WM 2026

WM 2026 – Argentinien-Coach gibt zu: «Glück war auf unserer Seite»

Ronny Reisch
Ronny Reisch

USA,

Argentinien schaltet die Schweiz an der WM 2026 im Viertelfinal aus. Trainer Lionel Scaloni gibt aber zu: «Wir mussten leiden. Es war kompliziert für uns.»

Lionel Scaloni WM 2026
Lionel Scaloni konnte von der Seitenlinie nur zusehen, wie sein Team gegen die Schweizer Nati «leiden» musste. - Keystone

Das Wichtigste in Kürze

  • «Sie haben uns unter Druck gesetzt», sagt Argentiniens Lionel Scaloni über die Nati.
  • Sein Team habe im WM-Viertelfinal gelitten – bis zur Gelb-Roten Karte gegen Breel Embolo.
  • «Das Glück war auf unserer Seite», gibt der Weltmeister-Trainer zu.

Titelverteidiger Argentinien steht im Halbfinal der WM 2026. Im Viertelfinal gegen die Schweizer Nati fällt die Entscheidung aber erst in der Verlängerung. Dort setzt sich Argentinien mit 3:1 durch.

Scaloni: «Glück war auf unserer Seite»

Aber Trainer Lionel Scaloni gibt zu: «Wir mussten heute richtig leiden. Sie haben uns unter Druck gesetzt und wir haben es kaum geschafft, fünf, sechs Pässe zu spielen. Es war sehr physisch und kompliziert für uns, um ehrlich zu sein.»

Lionel Scaloni
Scaloni musste zusehen, wie sein Team immer mehr unter Druck geriet – bis Embolo vom Platz flog. - Keystone

Sein Team habe nicht das gewünschte Niveau abgerufen. Der 48-Jährige gibt unumwunden zu: «Das Glück war auf unserer Seite. Sie haben einen Platzverweis kassiert und da haben wir angefangen, anzugreifen.»

Scaloni: «Müssen eine Menge verbessern»

Zwar wehrte sich die Nati lange, in der Verlängerung fielen die Tore dann aber. Mit einem Traumtor knackt Alvarez den Schweizer Abwehrriegel. «Wir wollten ein Penaltyschiessen verhindern», sagt Scaloni.

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Julian Alvarez gelingt gegen die Schweiz ein Traumtor. - SRF

Nun spielt der Weltmeister am Mittwoch gegen England um den Finaleinzug an der WM 2026. Lionel Scaloni sagt: «Wir haben Historisches geschafft. Aber es gibt eine Menge, was wir noch verbessern müssen.»

Kommentare

User #9041 (nicht angemeldet)

Breel Embolo war während des gesamten Turniers eine der zentralen Figuren im Schweizer Team. Er erzielte in der Gruppenphase wichtige Tore (darunter gegen Katar und Algerien) und half der Mannschaft dabei, die Vorrunde als Gruppenerster zu beenden und das erste Schweizer WM-K.o.-Spiel seit langer Zeit zu gewinnen.

User #1733 (nicht angemeldet)

Tja, als Verliere angefangen und als Verlierer aufgehört. WM-OUT!

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