WM 2026: Spanien gewinnt Spiel gegen Portugal durch spätes Tor
Am Montagabend kommt es an der WM 2026 zum Achtelfinal-Kracher: Die Europameister von Spanien bezwingen das Star-Team von Portugal durch ein spätes Tor 1:0.

Das Wichtigste in Kürze
- Portugal und Spanien messen sich im Achtelfinal der WM 2026 – die Spanier holen den 1:0-Sieg.
- Nau.ch tickerte das Duell der beiden europäischen Schwergewichte live.
Es ist ein echter Kracher: Der Europameister von 2016 spielt gegen den amtierenden EM-Sieger – Portugal tritt gegen Spanien an. Damit trifft die Weltnummer 5 auf die Nummer 2 der Fifa-Weltrangliste (Stand vor WM-Start). Den Platz im Viertelfinal der WM 2026 schnappen sich am Ende die Spanier.
Portugal – Spanien 0:1
90. Minute: 0:1 durch Mikel Merino
Das Spiel im Ticker
Es gibt noch einen Freistoss für die Portugiesen, Neves verlängert per Kopf aber ins Seitenaus. Dann ist diese Partie vorbei. Spanien erreicht den Viertelfinal – für Portugal endet die Reise hier.
Portugal kommt dem Torerfolg tatsächlich noch einmal richtig nahe. Silva wird mit einer Flanke gefunden, köpfelt den Ball aber ganz knapp über die Querlatte.
Tooooor für Spanien
Da ist das Tor für die Spanier. Blitzschnell wird ein Freistoss ausgeführt und plötzlich ist der eingewechselte Merino zwischen den Innenverteidigern der Portugiesen durch. Da behält er die Nerven: Mit einem platzierten Flachschuss in die Torecke schiesst er Spanien in Führung. Und auch in die nächste Runde?
Erst in der zweitletzten Spielminute der regulären Spielzeit wird die erste Karte des Spiels verteilt. Der eingewechselte Silva räumt Merino ab und sieht dafür völlig zurecht den gelben Karton.
Längst deutet hier alles auf eine Verlängerung hin. Beide Trainer bringen für die Schlussminuten aber nochmal neue Offensivkräfte. Bei Portugal sind mittlerweile Leao, Conceicao und Silva mit dabei – Ronaldo bleibt aber auf dem Platz. Raus müssen Felix, Neto und Vitinha.
Bei Spanien sind mittlerweile Pedri, Baena und Olmo nicht mehr mit dabei. Merino, Ruiz und Torres sind ins Spiel gekommen.
Olmo wackelt im Strafraum gleich zwei Spieler aus und zieht dann ab. Ruben Dias legt sich auf den Boden und blockt auch diesen Schuss mit einer tollen Grätsche. Man muss hier auch einfach ein Lob an die Defensivabteilungen beider Teams aussprechen: Mit vollem Einsatz wird hier erfolgreich das eigene Tor verteidigt.
Plötzlich hat Portugal in der Offensive etwas Platz und spielt einen Angriff schnell aus. Am Ende landet der Ball von Fernandes aber im Aussennetz.
Auf der Gegenseite fehlt auch den Spaniern wieder mehrfach die Genauigkeit, um richtig gefährlich zu werden.

Trinkpause
Wir befinden uns in der zweiten «Hydration Break» des Spiels. Das Spiel ist mittlerweile deutlich abgeflacht, von beiden Offensiven kommt derzeit klar zu wenig.
Nach einer guten Startoffensive in der zweiten Halbzeit hat Portugal den Zugriff aufs Spiel wieder verloren. Die Spanier wiederum erspielen sich seit dem Seitenwechsel keine Chancen mehr.
Der erste Wechsel des Spiels ist aber kein gewollter: Portugal muss den angeschlagenen Mendes ersetzen, beim PSG-Verteidiger geht es nicht mehr weiter. Semedo kommt für ihn ins Spiel.
Portugal hat die ersten Offensivszenen der Halbzeit, Ronaldo holt einen Freistoss heraus. Direkt vor dem Tor kommt von den Portugiesen aber noch zu wenig, die Präzision fehlt. Besonders Manchester Uniteds Fernandes findet seine Mitspieler mit den Pässen im letzten Drittel zu selten.
Anpfiff zur zweiten Halbzeit
Das Spiel läuft wieder. Welchem Team gelingt hier ein Führungstor? Fällt die Entscheidung in den nächsten 45 Minuten oder geht diese Partie in die Verlängerung?
Pausenpfiff
Die Partie geht mit einem torlosen 0:0 in die Pause. Beide Teams hatten hier durchaus Möglichkeiten, um zu treffen, gelungen ist das aber keinem.

