.35: In Kuwait ist ein elf Jahre altes Mädchen von herabfallenden Trümmern tödlich verletzt worden. Wiederbelebungsversuche der Rettungskräfte blieben erfolglos: Sie wurde wenig später in einem Krankenhaus in Kuwait-Stadt für tot erklärt, wie das Gesundheitsministerium auf der Plattform X mitteilte.

Die Behörde machte keine genauen Angaben zur Art der Trümmer, die das Mädchen getroffen hatten. Zuletzt kam es aber aufgrund des Abschusses iranischer Drohnen und Raketen durch die Luftabwehr zu mehreren Zwischenfällen mit herabfallenden Trümmern.

USA: Fast 2000 Ziele im Iran angegriffen –17 Kriegsschiffe zerstört

02.55: Das US-Militär hat seit Beginn des Kriegs gegen den Iran nach eigenen Angaben dort fast 2000 Ziele angegriffen. Innerhalb von weniger als 100 Stunden habe das Militär auch 17 iranische Kriegsschiffe zerstört, sagte Admiral Brad Cooper, der Chef des US-Regionalkommandos für den Nahen Osten (Centcom) in einem auf X veröffentlichten Video.

Unter den angegriffenen Zielen sei auch das einsatzfähigste iranische U-Boot gewesen. Es gehe darum, die gesamte iranische Marine zu versenken, bekräftigte er. Nun gebe es kein einziges iranisches Schiff mehr im Persischen Golf, in der Strasse von Hormus oder im Golf von Oman, sagte Cooper. Die US-Angaben konnten zunächst nicht unabhängig überprüft werden.

Iranische Rakete trifft grossen US-Stützpunkt in Katar

02.12: Eine aus dem Iran abgefeuerte ballistische Rakete hat den auch vom US-Militär genutzten Stützpunkt Al-Udeid in Katar getroffen. Dabei sei niemand verletzt worden, erklärte das Verteidigungsministerium in Doha auf der Plattform X. Die Behörde machte keine Angaben zum genauen Einschlagsort der Rakete oder möglichen Schäden. Eine zweite ballistische Rakete sei von der Luftabwehr abgefangen worden.

Angebliche Spione der Revolutionsgarden in Katar gefasst

00.25: In Katar haben die Sicherheitsbehörden zehn angebliche Spione der iranischen Revolutionsgarde festgenommen. Sieben von ihnen hätten den Auftrag gehabt, Informationen über die militärische Infrastruktur des Golfstaats zu sammeln, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur QNA.

Drei weitere sollten demnach Sabotageakte verüben und waren im Umgang mit Drohnen geschult. Sie hätten ihre Verbindung zu den Revolutionsgarden eingeräumt – der Elitestreitmacht des Irans.

Mehr als 9000 US-Bürger aus Nahost zurückgekehrt

00.01: Mehr als 9000 US-Bürger sind nach Angaben der Regierung in den vergangenen Tagen sicher aus dem Nahen Osten zurückgekehrt. Darunter befanden sich laut dem Aussenministerium in Washington auch über 300 Menschen aus Israel.

Die Behörden organisierten dafür Charterflüge unter anderem aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Saudi-Arabien und Jordanien. Zudem verzichtet die US-Regierung in diesem Fall darauf, die sonst üblichen Reisekosten von den zurückgekehrten Bürgern zurückzufordern.

Rubio: USA haben Iran nicht wegen Israel angegriffen

23.45: Die USA haben den Iran nach den Worten von US-Aussenminister Marco Rubio zum Schutz eigener Sicherheitsinteressen angegriffen – und nicht wegen des Agierens von Israel.

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US-Aussenminister Marco Rubio sagt, die USA habe Iran nicht wegen Israel angegriffen. - keystone

Es sei nicht mehr darum gegangen, ob die USA den Iran angreifen, sondern nur noch um den Zeitpunkt, sagte er in Washington. «So oder so musste es passieren.» Das habe er bereits am Montag gesagt, seine Aussage sei aber nicht korrekt wiedergegeben worden.

