WM 2026: Kanada und Bosnien teilen sich Punkte – das fiel auf
Co-Gastgeber Kanada kommt an der WM 2026 gegen Bosnien nicht über ein 1:1-Remis hinaus. Beide Nati-Gegner offenbaren im Direktduell Schwächen. Eine Analyse.

Das Wichtigste in Kürze
- Kanada und Bosnien-Herzegowina teilen sich an der WM die Punkte.
- Gegen beide Nationen spielt die Schweizer Nati im Verlaufe der Gruppenphase.
- Welche Erkenntnisse gibt es aus dem Direktduell?
Das erste Spiel der «Schweizer» Gruppe an der WM 2026 ist Geschichte. Co-Gastgeber Kanada und Bosnien-Herzegowina trennen sich in einer intensiven Partie 1:1.
Das Remis dürfte die Nati freuen. Mit einem Sieg gegen Katar könnten die Schweizer heute Abend die Tabellenführung übernehmen.
Am Donnerstag (21 Uhr) trifft das Yakin-Team dann auf Bosnien. Sechs Tage später wartet Kanada.
Welche Schlüsse kann man nach dem Direktduell über die beiden Gegner der Schweiz ziehen?
Kanada
Die Kanadier starten gegen Bosnien nach acht Spielen ohne Niederlage mit breiter Brust in die WM 2026. Davon ist in der ersten Halbzeit aber wenig zu sehen.
Sein gewohntes Pressingspiel kann der Co-Gastgeber selten aufziehen. In der Offensive fehlt es an Präzision. Darum beisst sich Kanada an der tiefstehenden Abwehr der Bosnier die Zähne aus.

Im zweiten Durchgang kann sich das Team von Trainer Jesse Marsch steigern. Insbesondere die Einwechslungen bringen frischen Schwung. Joker Larin ist es dann auch, welcher Kanada kurz vor Schluss das 1:1 rettet.
Fazit: So richtig überzeugend ist der erste Auftritt Kanadas noch nicht. Die Nati tut gut daran, das schnelle Umschaltspiel zu unterbinden. Gelingt das, hat der Co-Gastgeber Probleme.
Bosnien
Die Auftaktpartie an der WM 2026 zeigt einmal mehr: Die Bosnier können verteidigen. Nach der Führung von Lukic zieht sich das Team zunehmend zurück.
Und obwohl die Kanadier viel Ballbesitz haben, wird es in der ersten Halbzeit kaum gefährlich. Insbesondere in den Luftduellen hat Bosnien klar die Oberhand – defensiv wie offensiv.

Die Osteuropäer stehen gegen Kanada bewusst tief. Damit verhindern sie, dass die Hausherren ihren Pressingfussball mit schnellen Umschaltmomenten aufziehen können. Clever.
Im zweiten Durchgang lassen sich die Bosnier dann etwas gar weit zurückfallen. Zwar verteidigen sie weiterhin mit Mann und Maus. Symptomatisch dafür ist die irre Rettungsaktion von Kolasinac.
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Allerdings gehen ihnen gegen Ende auch etwas die Kräfte aus. So kommt Kanada in der Schlussphase noch zum Ausgleich. Offensiv kommt von Bosnien in Halbzeit zwei sehr wenig.
Fazit: Eine frühe Führung ist gegen Bosnien sicherlich von Vorteil sein. Sonst könnte das Spiel zur Geduldsprobe werden. Denn in der Defensive spielt der Italien-Bezwinger resolut und kompromisslos.
















