Mehr als Fussball: Warum sich ein längerer WM-Trip nach Mexiko lohnt
Die WM 2026 bringt Fans nach Mexiko. Doch wer nur für Spiele anreist, verpasst das Beste. Das Land begeistert mit Leidenschaft, Kultur und Natur.

Das Wichtigste in Kürze
- Aufgrund der Fussball-WM werden viele Menschen diesen Sommer nach Mexiko reisen.
- Wer sich nur die Spiele anschaut, verpasst aber einiges.
- Wir nennen ein paar Gründe, die für einen längeren Aufenthalt sprechen.
Fussballfieber, grosse Bühne und eine machbare Gruppe für die Schweiz: Ab dem 11. Juni 2026 richtet Nordamerika die WM aus – erstmals mit 48 Teams. Während viele Fans den Fokus auf Spiele in den USA legen, lohnt sich ein Blick in den Süden.
Denn Mexiko ist nicht nur Mitgastgeber, sondern auch eine Nation, die den Sport im Herzen trägt. Und: Das Land ist der perfekte Ausgangspunkt für eine Reise, die weit über Fussball hinausgeht. Wer für die WM schon hinfliegt, sollte gleich länger bleiben. Hier sind 7 Gründe, warum sich das besonders lohnt.
Mehr als nur Stadion: Mexiko lebt Fussball
Mexiko ist Fussballnation durch und durch. Schon vor dem Anpfiff liegt eine besondere Energie in der Luft: auf Strassen, in Bars und auf Plätzen.
Public Viewings werden zu Volksfesten, und selbst wer kein Ticket hat, erlebt die Spiele intensiver als irgendwo sonst. Diese Leidenschaft macht die WM hier zu einem Erlebnis, das weit über 90 Minuten hinausgeht.
Bacalar: Süsswasserlagune in allen Blautönen
Mexiko kann mehr als nur Strand und Meer. In Bacalar wartet mit der «Lagune der sieben Farben» ein echtes Naturhighlight: Je nach Tiefe leuchtet das Wasser in hellen Türkis- bis tiefen Blautönen. Perfekt zum Schwimmen, Kayaken oder einfach zum Abschalten.

Rund um die Lagune sorgen kleine Boutique-Hotels, charmante Restaurants und entspannte Hängesessel für echtes Feriengefühl fernab vom Trubel der grossen Badeorte.
Interessante Maya-Kultur
Der WM-Trip nach Mexiko lässt sich perfekt mit kulturellen Highlights verbinden. Die Maya-Kultur ist auf der Halbinsel Yucatán bis heute überall spürbar. Allen voran in Chichén Itzá: Die berühmte Pyramide gehört zum UNESCO-Welterbe und zählt zu den Neuen Sieben Weltwundern.

Wer es ruhiger mag, reist weiter nach Ek’ Balam, rund 25 Kilometer nördlich von Valladolid. Mitten im Dschungel gelegen, wirkt die archäologische Anlage fast wie eine vergessene Stadt.
Kulinarik: Mexiko schmeckt nach Tradition
Mexiko ist ein Paradies für Foodies. Von handgemachten Tortillas bis zu Gerichten aus dem Erdofen wird Essen hier zur Erfahrung. Das Essen ist besser als jedes Stadionfutter.

Besonders authentisch wird es bei Begegnungen mit lokalen Familien, wie etwa bei einem Kochkurs. Hier entstehen von Hand gemachte Tortillas, Tamalitos oder traditionelle Gerichte aus dem Erdofen. Auch Spezialitäten wie Huevo Encamisado zeigen, wie stark die Küche von jahrhundertealten Traditionen geprägt ist.
Die magischen Cenoten
Wenn man in Mexiko ist, ist der Besuch von unterschiedlichen Cenoten, also mit Wasser gefüllte Höhlen, ein Muss. Auf der Halbinsel Yucatán gibt es schätzungsweise rund 10’000 davon. Die natürlichen Wasserbecken entstanden, als die Kalksteinoberfläche einbrach und unterirdische Flüsse sowie kristallklares Grundwasser sichtbar wurden.

Die natürlichen Pools wirken wie versteckte Oasen: mal offen unter der Sonne, mal geheimnisvoll in Höhlen verborgen. Das Wasser ist angenehm kühl, schimmert in intensivem Türkis und ist so klar, dass man es bis auf den Grund sieht.
Städte voller Farben und Leben
Im Bundesstaat Yucatán reiht sich eine bunte Stadt an die nächste – jede mit eigenem Charakter. Valladolid begeistert mit restaurierten Kolonialhäusern, farbigen Gassen und kleinen Boutiquen, die eine einladende Atmosphäre schaffen.

Izamal, die «gelbe Stadt», fällt sofort ins Auge: Leuchtende Fassaden, mächtige Maya-Pyramiden und das imposante Franziskanerkloster prägen das Stadtbild.
Mérida bildet den lebendigen Kontrast. Die Hauptstadt lebt von Märkten, Musik und einer kreativen Szene: Hier trifft koloniale Geschichte auf modernes mexikanisches Leben.
Bequem reisen: Neu auch mit Zug
Viele internationale Flüge führen nach Cancún – auch Edelweiss verbindet Zürich mehrmals wöchentlich nonstop mit der Karibikküste. Was viele unterschätzen: Cancún ist nicht nur ein Badeort, sondern der ideale Startpunkt für eine Rundreise.

Seit 2025 verbindet der neue Tren Maya die wichtigsten Orte der Region miteinander. Moderne Züge, gute Infrastruktur und direkte Verbindungen machen das Reisen überraschend komfortabel.












