WM 2026: Belgien steht im Viertelfinale – USA ist raus
Ein Doppelpack von Charles De Ketelaere und ein grober Patzer von US-Keeper Freese besiegelten das Turnier-Aus der US-Boys an der WM 2026.

Das Wichtigste in Kürze
- Belgien gewinnt das WM-Achtelfinale in Seattle mit 4:1 gegen Gastgeber USA.
- Charles De Ketelaere trifft doppelt, auch Vanaken und Lukaku treffen für Belgien.
- Der umstrittene Einsatz von Balogun auf Seiten der USA hatte keinen Einfluss.
Der Traum vom ersten Viertelfinal seit 2002 an einer WM ist für die USA geplatzt. Vor rund 68'000 Zuschauern im Lumen Field von Seattle setzte sich Belgien im Achtelfinale deutlich durch mit 4:1 durch.
Die «Roten Teufel» erwischten den besseren Start beim Achtelfinal der WM 2026. Nicolas Raskin eroberte den Ball im US-Strafraum und bediente von links präzise De Ketelaere. Dieser schob bereits in Minute 9 zur frühen Führung ein.
Die US-Boys brauchten in der Folge lange, um überhaupt ins Spiel zu finden. Erst ein Freistoss brachte den überraschenden Ausgleich: Malik Tillmans Schuss wurde vom eingewechselten Hans Vanaken in der Mauer unhaltbar für Thibaut Courtois abgefälscht (31.).
Die Freude der Gastgeber währte jedoch nur kurz. Bereits zwei Minuten später köpfte De Ketelaere nach einer Flanke von Leandro Trossard zur erneuten belgischen Führung ein.
Keeper-Patzer besiegelt das Spiel bei WM 2026
Zu Beginn der zweiten Halbzeit steigerten sich die Amerikaner zunächst. Doch ein schwerer Fehler von Torhüter Matt Freese drehte die Partie endgültig zugunsten Belgiens.
Der 27-Jährige eilte aus seinem Strafraum, um einen langen Ball abzufangen. Das gelingt ihm eigentlich auch, doch als er das Leder weg kicken will, bleibt er im Rasen hängen.

De Ketelaere liess sich nicht zweimal bitten. Er luchste Freese den Ball ab und bediente Vanaken, der aus rund 30 Metern ins leere Tor traf. Verteidiger Tim Ream konnte den Ball im Rückwärtslaufen nicht mehr klären (57.).
In der Schlussphase hatte Balogun noch die Chance auf den Anschlusstreffer, scheiterte aber aus spitzem Winkel an Courtois (82.). Auf der Gegenseite nutzte der eingewechselte Lukaku einen weiteren Abwehrfehler eiskalt aus und stellte in der Nachspielzeit den 4:1-Endstand her.
Bittere Bilanz für den Gastgeber
Für die USA endet damit das Heim-Turnier frühzeitig. Manch einer dürfte darüber nicht unglücklich sein, da die aufgehobene Rotsperre von Balogun, das Achtelfinale überschattet hatte.

Belgien hingegen zeigte sich in Seattle über weite Strecken souverän. Im Viertelfinale der WM 2026 treffen Lukaku und Co. nun auf Spanien. Diese hatten einen packenden Achtelfinal mit einem Last-Minute-Tor gegen Portugal entschieden.
















