WM 2026: «Haalands Papa hat offensichtlich Alkohol getrunken»
Alf-Inge Haaland macht beim Out seines Sohnes Erling an der WM 2026 obszöne Gesten gegen Schiri und die Engländer. Gefundenes Fressen für Erzfeind Roy Keane.

Das Wichtigste in Kürze
- TV-Kameras fangen Alf-Inge Haaland ein, wie er obszöne Gesten macht an der WM.
- Roy Keane macht dem Vater von Erling Haaland danach Alkohol-Vorwürfe.
- Die beiden sind seit Jahren verfeindet.
Die Rivalität zwischen Roy Keane (54) und Alf-Inge Haaland (53) geht in die nächste Runde. Der frühere Manchester-United-Kapitän erhebt Vorwürfe gegen den Vater von Norwegen-Stürmer Erling Haaland (25).
Auslöser war eine Szene beim Viertelfinal Norwegen – England an der WM 2026: Alf-Inge reagiert nach dem Out seines Sohnes (1:2) auf «X» mit einem sarkastischen Post. Er gratuliert Schiedsrichter Clément Turpin zu seiner Leistung.
Bereits während des Spiels hatte er für Aufsehen gesorgt: TV-Kameras filmten ihn dabei, wie er aus dem VIP-Bereich obszöne Gesten in Richtung der englischen Spieler und des Schiedsrichters machte.

In der YouTube-Sendung «Stick to Football» spricht Keane nun mit Gary Neville (51) und Ian Wright (62) über diese Szenen. Und erhebt Suff-Vorwürfe.
«Wird er sich überhaupt an das Spiel erinnern? Er hat ja bei den Spielen offensichtlich Alkohol getrunken – der Papa», sagte Keane.
Keane lässt es dabei nicht bewenden. Er ergänzt: «Er trinkt ein bisschen was – da sieht man das Spiel natürlich mit ganz anderen Augen.»
Eine ewige Feindschaft – lange vor der WM 2026
Die Aussagen an der WM 2026 sorgten für Aufsehen, haben aber eine Vorgeschichte. Die Feindschaft zwischen Keane und Alf-Inge Haaland reicht fast 30 Jahre zurück.
Ihren Ursprung hat sie in einem Spiel im September 1997. Damals traf Leeds United auf Manchester United.
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Keane, zu diesem Zeitpunkt Kapitän von Manchester United, blieb bei einem Laufduell mit Haaland im Rasen hängen. Er riss sich dabei das Kreuzband.
Haaland glaubte, Keane habe eine Verletzung vorgetäuscht, um einen Elfmeter zu erhalten. Er beugte sich zu ihm herunter und schrie ihm ins Gesicht. Keane fiel danach monatelang aus.
Absichtliches Horror-Revanchefoul von Keane
Die Revanche folgte im April 2001 beim Manchester-Derby. Haaland spielte inzwischen für Manchester City und war dort Kapitän.
Nach einem Pass von Haaland trat Keane ihm mit gestrecktem Bein und offener Sohle in Kniehöhe aufs Bein. Keane sah für die brutale Aktion Rot. Bevor er das Feld verliess, beugte er sich noch einmal über den am Boden liegenden Haaland.

In seiner Autobiografie beschrieb Keane das Foul als bewusste Aktion.
Er schrieb: «Ich hatte lange genug gewartet. Ich habe ihn verdammt noch mal hart getroffen. Nimm das, du Wichser. Und steh nie wieder über mir und spotte über vorgetäuschte Verletzungen.»
Das Verhältnis zwischen den beiden gilt noch immer als eisig.
















