WM 2026: Schon wieder kritisieren Deutsche die Schweizer Nati
Nach Jens Lehmann gibt es die nächste Kritik aus Deutschland an der Schweiz. Eine grosse Zeitung meldet sich nach Embolos Schwalbe an der WM 2026 zu Wort.
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Das Wichtigste in Kürze
- In einem Kommentar attackiert das deutsche Medium Focus die Schweizer Nati.
- «Dümmer als Embolos Schwalbe sind nur die Schweizer Ausreden», so der Titel.
- Vor dem Viertelfinal äusserte sich bereits Jens Lehmann kritisch über die Schweiz.
- Auch Thomas Müller sagt, dass er von den Schweizer Reaktionen «irritiert» gewesen sei.
Die Schweizer Nati schafft an der WM 2026 Historisches. Erst im Viertelfinal ist Schluss – auch eine bittere Gelb-Rote Karte von Breel Embolo steht einem Halbfinal-Einzug im Weg.
Die Schweiz feiert ihre Nati. Heute in Zürich (ungefähr 12 Uhr) werden die Spieler von zahlreichen Fans empfangen. Aus Deutschland gibt es hingegen vor allem kritische Stimmen.
«Focus online» meldet sich mit einem Kommentar zum letzten Nati-Auftritt an der WM 2026 zu Wort. Der Titel: «Dümmer als Embolos Schwalbe sind nur die Schweizer Ausreden.»

Das Portal bezieht sich dabei auf die Interviews nach Abpfiff. Murat Yakin sagte etwa, «die Regel hat heute unser Spiel zerstört». «Focus» kommentiert: «Regeln in einem Fussballspiel, welch ungerechte Welt! »
«Noch peinlicher wird es, wenn sich Yakin darüber ärgert...»
Und weiter: «Noch peinlicher wird es, wenn sich Yakin darüber ärgert, die Regel habe nur Anwendung gefunden, weil Schiedsrichter Joao Pinheiro seiner Meinung nach zuvor einen Fehler gemacht habe.»
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Yakin monierte, dass auch die Gelbe gegen Paredes kein Gelb gewesen sei. Hätte der Schiedsrichter die Karte stecken lassen, so hätte der VAR nicht eingreifen können. Und Embolo würde nicht bestraft.
«Focus» geht zudem Manuel Akanji, Remo Freuler und Granit Xhaka für ihre Erklärungen an. «Weil sie ihren Mitspieler nicht für seine Aktion verurteilen wollen (löblich), machen die Schweizer den Schiedsrichter als Schuldigen fest (schwach).»
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Auch Jens Lehmann attackiert die Schweizer Nati
Es ist nicht die erste Nati-Attacke aus Deutschland. Bereits vor dem Viertelfinal der WM 2026 kritisierte Ex-DFB-Goalie Jens Lehmann die Mentalität der Schweizer.

Lehmanns Pfeile in Richtung Schweiz: «Die Schweizer freuen sich am meisten darauf, irgendwie nach dem Spiel von Messi vielleicht ein Trikot zu bekommen oder so.»
Deutschland blamiert sich an der WM 2026
Während die Schweiz an der WM 2026 Geschichte schreibt, verdaut Fussball-Deutschland gerade die Blamage im Sechzehntelfinal. Paraguay (nach Penaltyschiessen) bedeutete Endstation für die (einstige) Fussball-Grossmacht.
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Wenn die eigene Mannschaft aus dem Turnier raus ist, geht man nun offenbar auf den kleinen Nachbarn los...
Deutscher Schiri findet Embolo-Rot einen Skandal
Nicht alle Deutschen sehen es gleich – die Meinungen sind sehr gespalten.
Im Gegensatz zu «Focus» bläst der wohl bekannteste Schiedsrichter-Experte Deutschlands Manuel Gräfe ins selbe Horn wie die Schweizer. Und spricht nach dem Spiel von einem Skandal. (wie der Schweizer Ex-Ref Urs Meier)

Zwar bezeichnet er Embolos Verhalten als «äusserst ungeschickt». Dass der VAR aber eingreift, kritisiert Gräfe deutlich schärfer, die Anwendung der Regel sei gar ein klarer Regelverstoss.
«Dieses Mistaken Identity ist ohnehin ein Protokollbruch.» Die Regel sei explizit dafür gedacht, eine fälschliche Kartenvergabe an einen falschen Spieler zu korrigieren. «Und nicht dafür gedacht, solche Aktionen zu tauschen oder fehlerhafte Tatsachenentscheidungen zu drehen.»
Thomas Müller: «Embolo sind die Sicherungen durchgebrannt»
Thomas Müller unterstreicht im Podcast «Kerners11», dass die Argentinier das Leben den Schiedsrichtern immer schwer machen. Und auch den Gegnern – so sei auch Breel Embolo ein Opfer davon geworden.
«Embolo war ein Beispiel menschlicher Psyche. Du wirst sauer, wenn du das Gefühl hast, du machst weniger als der Gegner. Und er macht immer mehr draus.»

Allerdings verteidigt der Weltmeister von 2014 die Gelb-Rote. «Ihm sind einfach die Sicherungen durchgebrannt. Das erste Foul war völlig unnötiges, ruppiges Einsteigen, weils ihm gelangt hat.»
Und die Schwalbe: «Ich glaube, da hat er antizipiert, ‹ou jetzt kommt schon wieder einer› – dann zieht der Paredes aber nicht durch. Am Ende wars ne glasklare Schwalbe und ein absolut verdienter Platzverweis. Ich war ein bisschen irritiert von den Schweizern, dass sie ihre Diskussion weggelenkt haben. Auch für den Schweizer Fan sollte klar sein, dass das eine klare Gelb-Rote war.»
















