WM 2026: «Haalands Papa hat offensichtlich Alkohol getrunken»

Andrea Schüpbach
Andrea Schüpbach

USA,

Alf-Inge Haaland macht beim Out seines Sohnes Erling an der WM 2026 obszöne Gesten gegen Schiri und die Engländer. Gefundenes Fressen für Erzfeind Roy Keane.

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Roy Keane erhebt Alkohol-Vorwürfe gegen Alf-Inge Haaland. - keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • TV-Kameras fangen Alf-Inge Haaland ein, wie er obszöne Gesten macht an der WM.
  • Roy Keane macht dem Vater von Erling Haaland danach Alkohol-Vorwürfe.
  • Die beiden sind seit Jahren verfeindet.

Die Rivalität zwischen Roy Keane (54) und Alf-Inge Haaland (53) geht in die nächste Runde. Der frühere Manchester-United-Kapitän erhebt Vorwürfe gegen den Vater von Norwegen-Stürmer Erling Haaland (25).

Auslöser war eine Szene beim Viertelfinal Norwegen – England an der WM 2026: Alf-Inge reagiert nach dem Out seines Sohnes (1:2) auf «X» mit einem sarkastischen Post. Er gratuliert Schiedsrichter Clément Turpin zu seiner Leistung.

Bereits während des Spiels hatte er für Aufsehen gesorgt: TV-Kameras filmten ihn dabei, wie er aus dem VIP-Bereich obszöne Gesten in Richtung der englischen Spieler und des Schiedsrichters machte.

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Alf-Inge Haaland macht abfällige Gesten gegenüber dem Ref und den Engländern im Viertelfinal der WM 2026. - Screenshot

In der YouTube-Sendung «Stick to Football» spricht Keane nun mit Gary Neville (51) und Ian Wright (62) über diese Szenen. Und erhebt Suff-Vorwürfe.

«Wird er sich überhaupt an das Spiel erinnern? Er hat ja bei den Spielen offensichtlich Alkohol getrunken – der Papa», sagte Keane.

Keane lässt es dabei nicht bewenden. Er ergänzt: «Er trinkt ein bisschen was – da sieht man das Spiel natürlich mit ganz anderen Augen.»

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Eine ewige Feindschaft – lange vor der WM 2026

Die Aussagen an der WM 2026 sorgten für Aufsehen, haben aber eine Vorgeschichte. Die Feindschaft zwischen Keane und Alf-Inge Haaland reicht fast 30 Jahre zurück.

Ihren Ursprung hat sie in einem Spiel im September 1997. Damals traf Leeds United auf Manchester United.

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1997 fordert Haaland Keane nach Kreuzbandriss zum Aufstehen auf. Die Revanche folgt 2001, Keane foult Haaland brutal. - Football Firm

Keane, zu diesem Zeitpunkt Kapitän von Manchester United, blieb bei einem Laufduell mit Haaland im Rasen hängen. Er riss sich dabei das Kreuzband.

Haaland glaubte, Keane habe eine Verletzung vorgetäuscht, um einen Elfmeter zu erhalten. Er beugte sich zu ihm herunter und schrie ihm ins Gesicht. Keane fiel danach monatelang aus.

Absichtliches Horror-Revanchefoul von Keane

Die Revanche folgte im April 2001 beim Manchester-Derby. Haaland spielte inzwischen für Manchester City und war dort Kapitän.

Nach einem Pass von Haaland trat Keane ihm mit gestrecktem Bein und offener Sohle in Kniehöhe aufs Bein. Keane sah für die brutale Aktion Rot. Bevor er das Feld verliess, beugte er sich noch einmal über den am Boden liegenden Haaland.

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Roy Keane rächt sich an Alf-Inge Haaland mit einem Horror-Foul. - keystone

In seiner Autobiografie beschrieb Keane das Foul als bewusste Aktion.

Er schrieb: «Ich hatte lange genug gewartet. Ich habe ihn verdammt noch mal hart getroffen. Nimm das, du Wichser. Und steh nie wieder über mir und spotte über vorgetäuschte Verletzungen.»

Das Verhältnis zwischen den beiden gilt noch immer als eisig.

Kommentare

User #4303 (nicht angemeldet)

Der Papa hat offensichtlich Alkohol eingerieben.

User #4281 (nicht angemeldet)

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