WM 2026: Argentinien schafft es mit Mega-Comeback zurück in Final
Am Mittwoch steht an der WM 2026 der zweite Halbfinal an. Argentinien zieht in den Final ein und trifft dort auf Spanien? Im Nau.ch-Ticker bleibst du am Ball.

Im Überblick
27- 90+10. MinuteSchlusspfiff – Argentinien gewinnt 2:1
- 90+2. MinuteTooooor für Argentinien
- 90. Minute
- 86. MinuteTooooor für Argentinien
- 81. Minute
- 75. MinutePfostentreffer von Argentinien
- 68. MinuteTrinkpause
- 66. Minute
- 58. Minute
- 55. MinuteToooooor für England
- 52. MinuteGelbe Karte gegen Argentinien
- 48. Minute
- 46. MinuteStart der zweiten Halbzeit
- 45. MinuteEnde der ersten Halbzeit
- 42. MinuteGelbe Karte gegen Argentinien
- 41. Minute
- 36. MinuteGelbe Karte gegen England
- 33. Minute
- 23. MinuteErste Trinkpause
- 15. Minute
- 9. Minute
- 3. Minute
- 1. MinuteAnpfiff
- England oder Weltmeister Argentinien – Wer trifft im Final der WM 2026 auf Spanien?
- Wirbel um lange Pause im WM-Final
- Es kommt zum «Hass-Duell»
- Macht Messi den nächsten Schritt?
Die WM 2026 neigt sich dem Ende zu, noch drei Spiele stehen auf dem Programm. Im zweiten Halbfinal am Mittwoch kämpften England und Argentinien um das letzte Finalticket.
England – Argentinien 1:2*
1:0 Anthony Gordon (55. Minute)
1:1 Enzo Fernandez (86. Minute)
1:2 Lautaro Martinez (90+2. Minute)
Schlusspfiff – Argentinien gewinnt 2:1
Die Schlussoffensive der Engländer ist zu zaghaft. Der Sieg geht am Ende mit 2:1 an die Argentinier, die in der zweiten Halbzeit eine wirklich beeindruckende Offensivleistung an den Tag legten. Mit einem weiteren Comeback (gegen Ägypten bereits ein 2:0 gedreht) erreicht Weltmeister Argentinien den Final der WM 2026!
Tooooor für Argentinien
Mac Allister trifft mit einem wunderbaren Abschluss auf der zweiten Reihe nur den Pfosten. Aber Messi setzt nach, zieht zur Grundlinie und flankt den Ball in die Mitte. Dort segelt Stones unter dem Ball vorbei, freistehend kann Martinez einköpfeln.
Neun Minuten werden hier noch nachgespielt. Das ist nicht nur aufgrund des Momentums tendenziell ein Vorteil für die Argentinier. Sie haben mehr Offensive auf dem Feld und spielen motiviert nach vorne. Die Engländer haben vornehmlich nur noch Verteidiger auf dem Platz.
Tooooor für Argentinien
Der Ausgleich fällt doch noch, der Druck ist zu gross. Messi führt eine Ecke kurz aus und bekommt den Ball zurück. Dann spielt der Captain den Ball in den Rücktraum, wo Fernandez viel Zeit hat. Der Mittelfeldspieler stellt sein Visier und zieht ab: Mit grosser Wucht schlägt der Ball in der Torecke ein.

Scaloni geht wirklich volles Risiko. Er schöpft seine Wechselmöglichkeiten aus und bringt mit Lautaro Martinez unter anderem einen weiteren Stürmer für einen Verteidiger. Bei Thomas Tuchel lauft das Konträrprogramm: Er wechselt mit O’Reilly und Burn zwei weitere Abwehrspieler ein.
Pfostentreffer von Argentinien
Eine Flanke landet auf dem Kopf von Mac Allister, der irgendwie vergessen gegangen ist. Sein Kopfball aus zentraler Position ist gut platziert, klatscht aber an den Torpfosten. Riesiges Glück für die Engländer.
Trinkpause
Eine Flanke aus dem Halbfeld bringt die Grosschance: Gonzalez steigt höher als sein Gegenspieler und köpfelt den Ball aufs Tor. Dort zeigt Pickford aber einen Riesen-Reflex und wischt diesen Ball von der Linie weg.
Damit rettet der englische Goalie die Führung in die Hydration Break.
Mit Nico Gonzalez für Leandro Paredes hat Lionel Scaloni nun auch noch einen offensiven Wechsel vorgenommen. Schon so sind die Argentinier am Drücker, sie sind nun definitiv spielbestimmend. England beschränkt sich nur noch auf die Defensivarbeit.

