Italien statt Iran an WM 2026? Das sagt US-Aussenminister Rubio
Stand jetzt nimmt der Iran an der WM 2026 teil. Ein Trump-Vertrauter bringt als möglichen Ersatz Italien ins Spiel – die US-Regierung ist anderer Meinung.

Das Wichtigste in Kürze
- Ein US-Sonderbeauftragter schlägt vor, Italien als Iran-Ersatz an die WM zu holen.
- Laut US-Aussenminister Marco Rubio sei das nicht die Haltung der Regierung.
- Niemand habe dem Iran verboten, teilzunehmen.
- Auch in Italien heisst es: «Man qualifiziert sich auf dem Rasen!»
Paolo Zampolli, ein Vertrauter von US-Präsident Donald Trump, sorgt kürzlich für Aufsehen. Der US-Sonderbeauftragte schlägt bei der «Financial Times» vor, dass Italien für den Iran an die WM 2026 nachrückt.

Dies für den Fall, dass die Iraner aufgrund des Konfliktes mit den USA Nicht an der Endrunde teilnehmen wollen.
Zuletzt betonte der iranische Verband: «Stand jetzt nehmen wir teil! »
Verbands-Boss Mehdi Taj ergänzt aber: Sollte es trotz der aktuellen Waffenruhe erneut zu einem Krieg kommen, werde die Politik über die Teilnahme entscheiden.
US-Aussenminister: «Niemand hat gesagt, dass Iran nicht kommen kann»
Am Donnerstag hat sich US-Aussenminister Marco Rubio vor Journalisten im Oval Office zur Thematik geäussert. «Niemand aus den USA hat ihnen (dem Iran, d. Red.) gesagt, dass sie nicht kommen können.»

Doch Rubio ergänzt: «Das Problem mit dem Iran wären nicht die Athleten. Sondern einige der anderen Personen, die sie mitbringen wollten.»
Konkret meint der Aussenminister damit Personen, die in Verbindung mit den iranischen Revolutionsgarden stünden. Diesen könnten die USA die Einreise verweigern.
Zur Idee von Paolo Zampolli, die Italiener für den Iran teilnehmen zu lassen, erklärt Rubio, dass dies nicht die Position der US-Regierung widerspiegle.
Italiens Sportminister: «Man qualifiziert sich auf dem Rasen!»
«Ich weiss nicht, woher das kommt, ausser aus Spekulationen, dass der Iran vielleicht beschliessen könnte, nicht zu kommen. Und Italien dann diesen Platz einnehmen würde. Aber das wäre nur, wenn sie sich aus freien Stücken entscheiden, nicht zu kommen.»

Was passiert, wenn sich der Iran unerwartet gegen eine Teilnahme an der WM 2026 entscheidet?
In Italien weist man dieses Szenario weit von sich, wie Sportminister Andrea Abodi betont: «Erstens, es ist nicht möglich», sagt er der Nachrichtenagentur Ansa. «Und zweitens ist es nicht angebracht – man qualifiziert sich auf dem Rasen.»
