Lattentreffer von Portugal
Mendes feuert einen Schuss aus der zweiten Reihe ab, der per Kopf noch abgelenkt wird. So ändert sich die Flugbahn des Balls plötzlich, Goalie Simon kommt nicht mehr heran. Das Leder wird schlussendlich aber am Quergebälk gestoppt.
Glück für die Spanier: Pedro Porro hatte den Ball abgefälscht und damit fast ein Eigentor erzielt.
Eine lange Flanke auf den Aussenpfosten kann Felix per Kopf aufs Tor bringen, Simon pariert wiederum mit seinem Kopf. Ronaldo macht den Fuss ganz lang, um den Nachschuss noch aufs Tor zu bringen. Simon ist aber erneut zur Stelle und kann den Ball diesmal festhalten.
Baena schlägt eine Flanke in den Strafraum, die immer länger und länger wird. Schlussendlich findet die Flanke keinen Abnehmer, fliegt aber plötzlich ganz gefährlich aufs Tor zu. Wieder hat Costa gut aufgepasst: Der im Aargau geborene Goalie in Diensten Portugals fährt sein Bein aus und pariert auch diesen Ball.

Wieder sieht Olmo eine Schnittstelle aufgehen und spielt sofort den Pass. Yamal sprintet im richtigen Moment durch, kommt aber doch nicht an den Ball. Veiga grätscht aus vollem Lauf in den Ball und schafft es so gerade noch, den Pass zu unterbinden.
Trinkpause
Das Spiel ist intensiv, schnell, physisch und durchaus attraktiv – die Tore fehlen aber noch. Beide Torhüter mussten schon eingreifen, die ganz grossen Torchancen sind in diesem Spiel bisher aber noch Mangelware.
Und jetzt hat auch Yamal die erste Chance. Costa hält den Schuss aus halbrechter Position, doch der Ball landet wieder bei den Spaniern. Und der zweite Abschluss – diesmal von Baena – scheint sich in die lange Torecke zu drehen, aber Costa bekommt nochmal die Fingerspitzen an den Ball.

Plötzlich kommt Ronaldo an der rechten Strafraumkante an den Ball und tänzelt um seinen Gegenspieler herum. Der Stürmer entschliesst sich zum Abschluss, bringt den Ball aber nicht an Goalie Simon vorbei. Es wird Abstoss geben.
Olmo findet Stürmer Oyarzabal mit einem traumhaften Steckpass zwischen den Verteidigern hindurch. Der Angreifer steht plötzlich alleine mit dem Ball an der Strafraumkante und hat die freie Schusschance: Er setzt seinen Abschluss aber knapp am Tor vorbei. Hier lässt der 28-Jährige eine erste Grosschance liegen!

Auf beiden Seiten wird der Ballführende jeweils früh attackiert. Durch hohes Pressing wird kaum Zeit gelassen, dadurch entstehen viele Ballverluste. Das hat einen ersten Abschluss für Spanien zur Folge, Goalie Costa hält aber problemlos.
Im Spiel zwischen Portugal und Spanien treffen unzählige Weltklasse Spieler aufeinander. In beiden Aufstellungen gibt es aber jeweils ein Name, der die anderen überstrahlt. Und bezüglich ihres Alters könnte die Distanz kaum grösser sein:
Cristiano Ronaldo (41)
Zusammen mit Cristiano Ronaldo prägt Cristiano Ronaldo den Weltfussball seit nun bald zwei Jahrzehnten. Schon an der WM 2006 war er mit dabei – und erreichte mit Portugal den Halbfinal. Er hat in seiner Karriere alles gewonnen, fünfmal die Champions League und den Ballon d’Or, nur der Weltmeisteritel fehlt noch.

146 Tore in 232 Länderspielen für Portugal sind eine beeindruckende Marke. Aber: Seine besten Zeiten sind vorbei, mittlerweile spielt CR7 in Saudi-Arabien.
Lamine Yamal (18)
Auf Seiten der Spanier liegen die Hoffnungen bei einem Youngster: Der erst 18-jährige Lamine Yamal soll das Team zum Erfolg führen. An der EM 2024 spielte er sein erstes grosses Turnier für Spanien: Mit einem Tor und vier Vorlagen hatte er am Titel grossen Anteil.

Beim FC Barcelona hat sich Yamal bereits zu einem der besten Spieler weltweit entwickelt. Trotz Verletzung brachte er es in der abgelaufenen Saison auf 24 Tore und 18 Vorlagen für die Katalanen. Bei ihm gilt: Seine besten Zeiten liegen wohl noch vor ihm, die Erfahrung fehlt noch.
Portugals Trainer Roberto Martinez geht keine Experimente ein: Zehn Positionen bleiben identisch zum letzten Spiel der Portugiesen (2:1 gegen Kroatien). Einzige Änderung: Joao Felix ersetzt Rafael Leao im Angriff.
Aufstellung Portugal: Diogo Costa, Ruben Dias, Renato Veiga, Joao Cancelo, Nuno Mendes, Bruno Fernandes, Joao Neves, Vitinha, Cristiano Ronaldo, Joao Felix, Pedro Neto.
Bei den Spaniern gibt es keine einzige Änderung im Vergleich zum Sechzehntelfinal gegen Österreich. Coach Luis de la Fuente setzt auf ein eingespieltes Team.
Aufstellung Spanien: Unai Simon, Pedro Porro, Aymeric Laporte, Pau Cubarsi, Marc Cucurella, Alex Baena, Rodri, Pedri, Dani Olmo, Mikel Oyarzabal, Lamine Yamal.
















