US Open

    US Open: Chatschanow kritisiert Zverev nach Halbfinal-Aus

    Simon Huber
    Simon Huber

    USA,

    Karen Chatschanow ärgert sich nach seiner Niederlage an den US Open gegen Alexander Zverev. Der Russe kritisiert dessen Aufschlag-Ritual.

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    Karen Chatschanow kritisiert Zverev nach dem Halbfinal-Aus an den US Open. - keystone

    Das Wichtigste in Kürze

    • Zverev lässt den Ball bis zu 20-mal aufspringen und kassiert dafür eine Verwarnung.
    • Chatschanow fordert vor Zverevs Aufschlag mehr Tempo und kritisiert die lange Pause.
    • Im US-Open-Final trifft Zverev auf den Amerikaner Ben Shelton.

    Alexander Zverev steht im Final der US Open. Für Karen Chatschanow ist der Traum vom Titel in New York dagegen geplatzt.

    Der topgesetzte Zverev setzt sich im Halbfinal mit 6:3, 7:6 (7) und 7:6 (6) gegen den Russen durch. Dabei lässt der Deutsche den Ball erneut sehr oft aufspringen, bevor er serviert.

    Kritik nach Halbfinal-Aus an den US Open

    «Das nervt nicht nur mich, sondern natürlich viele Spieler, weil es so viel Zeit kostet. Man weiss gar nicht, wie man sich auf den Aufschlag vorbereiten soll», schimpft Chatschanow nach der Partie.

    Kann Zverev am US Open seinen 2. Grand-Slam-Titel holen?

    Der zeitintensive Ablauf vor Zverevs Aufschlag sorgt an den US Open auch in sozialen Netzwerken für Aufsehen. Er habe vor dem Halbfinal eine Statistik gesehen, sagt der Weltranglistenzweite selbst. Demnach liess er den Ball im Turnier bereits 12'000-mal aufspringen.

    Zverev: «Das ist ziemlich lustig»

    «Das ist ziemlich lustig», meint Zverev. Er habe keine Ahnung, warum er dies mache, es sei keine Absicht.

    Er zähle im Kopf auch nicht bis zu einer bestimmten Zahl.

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    Alexander Zverev lässt auch im Halbfinal der US Open den Ball vor dem Aufschlag Tausende Male aufprallen. - keystone

    «Ich weiss nicht, warum es so stark gestiegen ist. Ich glaube, heute ist es wieder gesunken, weil ich es vor dem Halbfinal gesehen habe und dachte: Okay, es muss weniger werden», erklärt Zverev. Auch im Halbfinal tickt er den Ball immer wieder bis zu 20-mal vor einem Aufschlag.

    Einmal kassiert er dafür sogar eine Verwarnung wegen Zeitüberschreitung, laut Regelbuch haben Spieler vor dem ersten Aufschlag 25 Sekunden Zeit.

    Zverev bereits zum dritten Mal in Serie im Grand-Slam-Final

    Für Zverev ist es bereits der dritte Grand-Slam-Final in Folge. Dies, nach dem Titelgewinn bei den French Open und der Final-Niederlage in Wimbledon gegen Jannik Sinner.

    Im Endspiel der US Open trifft er nun auf den US-Amerikaner Ben Shelton. Dieser setzte sich im anderen Halbfinal gegen Landsmann Frances Tiafoe in vier Sätzen durch.

    Kommentare

    User #4610 (nicht angemeldet)

    Als Einzelkämpfer braucht man ein Ritual um sich zu konzentrieren!!

    User #4849 (nicht angemeldet)

    Regeln einhalten ist massgebend such für die Jurie

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