WM 2026: Diese krasse Summe nahm Fifa mit WM-Tickets ein
Die Ticketpreise für die WM 2026 sorgten für viel Ärger. Für die Fifa hat sich das offenbar gelohnt: Sie soll rund 4 Milliarden Franken eingenommen haben.

Das Wichtigste in Kürze
- Die Fifa soll mit Tickets und Hospitality an der WM 2026 rund 4 Milliarden Franken eingenommen haben.
- Das ist über fünfmal mehr als bei der WM 2022 in Katar.
- Die Fifa bestätigt die Zahl nicht, die Ticketpreise sorgten für heftige Kritik.
Wer die WM 2026 im Stadion erleben wollte, musste tief in die Tasche greifen. Schon über den offiziellen Verkauf waren die Tickets teuer.
Bei Drittanbietern kostete ein Logenplatz für Gastgeber Kanada gegen die Schweiz über 66'000 Franken!

Für die Fifa hat sich das offenbar ausgezahlt. Laut der britischen Zeitung «The Times» nahm der Weltverband mit Tickets und Hospitality-Angeboten umgerechnet rund 4 Milliarden Franken ein.
Fifa verdient auch am Weiterverkauf
Zum Vergleich: An der WM 2022 in Katar betrugen die Ticketeinnahmen rund 740 Millionen Franken. Die Summe ist damit mehr als fünfmal so hoch.
Ein Grund ist die grössere WM. Statt 64 Spielen wie in Katar gab es dank 16 zusätzlichen Teams neu 104 Partien. Dazu kommt ein dynamisches Preismodell, durch das die Ticketpreise stark schwankten.

Auch beim offiziellen Weiterverkauf verdient die Fifa mit: Sie kassiert pro Ticket je 15 Prozent Gebühr vom Verkäufer und vom Käufer.
Infantino verteidigte die Preise
Die Ticketpolitik stiess auf massive Kritik. In Deutschland und den USA kam es sogar zu juristischen Verfahren.
Fifa-Präsident Gianni Infantino hatte die hohen Preise schon vor dem Turnier verteidigt. Die Einnahmen würden reinvestiert. «Ohne die Fifa gäbe es nicht in 150 Ländern der Welt Fussball», sagte er.
Die neuen Zahlen bestätigt der Verband nicht. Offizielle Angaben folgen im nächsten Geschäftsbericht. Ein Sprecher sagt, die Einnahmen würden den Mitgliedsverbänden «beispiellose Ressourcen» für den Fussball verschaffen.
