Argentinien will antworten und plötzlich hat Simeone im fremden Strafraum richtig viel Zeit. Doch Aussenverteidiger Spence kommt gefühlt in Lichtgeschwindigkeit angerauscht und bereinigt die Situation mit einer traumhaften Grätsche. Was für eine Aktion: Das sind die Tacklings, für das die Fans Eintritt bezahlen!
Toooooor für England
Gordon eröffnet das Skore – England führt mit 1:0! Kane leitet die Szene mit einem langen Ball ein, Martinez geht dazwischen, aber der Ball landet bei Rogers auf dem rechten Flügel. Der Offensivspieler von Aston Villa hat den Blick für den auf dem fernen Flügel startenden Gordon, der die Flanke direkt im Tor unterbringt.
Gelbe Karte gegen Argentinien
Mit Cristian Romero ist nun auch der zweite Innenverteidiger Argentiniens mit einer gelben Karte vorbelastet. Wie schon Martinez muss sich Romero im Mittelfeld mit einem Trikotzieher helfen, um den Gegner nicht davonkommen zu lassen.
Jetzt wird es tatsächlich einmal gefährlich: Alvarez lässt Spence stehen und hat auf der rechten Strafraumseite etwas Platz. Der Atletico-Stürmer bringt sich in eine gute Position und zieht dann auf den nahen Pfosten ab: Pickford ist schnell unten und pariert den Ball.
Start der zweiten Halbzeit
Der Pausentee wurde getrunken und die Seiten sind gewechselt – es geht weiter mit der zweiten Hälfte dieses Halbfinals. Aus Fan-Sicht kann es fast nur besser werden.
Ende der ersten Halbzeit
Ein bis hierhin nicht sonderlich attraktives Halbfinal-Spiel geht in die Pause. Die beiden Teams neutralisieren sich zu grossen Teilen – defensiv wissen beide zu überzeugen. So geht es aber torlos und mit kaum Torchancen in die Kabinen.
Gelbe Karte gegen Argentinien
So kommt es, dass jetzt die Engländer nach einem Ballgewinn plötzlich kontern können. Rogers will losziehen, wird von Martinez aber am Ärmel zurückgehalten. Für dieses taktische Foul sieht der argentinische Innenverteidiger die Gelbe Karte.
In den letzten Minuten sind die Argentinier erstmals die spielbesstimende Mannschaft. Vor der Pause wird das Team von Lionel Scaloni plötzlich mutiger, die Engländer lassen sich in die Defensive zurückfallen.
Gelbe Karte gegen England
Wieder ist es eine Kontersituation nach englischem Angriff, bei der die Argentinier richtig Tempo aufnehmen. Lionel Messi lässt gleich drei Gegenspieler aussteigen, wird dann von Spence gefoult und prallt in Anderson hinein. Letzterer bekommt etwas überraschend die erste Gelbe Karte der Partie gezeigt.
Es bleibt dabei: Szenen in Tornähe sind hier in diesem Halbfinal absolute Mangelware. Stones köpfelt eine Flanke meterweit am Kasten vorbei und trotzdem ist diese Szene quasi der Aufreger des bisherigen Spiels.
Erste Trinkpause
Die erste Hälfte der ersten Halbzeit ist vorbei und die beiden Teams bekommen die Möglichkeit in der «Hydration Break» kurz durchzuatmen. Gerade davor wurde der erste Eckball von Argentinien wegen eines Foulspiels abgepfiffen. Die ersten Torszenen der Partie lassen noch auf sich warten.
Die Engländer werden an der Strafraumkante gestoppt. Sofort schalten die Argentinier um und kommen über Messi ins letzte Drittel. Dort misslingt eine Flanke von Fernandez aber: Der Ball segelt an Freund und Feind vorbei.
In der Startphase hat England etwas mehr vom Ball als die Gegner. Die Argentinier ziehen sich weit zurück und agieren aus einer kompakten Defensive eher passiv.

