San Francisco: Selbstfahrende Taxis fahren in Feuerwerk
Schock am 4. Juli: Ein selbstfahrendes Waymo-Taxi fährt in San Francisco durch ein explodierendes Feuerwerk. Es bleibt nicht der einzige Vorfall.
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Das Wichtigste in Kürze
- Ein Waymo-Taxi fuhr mit Passagieren durch ein explodierendes Feuerwerk.
- Ein weiteres Robotaxi ohne Insassen fing nach einem Feuerwerkskörper Feuer.
- Waymo prüft nun, wie seine Fahrzeuge grosses Verkehrschaos besser verkraften.
Ein selbstfahrendes Taxi hat am US-Nationalfeiertag am Samstag in San Francisco für einen Schreckmoment gesorgt.
Das Robotaxi der Google-Schwester Waymo fuhr mit Fahrgästen an Bord durch ein explodierendes Feuerwerk.
Ein Video aus dem Inneren des Robotaxis zeigt, wie eine Person mitten auf einer Kreuzung einen Feuerwerkskörper anzündet.
Obwohl dieser bereits explodiert, fährt das autonome Fahrzeug weiter.
«Oh nein, nein, nein», sagt eine Passagierin kurz vor der Explosion. Als unter dem Wagen bunter Rauch aufsteigt, fragt ein weiterer Fahrgast: «Stehen wir in Flammen, Alter?»
Keine Verletzten
Verletzt wurde bei dem Vorfall niemand.
Laut Waymo blieb das Fahrzeug unbeschädigt. Das Unternehmen teilte zudem mit, die betroffenen Fahrgäste nach dem Ereignis kontaktiert zu haben.
Doch dabei blieb es nicht: Ein weiteres Waymo-Fahrzeug ohne Insassen fuhr über einen kleinen Feuerwerkskörper auf der Strasse und fing Feuer.
Auch in diesem Fall gab es keine Verletzten. Feuerwehr und Behörden löschten den Brand und entfernten das Fahrzeug.
Vom brennenden Auto gibt es keine Bilder.
Die Zwischenfälle ereigneten sich während der Feierlichkeiten zum 4. Juli, als aussergewöhnlich starker Verkehr den Norden von San Francisco lahmlegte.
Mehrere Waymo-Fahrzeuge konnten deshalb ihre Fahrten nicht wie gewohnt fortsetzen.
Waymo bestätigt Probleme am US-Nationalfeiertag
Gegenüber dem Lokalsender «KRON4» erklärte ein Sprecher des Unternehmens: «Unsere Priorität ist es, San Francisco sicher in Bewegung zu halten – insbesondere während grosser Stadtfeiern.»
Weiter hiess es: «Am 4. Juli beeinträchtigte die extreme Verkehrsüberlastung im Norden von San Francisco den normalen Betrieb mehrerer Waymo-Fahrzeuge.»

Gemeinsam mit den Behörden und Rettungsdiensten habe das Pannenhilfe-Team die Fahrzeuge rasch aus dem betroffenen Gebiet gebracht.
Zudem werde laufend geprüft, wie die Systeme bei grossen Verkehrsbehinderungen widerstandsfähiger gemacht werden könnten.
Stadt will Abläufe überarbeiten
Auch das Büro von San Franciscos Bürgermeister Daniel Lurie äusserte sich zu den chaotischen Zuständen.
Diese hätten zu «Verzögerungen auf dem Heimweg» geführt.
Man werde nun gemeinsam mit öffentlichen und privaten Partnern daran arbeiten, «dass die Abläufe beim nächsten Mal reibungsloser funktionieren».
Die Sicherheit habe während der Feierlichkeiten oberste Priorität gehabt.
Waymo-Taxi bringt ganze Strasse um Schlaf
Es ist nicht das erste Mal, dass Waymo-Robotaxis für Schlagzeilen sorgen.

Erst im Mai blieb ein selbstfahrendes Taxi in London innerhalb weniger Tage gleich dreimal in derselben Sackgasse stecken.
Die nächtlichen Rangiermanöver und das laute Piepsen weckten jeweils die Anwohner.
Waymo zog danach Konsequenzen und liess seine Fahrzeuge die Strasse künftig meiden.


















