US-Midterms – Was aus Trumps Versprechen geworden ist
Die Lebenshaltungskosten dominieren die US-Midterms. Umfragen zeigen, wie die Amerikaner Trumps Umgang mit den Preisen bewerten.

Hohe Lebenshaltungskosten sind laut der «Tagesschau» erstmals klar das wichtigste Thema im Wahlkampf vor den US-Midterms. Eine Ipsos-Umfrage zeigt, dass 49 Prozent der Befragten die Preise als wichtigsten Faktor für ihre Stimmabgabe sehen.
Donald Trump hatte im Wahlkampf 2024 ein erschwinglicheres Leben in den USA versprochen. Nach dem Beginn des Iran-Kriegs sind vor allem die Spritpreise ein Dauerthema, und die Inflation übertrifft den Wert vom Amtsantritt.
Zum Start seiner Wahlkampftour sagte Trump laut «Südostschweiz», man leiste «phänomenale Arbeit», verkaufe diese aber womöglich schlecht. Der Auftritt fand im texanischen Denton vor Beschäftigten eines Lastwagenherstellers statt, Fehler räumte Trump dabei nicht ein.
Alltagssorgen im Zentrum der US-Midterms
Laut der «Südostschweiz» reichen die Rücklagen von mehr als der Hälfte der Amerikaner nicht für drei Monate ohne Einkommen. Zudem kann gut ein Viertel nicht alle Monatsrechnungen begleichen, zeigt die zugrunde liegende Pew-Umfrage vom Juli und August.
Bei den Energiepreisen sind laut der «Tagesschau» in einer Pew-Umfrage 74 Prozent besorgt oder sehr besorgt. Dieser Wert hat sich seit Jahresbeginn verdoppelt, zudem liegen die Zinsen für eine 30-jährige Hypothek bei 7,5 Prozent.
Die «Tagesschau» nennt eine Ipsos-Umfrage zur Frage, wie sich die persönliche Lage seit Trumps Amtsantritt entwickelt hat. Nur 15 Prozent geben an, es gehe ihnen besser, 48 Prozent sagen, es gehe ihnen schlechter.
Umfragewerte vor den Zwischenwahlen
Wenige Tage vor den US-Midterms befürworten gemäss der «Stuttgarter Zeitung» in einer Reuters/Ipsos-Umfrage nur 32 Prozent Trumps Amtsführung. Laut Reuters/Ipsos lag er eine Woche zuvor bei 31 Prozent, dem tiefsten Wert in Trumps beiden Amtszeiten.

Bei den Lebenshaltungskosten sind nur 17 Prozent mit Trumps Umgang zufrieden, zeigt eine Untersuchung des AP-NORC Center. Zudem machen laut der Erhebung von Ende September 65 Prozent Trumps Politik für die anhaltend hohen Preise mitverantwortlich.
Unter registrierten Wählern würden in der Reuters/Ipsos-Umfrage 47 Prozent demokratisch und 36 Prozent republikanisch stimmen. Bei den US-Midterms am 3. November werden alle 435 Sitze des Repräsentantenhauses sowie rund ein Drittel der Senatssitze neu vergeben.












