Firefox-Updates kommen künftig alle zwei Wochen
Mozilla verkürzt den Firefox-Update-Zyklus: Ab September 2026 erscheinen neue Versionen des Browsers im Zweiwochenrhythmus.

Mozilla stellt den Update-Rhythmus von Firefox um. Ab September 2026 erscheinen neue Versionen des Browsers nicht mehr alle vier, sondern alle zwei Wochen.
Laut der «Heise» betrifft die Änderung sowohl die Desktop-Version als auch die Android-App von Firefox. Den Anfang macht Firefox 155, das am 1. September 2026 veröffentlicht werden soll.
Der bisher geplante Termin für Firefox 155 war dem «Swiss IT Magazine» zufolge der 15. September 2026. Mit dem neuen Modell wird die Veröffentlichung um zwei Wochen vorgezogen.
Firefox erhält neuen Update-Takt mit Testphase
Mozilla-Engineering-Direktor Sylvestre Ledru teilte mit, dass der neue Rhythmus zunächst als Experiment eingeführt wird, wie die «Heise» schreibt. Ziel sei ein besser planbarer Ablauf und eine häufigere Bereitstellung fertiger Entwicklungen.
Mozilla stellt klar, dass Funktionen weiterhin ausreichend Zeit für die Entwicklung erhalten sollen. Nicht abgeschlossene Arbeiten sollen laut dem Unternehmen nicht beschleunigt veröffentlicht werden.
Der neue Ablauf wird von Mozilla genau beobachtet. Falls sich der Zweiwochenrhythmus nicht bewährt, behält sich der Konzern Anpassungen vor.
Orientierung an Chrome und Edge
Mozilla folgt mit der Änderung anderen grossen Browser-Anbietern. Laut der «Borncity» setzen Google Chrome und Microsoft Edge bereits auf kürzere Veröffentlichungszyklen.
Die häufigeren Updates sollen Nutzern neue Funktionen und Verbesserungen schneller zur Verfügung stellen. Gleichzeitig bleibt die Qualitätssicherung laut Mozilla ein wichtiger Bestandteil des Entwicklungsprozesses.
Parallel dazu verlängert Mozilla den Support für ältere Systeme. Die Firefox ESR-Version 115 erhält eine zusätzliche Unterstützungsphase bis März 2027.
Mozilla verlängert Firefox-Support für alte Systeme
Die verlängerte Laufzeit betrifft Nutzer älterer Windows-Versionen sowie frühere macOS-Systeme. Mozilla gibt Anwendern und Unternehmen damit mehr Zeit für einen Wechsel auf neuere Plattformen.
Der neue Update-Rhythmus steht auch im Zusammenhang mit steigenden Anforderungen an die Sicherheit moderner Browser. Regelmässige Aktualisierungen sollen bekannte Fehler und Schwachstellen schneller beheben.

Der «Borncity» zufolge nutzt Mozilla unter anderem Künstliche Intelligenz zur Unterstützung bei Sicherheitsanalysen. Dabei wurden nach Angaben des Mediums mehrere Schwachstellen in Firefox identifiziert.
