Paredes setzt mit einem Foulspiel gegen Bellingham eine erste Duftmarke. Die Argentinier werden hier auf keinen Fall zimperlich vorgehen.
Anpfiff
Das Spiel in Atlanta startet.
Im zweiten Halbfinal der WM 2026 wird der Finalgegner von Spanien ermittelt. Die Europameister haben sich mit einem Sieg gegen Frankreich den Finalplatz bereits erarbeitet. Jetzt duellieren sich England und Schweiz-Bezwinger Argentinien um das zweite Final-Ticket.
Der letzte Mittwoch an der WM 2026 im Ticker
Am Sonntag um 21 Uhr blickt die gesamte Fussball-Welt nach East Rutherford bei New York. Dort findet nämlich der Final der WM 2026 statt. Und damit auch die wohl grösste Halbzeit-Show an einer Endrunde aller Zeiten.
Berichten zufolge soll die Pause nämlich die gewohnten 15 Minuten übersteigen. Die Fifa äusserte sich auf Anfrage von «BBC» und «The Times» bislang nicht.
Gemäss dem International Football Association Board (IFAB) darf eine Pausen-Länge nur mit Erlaubnis des Schiedsrichter geändert werden.

In der Halbzeit sollen gleich zahlreiche Superstars auftreten. Neben Shakira, Madonna und Justin Bieber stehen scheinbar BTS, Burna Boy und Coldplay auf dem Programm.
Wie lange die Pause dauern wird, bleibt abzuwarten. Einige berichten von bis zu 30 Minuten, was natürlich die Spieler merklich aus dem Rhythmus bringen dürfte.
Zum ersten Mal in seiner Karriere trifft Lionel Messi mit Argentinien auf England. Nicht nur sportlich herrscht zwischen den Ländern eine grosse Rivalität.
Auf politischer Ebene sorgte der Konflikt um die Falkland-Inseln im südliche Pazifik für Spannungen. Seit 1833 wird die Inselgruppe von Grossbritannien kontrolliert. Trotz britischer Besiedlung beansprucht Argentinien diese für sich.
1982 wurden Soldaten auf die Falkland-Inseln geschickt, um diese zu besetzen. Zwar hatte man damit Erfolg, doch die Briten reagierten mit militärischer Härte. Zweieinhalb Monate später kapitulierte Argentinien bedingungslos.

Bis heute hallt diese Demütigung im Land nach. Im Song «Muchachos» besingen die Fans der Albiceleste die Falkland-Inseln.
Das Duell England gegen Argeninien weckt natürlich auch Erinnerungen an den WM-Viertelfinal 1986. Damals traf Diego Armando Maradona (†60) mit der «Hand Gottes». Später sagte er in Ahnlenung an den militärischen Konflikt: «Es war, als ob wir ein Land besiegen würden, nicht nur eine Fussballmannschaft.»

Auch auf Englands Weg zu einzigen WM-Titel 1966 kam es zu diesem Duell. Die Europäer siegten im Viertelfinal 1:0, bei den Südamerikanern flog Antonio Rattin wegen Motzen vom Platz. Weil er sich weigerte, das Feld zu verlassen, musste er von Polizisten abgeführt werden.
Erstmals seit 1958 könnte ein Team seinen Weltmeistertitel verteidigen. Macht Argentinien um Superstar Lionel Messi den nächsten Schritt in diese Richtung? Die Gauchos messen sich mit Thomas Tuchels England.

Auch die Three Lions wollen Geschichte schreiben. Das Mutterland des Fussballs wartet seit 60 Jahren auf den zweiten Triumph an einer WM-Endrunde. Was zeigen Harry Kane, Jude Bellingham und Co. heute Abend?
Im Final der WM 2026 wartet Spanien. Die Iberer setzen sich im Halbfinal gegen Kronfavorit Frankreich souverän mit 2:0 durch. Oyarzabal per Penalty und Pedro Porro treffen.