Israel attackiert rund 60 Hisbollah-Ziele im Südlibanon

23.11: Die israelische Armee hat nach eigenen Angaben etwa 60 Ziele der Hisbollah im Süden des Libanon angegriffen. Wie die Streitkräfte auf der Plattform X mitteilten, seien dabei unter anderem Waffenlager, Raketenstellungen und Kommandozentren in den Regionen Tyros und Sidon getroffen worden. Auch Einrichtungen der Hamas seien ins Visier genommen worden.

Den Angaben zufolge hätten die Anlagen der Vorbereitung und Durchführung von Angriffen auf israelische Soldaten und Zivilisten gedient.

Emirate melden über 1000 Angriffe aus dem Iran

22.30: Die Vereinigten Arabischen Emirate erklärten, sie seien nach eigenen Angaben bereits über 1000 Angriffen aus dem Iran ausgesetzt gewesen, seit dieser seine Vergeltungsschläge in der Region gestartet hat, wie das Aussenministerium mitteilte.

Demnach behalte sich das Land das Recht zur Selbstverteidigung vor, habe aber bislang keine Entscheidung getroffen, seine Verteidigungshaltung zu ändern. Zugleich betonten die Emirate, ihr Staatsgebiet werde nicht zur Basis für Angriffe auf den Iran genutzt.

Sohn von Ali Chamenei als neuer Oberster Führer gewählt

22.15: Modschtaba Chamenei soll Berichten zufolge zum neuen Obersten Führer bestimmt worden sein. Medienmeldungen zufolge habe der iranische «Expertenrat» den Sohn von Ali Chamenei gewählt. Unter anderem berichtete die israelische Zeitung «Haaretz» darüber.

Auch «Iran International», ein iranisches Oppositionsmedium, berichtet, dass Modschtaba, gewählt wurde. Von Seiten des Regimes gibt es jedoch bislang keine offizielle Bestätigung.

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Laut israelischen Medien wurde der Sohn von Ali Chamenei als dessen Nachfolger ernannt. - Screenshot/X

Die iranische Nachrichtenagentur FARS hatte zuvor gemeldet, die Wahl eines neuen Obersten Führers könnte auf nächste Woche verschoben werden – aus Sicherheitsgründen.

Chamenei wird in schiitischem Heiligtum beigesetzt

22.01: Der Leichnam des getöteten iranischen Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei soll nach Angaben der Nachrichtenagentur Fars in einem schiitischen Heiligtum in seiner Heimatstadt Maschhad beigesetzt werden.

Die Agentur, die den Revolutionsgarden nahesteht, berichtete, die Beisetzung werde voraussichtlich – ähnlich wie bei Chameneis Vater – hinter dem Schrein des achten schiitischen Imams Resa stattfinden. Das Mausoleum gilt als wichtigstes Heiligtum der Schiiten im Iran.

Israels Armee meldet 1600 Iran-Einsätze seit Kriegsbeginn

21.55: Seit Beginn des jüngsten Kriegs mit dem Iran hat Israels Luftwaffe nach Militärangaben rund 1600 Einsätze geflogen. Dabei seien etwa 4000 Geschosse eingesetzt worden, erklärte der israelische Militärsprecher Effie Defrin. Damit übersteige das Ausmass der Angriffe bereits jene des gesamten zwölftägigen Kriegs im Juni vergangenen Jahres.

Die israelische Armee habe in diesem Zeitraum rund 300 Raketenabschussrampen im Iran zerstört, hiess es in einer Mitteilung der Armee.

Trump verspricht Schutz für Schiffe in der Strasse von Hormus

21.45: Trump will den vom Iran bedrohten Schiffsverkehr in der Strasse von Hormus absichern – auch mit der eigenen Marine. «Falls erforderlich, wird die US-Marine so bald wie möglich damit beginnen, Tanker durch die Strasse von Hormus zu eskortieren», schrieb er auf seiner Plattform Truth Social. Um jeden Preis würden die USA den freien Fluss von Energie für den Rest der Welt sicherstellen.

Strasse von Hormus
Die Strasse von Hormus ist eine wichtige Handelsroute. - keystone

Zudem habe er die zuständige Behörde für Entwicklungsfinanzierung DFC angewiesen, Risikoversicherungen und Garantien für den gesamten Seehandel in der Region anzubieten. Die Massnahme ziele vor allem auf Energietransporte, sei aber für alle Reedereien verfügbar.

