WM 2026 – Infantino-Rundumschlag: «Wir feiern, und ihr sät Hass!»
In einem ausführlichen Beitrag auf Instagram holt FIFA-Präsident Gianni Infantino nach der WM 2026 zum Rundumschlag gegen seine «Hater» aus.

Das Wichtigste in Kürze
- FIFA-Präsident Gianni Infantino schiesst eine Woche nach dem WM-Final auf Instagram quer.
- Der Weltverbands-Boss setzt einen Rundumschlag gegen alle Kritiker an seiner WM-Endrunde.
- Die WM sei perfekt gewesen – wer das nicht sehe, sei lediglich ein Hater.
Eine Woche nach dem Final der WM 2026 hat FIFA-Präsident Gianni Infantino auf Instagram zum Rundumschlag ausgeholt.
Die Kritik der vergangenen Wochen scheint beim Weltverbands-Boss offenbar einen wunden Punkt getroffen zu haben. Denn Infantino schiesst scharf gegen alle, die «spalten» und «Hass säen».
Seine Botschaft richtet sich «an alle, die unser schönes Spiel, die Emotionen, Feierlichkeiten, Lachen, Tränen, Enttäuschung und Freude verpasst haben. Es tut mir Leid, dass ihr von Hass und Kritik so verzehrt seid, dass ihr alles verpasst habt», schreibt er.
Die WM 2026 habe «Kinder, Babys, Grosseltern und Eltern beim schönen Spiel zusammenkommen sehen».
Infantino kritisiert «diejenigen hinter ihren Stiften und Papieren und Bildschirmen, die Hass und falsche Gerüchte verbreiten».
«Während ihr da sitzt, stehen wir bei der FIFA an vorderster Front. Wir organisieren, arbeiten hart und liefern die beste Show der Welt. Während ihr euch versteckt, erkunden wir die Strassen von Kanada, Mexiko und den USA.»
WM 2026 mit «null Gewalt, nur Freude und Glück»
Es habe an der WM 2026 «keine Gewalt, keine Zwischenfälle» gegeben, so Infantino weiter. «Null Zwischenfälle, null Feindseligkeit, null Gewalt, nur Freude, Emotionen, Glück, Einheit und Zusammengehörigkeit. Alle waren sicher und glücklich», schreibt der FIFA-Präsident in seinem Rundumschlag.

«Alle globalen Stars aus Musik, Film, Unterhaltung und Sport nahmen teil. Sie genossen das Event und verbrachten Zeit mit Fans und uns. Sie waren freudig und glücklich, jede Stadt war voll mit Fans aus aller Welt. Während sie feierten, wart ihr damit beschäftigt, Hass zu säen», schimpft der FIFA-Boss weiter.
«Unsere Welt braucht Liebe, nicht Hass; Toleranz, nicht Spaltung; Feier, nicht Trauer. Während ihr Hass verbreitet habt, haben wir unermüdlich daran gearbeitet, zwei Länder im Krieg zu vereinen. Der Iran ist ohne Zwischenfälle oder Konflikte in die Vereinigten Staaten eingereist», so Infantino.
Infantino verteidigt Balogun-Begnadigung erneut
«Beim Fussball geht es um Einheit, nicht um Spaltung – Fussball ist grösser als Hass und Diskriminierung. Vielleicht ist es an der Zeit, etwas Liebe zu zeigen», fordert der Weltverbands-Chef.
Und natürlich lässt es sich Infantino auch nicht nehmen, die Affäre um die Begnadigung von Folarin Balogun nochmals aufzugreifen.
«‹Fragwürdige› Schiedsrichterentscheidungen oder ‹seltsame› Disziplinarmassnahmen sind in einigen der grössten Ligen weltweit Routine und weithin akzeptiert», behauptet er.
«Es ist merkwürdig, dass dieselben Länder, die diese Praktiken anwenden, diejenigen sind, die sie kritisieren.»

Die FIFA könne «nicht stolzer sein» auf die WM 2026 und die «Momente der Liebe, Freude und Einheit», so Infantino.
«An diejenigen, die ihre Zeit und Energie damit verbringen, uns zu hassen: Bitte nehmt euch einen Moment Zeit zum Nachdenken, Meditieren, Beten. Schaut euch ein Fussballspiel an und beobachtet wirklich die Gesichter, die Augen, die Emotionen.»
«Möget ihr Liebe und Frieden finden»
«An die Stifte und Papiere, an alle Bildschirme: Möget ihr Liebe und Frieden finden, wo die Menschen hinter euch es nicht konnten. Wir bei der FIFA haben unseren Frieden gefunden und bringen ihn euch, indem wir die herausragendste FIFA-Weltmeisterschaft aller Zeiten ausrichten. Möge der Fussball über allen Hass triumphieren», so der FIFA-Boss.

Seine Botschaft schliesst Infantino dann mit den Worten: «Abschliessend bin ich unglaublich stolz darauf, als FIFA-Präsident auch nur ein wenig zu dieser Show beigetragen zu haben. Es ist ein grossartiges Gefühl! Viel Liebe an alle.»
Allerdings hat Infantino wohl erahnt, dass es nicht nur Liebe für diesen Rundumschlag geben dürfte. Schliesslich hat der FIFA-Präsident die Kommentare auf seinem Beitrag schon vorsorglich deaktiviert ...