Frankreich schickt Flugzeugträger gen Mittelmeer

21.33: Frankreich verlegt angesichts des Iran-Kriegs seinen atombetriebenen Flugzeugträger «Charles de Gaulle» Richtung Mittelmeer. Das kündigte Präsident Emmanuel Macron in einer Fernsehansprache an. Er sprach mit Blick auf den Konflikt von einer «instabilen Situation». Auch habe man Rafale-Kampfjets, Luftabwehrsysteme und Radarsysteme in die Region gebracht.

Macron betonte, Frankreich stehe an der Seite seiner Verbündeten wie Katar, Kuwait und den Vereinigten Arabischen Emiraten. Zum Schutz ihrer Lufträume habe man seit Beginn des Konflikts mehrere Drohnen abgeschossen.

French President Emmanuel Macron
Frankreichs Präsident Emmanuel Macron sagt über die Angriffe der USA und Israel: «Sie wurden ausserhalb des internationalen Rechts ausgeführt, was wir nicht gutheissen können.» - keystone

Macron verwies darauf, dass nach seiner Auffassung der Iran die Hauptverantwortung für die derzeitige Lage trage. Über die Angriffe der USA und Israel sagte er aber auch: «Sie wurden ausserhalb des internationalen Rechts ausgeführt, was wir nicht gutheissen können.»

Golfstaat fordert Waffenruhe

21.23: Der Oman fordert eine sofortige Waffenruhe im Iran-Krieg und eine «Rückkehr zu verantwortlicher regionaler Diplomatie». Der Aussenminister Badr al-Busaidi sagte. «Uns stehen Auswege zur Verfügung. Lasst sie uns nutzen.»

Oman
Aussenminister Badr al-Busaidi fordert einen Waffenstillstand. - Wikipedia / Freie Verwendung

Erst Stunden zuvor war es in dem Golfstaat, der nur durch die Strasse von Hormus und Dutzende Kilometer Luftlinie vom Iran getrennt wird, erneut zu Drohnenangriffen gekommen. Ziele waren unter anderem der Handelshafen von Dukm und die Küstenstadt Salala. Der Iran wies zurück, hinter dem Angriff zu stecken.

US-Militär setzt B-52-Langstreckenbomber im Iran ein

21.03: Bei den Einsätzen im Iran setzt das US-Militär nach eigenen Angaben Langstreckenbomber des Typs B-52 ein. Diese seien zwischen den ersten 48 und 72 Stunden nach Beginn der Operation «Gewaltiger Zorn» am Samstag gestartet, teilte das US-Regionalkommando für den Nahen Osten (Centcom) mit.

B-52-Bomber sind in der Lage, sogenannte Bunkerbrecher-Bomben zu transportieren. Nach 72 Stunden zählte Centcom mehr als 1700 Ziele, die die US-Streitkräfte im Iran angegriffen haben.

US-Konsulat in Dubai steht in Flammen

20.53: Das US-Konsulat in Dubai steht nach einem mutmasslich iranischen Drohnenangriff in Flammen. Das berichtet CNN unter Berufung auf Quellen vor Ort.

Verifizierte Videos zeigen eine schwarze Rauchwolke, die über dem Konsulatgebäude aufsteigt und aus grosser Entfernung sichtbar ist.

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Das US-Konsulat in Dubai steht in Flammen. - Screenshot X

In einem Beitrag auf X gab das Dubai Media Office später bekannt, dass das durch einen «Vorfall mit einer Drohne» verursachte Feuer gelöscht worden sei und niemand verletzt worden sei.

Israel greift im Iran Komplex zur Entwicklung von Atomwaffen an

20.47: Israel will im Bereich von Teheran eine Einrichtung angegriffen haben, in der eine Gruppe iranischer Atomwissenschaftlern heimlich an der Entwicklung von nuklearen Waffen gearbeitet haben sollen.

Natans
Die Atomanlage Natans im Iran. - afp

Der israelische Armeesprecher Effie Defrin sagte in einer Stellungnahme, die iranische Führung habe trotz der schweren Schäden am Atomprogramm im Krieg im Juni 2025 weiter an der Entwicklung von Fähigkeiten gearbeitet, die für die Herstellung von Atomwaffen notwendig seien.

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